Werkschau Übersicht
167 Exponate
167 Einträge
| ID | Vorschau | Nr. | Titel | Studierende | Betreuung | Studiengang | Jahr | Beschreibung | Exponat | Zeichen | Bild | Original | Aktion |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | - | 27.5 | Exkursion Südtirol - Alto Adige | Emely Bayerschen, Lukas Braun, Diana Buchmüller, Tania Cerqueira Pinto, David Eicher, Carl Eydel, Lena Gaspers, Luana Gengler, Lucia Haasenritter, Ella Hennen, Christian Hoppe, Sophie Isaeva, Malin Kowall, Sina Landsberg, Maxime Lecocq, Elena Lex, Jennifer Linkels, Lea Lörscher, Mathilda Mohr, Andreas Nemoschkalo, Omar Rastoder, Luise Reiter, Mia Remmy, Leon Russell, Nadeen Samara, Nele Schäfer, Lara Schend, Leander Schimpgen, Finn Schmidt, Noah-Konstantin Schmitz, Ricardo Manuel Sousa Carvalho, Leonie Sperl, Tim Stadtfeld, Maya Storm, Johannes Thiel, Helena Weiland, Jule Wilfer, Julie Zietmann, Luisa Ziwes | i. V. Prof. Marcel Balsen, Prof. Robert Thum, Prof. Petra Riegler-Floors, Prof. Hakfe, i.V. Prof. Lena Piepmeyer, Jan-Niclas Strack, Joelle Biwald | AR Architektur | SoSe 25 | Südtirol - auf Italienisch „Alto Adige“ - ist eine autonome Provinz im Norden Italiens und ein kultureller Grenzraum mit einer komplexen Geschichte. Zwischen alpiner Landschaft, urbanen Zentren und dörflicher Struktur gibt es hier ein vielfältiges Spektrum an Architektur zu entdecken. In der touristisch geprägten Region hat sich, im Zusammenspiel von Tradition und Gegenwart, eine eigene identitätsstiftende Architektursprache entwickelt. Die junge Architektur zeichnet sich durch regional verankerte Bauweisen und einen sensiblen handwerklichen Umgang mit den verwendeten Materialien aus. Neben den prägendsten Gebäuden der letzten Jahrzehnte, bieten aber gerade die drei großen Städte der Region eine große Bandbreite an sehenswerten Gebäuden. Dazu zählen die Bauten von Armando Ronca aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts sowie Gebäude aus der Zeit des Faschismus, die wichtige und prägende Bausteine sind. Die Reiseroute führte die Gruppe über den Reschensee nach Meran. Von dort über Bozen und Brixen bis in das Bergdorf Toblach. Dazwischen ging es über enge Passstraßen zu malerischen Bergseen, mit der Gondel zu Museen auf Gipfeln und in Weinkeller am Hang. Südtirol - auf Italienisch „Alto Adige“ - ist eine autonome Provinz im Norden Italiens und ein kultureller Grenzraum mit einer komplexen Geschichte. Zwischen alpiner Landschaft, urbanen Zentren und dörflicher Struktur gibt es hier ein vielfältiges Spektrum an Architektur zu entdecken. In der touristisch geprägten Region hat sich, im Zusammenspiel von Tradition und Gegenwart, eine eigene identitätsstiftende Architektursprache entwickelt. Die junge Architektur zeichnet sich durch regional verankerte Bauweisen und einen sensiblen handwerklichen Umgang mit den verwendeten Materialien aus. Neben den prägendsten Gebäuden der letzten Jahrzehnte, bieten aber gerade die drei großen Städte der Region eine große Bandbreite an sehenswerten Gebäuden. Dazu zählen die Bauten von Armando Ronca aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts sowie Gebäude aus der Zeit des Faschismus, die wichtige und prägende Bausteine sind. Die Reiseroute führte die Gruppe über den Reschensee nach Meran. Von dort über Bozen und Brixen bis in das Bergdorf Toblach. Dazwischen ging es über enge Passstraßen zu malerischen Bergseen, mit der Gondel zu Museen auf Gipfeln und in Weinkeller am Hang. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.176 | - | Ansehen | |
| 2 | - | 27.14 | Farbenlehre - Collagen | Studierende zweites Semester Bachelor | MA Jan-Niclas Strack, BA Joelle Biwald | AR Architektur | SoSe 24 und SoSe 25 | Im Rahmen der Grundlagenlehre zum Thema Darstellen wurde die Farbenlehre durch eine Kombination aus theoretischer und praktischer Arbeitsübungen untersucht. Ein Teil dieser Aufgaben beinhaltete die Erstellung von Collagen, die die Perspektive und die Farben auf neue Weise miteinander verbinden und eine Architektur oder skulpturale Objekte ergeben. Durch diese Übungen konnten die Studierenden ihre Kenntnisse im Bereich der Farbenlehre und der räumlichen Darstellung erweitern. Im Rahmen der Grundlagenlehre zum Thema Darstellen wurde die Farbenlehre durch eine Kombination aus theoretischer und praktischer Arbeitsübungen untersucht. Ein Teil dieser Aufgaben beinhaltete die Erstellung von Collagen, die die Perspektive und die Farben auf neue Weise miteinander verbinden und eine Architektur oder skulpturale Objekte ergeben. Durch diese Übungen konnten die Studierenden ihre Kenntnisse im Bereich der Farbenlehre und der räumlichen Darstellung erweitern. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 479 | - | Ansehen | |
| 3 | | 26.14 | '+wTw ' | Leon Russel, Noah-Konstantin Schmitz | NA Preis | AR Architektur | Sose 2025 | Der Prototyp "+wTw" ist ein symbolischer Ansatz für den zukünftigen Umgang mit versiegelten Flächen auf Campusgeländen. Die modulare Struktur aus Stahl kann je nach Bedarf angepasst und erweitert werden, einschließlich der Möglichkeit, ganze Geschosse hinzuzufügen. Der Prototyp umfasst eine multifunktionale Werkstattshalle, Mikroapartments, Co-Working-Spaces und eine Cafeteria, und soll als Denkanstoss für die Gestaltung urbaner Flächen in der Zukunft dienen. Der Prototyp "+wTw" ist ein symbolischer Ansatz für den zukünftigen Umgang mit versiegelten Flächen auf Campusgeländen. Die modulare Struktur aus Stahl kann je nach Bedarf angepasst und erweitert werden, einschließlich der Möglichkeit, ganze Geschosse hinzuzufügen. Der Prototyp umfasst eine multifunktionale Werkstattshalle, Mikroapartments, Co-Working-Spaces und eine Cafeteria, und soll als Denkanstoss für die Gestaltung urbaner Flächen in der Zukunft dienen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 463 | ar_22.jpg 4.1 MB 6000 × 4000 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 4 | | 26.7 | Hofraum Hotel | Leon Russel, Noah-Konstantin Schmitz | NA Preis | AR Architektur | WiSe 24/25 | Der Entwurf gruppiert das Gebäudevolumen organisch um die Bestandsbäume des ehemaligen Parkplatzes herum. Die Dachfläche gibt dem innerstädtischen Ort eine intensiv begrünte Fläche zurück. Konsequenterweise ist diese begehbar, beginnt auf Straßenniveau und schraubt sich bis zum höchsten Punkt des Wissenschafts-Labs nach oben. Zu den drei Straßenseiten ist die Fassade aus verzinktem Stahlblech vollständig geschlossen, um sich über eine Glasfassade zum Baum bestandenen Innenhof zu öffnen. Das Gebäudevolumen generiert mittels eines Raumfachwerks aus Stahl einen freien Raum, der von der Werkstatt fließend in den Bereich der Wissenschaftler*innen übergeht. Deren Unterkünfte sind in einem eingestellten Kubus aus tragendem Lehmsteinmauerwerk (Speichermasse) untergebracht. Der Entwurf gruppiert das Gebäudevolumen organisch um die Bestandsbäume des ehemaligen Parkplatzes herum. Die Dachfläche gibt dem innerstädtischen Ort eine intensiv begrünte Fläche zurück. Konsequenterweise ist diese begehbar, beginnt auf Straßenniveau und schraubt sich bis zum höchsten Punkt des Wissenschafts-Labs nach oben. Zu den drei Straßenseiten ist die Fassade aus verzinktem Stahlblech vollständig geschlossen, um sich über eine Glasfassade zum Baum bestandenen Innenhof zu öffnen. Das Gebäudevolumen generiert mittels eines Raumfachwerks aus Stahl einen freien Raum, der von der Werkstatt fließend in den Bereich der Wissenschaftler*innen übergeht. Deren Unterkünfte sind in einem eingestellten Kubus aus tragendem Lehmsteinmauerwerk (Speichermasse) untergebracht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 775 | ar_20.png 5.6 MB 3072 × 1445 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 5 | | 27.18 | ReUse Gutleut | Leon Russel, Noah-Konstantin Schmitz, Lara Schend | NA Preis | AR Architektur | Sose 2025 | Der Entwurf Re-Use Gutleut verfolgt einen radikal nachhaltigen Ansatz zur Weiterentwicklung des Frankfurter Gutleutviertels: Statt Neubau steht das Arbeiten mit dem Bestand im Mittelpunkt. Bestehende bauliche, freiräumliche und infrastrukturelle Strukturen werden sorgfältig analysiert, katalogisiert und in ihren Potenzialen neu interpretiert. Aus dieser Auseinandersetzung entsteht eine Strategie des „Nicht-Bauens“ – Aufstockung, Umbau und Materialrecycling werden gezielt eingesetzt, um Ressourcen zu schonen und die graue Energie des Quartiers zu nutzen. Ein kluger Nutzungsmix stärkt die soziale und funktionale Vielfalt des Viertels. Entsiegelte Flächen, neue Grünräume und das Prinzip der Schwammstadt fördern die Klimaanpassung und schaffen einen lebenswerten Stadtraum. So zeigt der Entwurf, wie Zukunft aus dem Bestand heraus entwickelt werden kann. Der Entwurf Re-Use Gutleut verfolgt einen radikal nachhaltigen Ansatz zur Weiterentwicklung des Frankfurter Gutleutviertels: Statt Neubau steht das Arbeiten mit dem Bestand im Mittelpunkt. Bestehende bauliche, freiräumliche und infrastrukturelle Strukturen werden sorgfältig analysiert, katalogisiert und in ihren Potenzialen neu interpretiert. Aus dieser Auseinandersetzung entsteht eine Strategie des „Nicht-Bauens“ – Aufstockung, Umbau und Materialrecycling werden gezielt eingesetzt, um Ressourcen zu schonen und die graue Energie des Quartiers zu nutzen. Ein kluger Nutzungsmix stärkt die soziale und funktionale Vielfalt des Viertels. Entsiegelte Flächen, neue Grünräume und das Prinzip der Schwammstadt fördern die Klimaanpassung und schaffen einen lebenswerten Stadtraum. So zeigt der Entwurf, wie Zukunft aus dem Bestand heraus entwickelt werden kann. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 860 | ar_21.jpg 6.4 MB 5931 × 4000 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 6 | - | 27.1 | Das städtische Haus | Hannah Hank | Prof. Andrea Wandel | AR Architektur | WiSe 24/25 | Die Karstadt-Niederlassung an der Ecke Simeonstraße/Moselstraße in Trier wurde 1978 eröffnet und ist seit Mitte Oktober 2020 geschlossen. Das Gebäude steht aktuell leer und es existiert noch kein Plan für einen weiteren Umgang mit dieser Substanz. Die Veränderung der Handelswelt und der Zustand des Hauses erfordern eine Neuordnung. Ein Grundprinzip für die städtebauliche Neuordnung wurde erarbeitet und auf beide Warenhäuser angewendet. Die neuen Gebäudekomplexe sollen sich nicht mehr in der Logik eines klassischen Warenhauses nach außen abgrenzen, sondern sich vielmehr mit verschiedenen Angeboten mit dem Umfeld räumlich verbinden. Die Gebäude werden von ihren heute monofunktionalen Nutzungen in Gebäude mit unterschiedlichsten Nutzungen umgewandelt. Neben kleinteiligen Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sollen zudem Wohnen und gemeinwohlorientierte Nutzungen im Gebäude verortet werden. Ein Innenhof und eine Werkstatt im Kellergeschoss sind integriert, um eine Verbindung zur belebten Stadt zu schaffen. Das Gebäude soll kommunikativ und integrativ sein, indem es verschiedene Wohnformen und Nutzungen vereint und eine nachhaltige Lebensweise fördert. Durch die Kombination von Gewächshaus und Dachgarten soll eine attraktive, umweltfreundliche städtische Umgebung geschaffen werden. Die Karstadt-Niederlassung an der Ecke Simeonstraße/Moselstraße in Trier wurde 1978 eröffnet und ist seit Mitte Oktober 2020 geschlossen. Das Gebäude steht aktuell leer und es existiert noch kein Plan für einen weiteren Umgang mit dieser Substanz. Die Veränderung der Handelswelt und der Zustand des Hauses erfordern eine Neuordnung. Ein Grundprinzip für die städtebauliche Neuordnung wurde erarbeitet und auf beide Warenhäuser angewendet. Die neuen Gebäudekomplexe sollen sich nicht mehr in der Logik eines klassischen Warenhauses nach außen abgrenzen, sondern sich vielmehr mit verschiedenen Angeboten mit dem Umfeld räumlich verbinden. Die Gebäude werden von ihren heute monofunktionalen Nutzungen in Gebäude mit unterschiedlichsten Nutzungen umgewandelt. Neben kleinteiligen Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sollen zudem Wohnen und gemeinwohlorientierte Nutzungen im Gebäude verortet werden. Ein Innenhof und eine Werkstatt im Kellergeschoss sind integriert, um eine Verbindung zur belebten Stadt zu schaffen. Das Gebäude soll kommunikativ und integrativ sein, indem es verschiedene Wohnformen und Nutzungen vereint und eine nachhaltige Lebensweise fördert. Durch die Kombination von Gewächshaus und Dachgarten soll eine attraktive, umweltfreundliche städtische Umgebung geschaffen werden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.292 | - | Ansehen | |
| 7 | - | 27.7 | Zeichnen für Architekten und Architektinnen | Stelle Schwickerath, Laura Marijan | Prof. Andrea Wandel | AR Architektur | SoSe 25 | Entwerfen und Raumgestaltung sind vielschichtige und mehrdimensionale Themen und beinhalten komplexe Aufgaben. Zeichnen hilft bei der Bewältigung und schult das räumliche Vorstellungsvermögen: das analoge Zeichnen, das Zeichnen von Hand, das Skizzieren. Neben Kenntnissen zur Wahrnehmungspsychologie und Gestalttheorie werden Grundkenntnisse und Fähigkeiten der sinnlichen, primär visuellen Wahrnehmung zweidimensionaler und dreidimensionaler Objekte, Darstellungsmethoden und Techniken gelehrt. Entwerfen und Raumgestaltung sind vielschichtige und mehrdimensionale Themen und beinhalten komplexe Aufgaben. Zeichnen hilft bei der Bewältigung und schult das räumliche Vorstellungsvermögen: das analoge Zeichnen, das Zeichnen von Hand, das Skizzieren. Neben Kenntnissen zur Wahrnehmungspsychologie und Gestalttheorie werden Grundkenntnisse und Fähigkeiten der sinnlichen, primär visuellen Wahrnehmung zweidimensionaler und dreidimensionaler Objekte, Darstellungsmethoden und Techniken gelehrt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 495 | - | Ansehen | |
| 8 | - | 27.2 | Exkursion Genfer See | Alsaien Abdul Sattar, Michelle Abent, Ali Chouman, Anna Garcon, Tung Vu Hoang, Lorenz Jager, Vincent Keppel, Nelli Alexandra Kiefer, Julien Klaas, Nicolas Krämer, Aymane Krardi, Anne Lang, Karina Luft, Leo Marxen, Yoha Taufiqul Hafizh Mofia, Jonas Ortlieb, Sedat Öztürk, Perihan Özyurt, Muhammad Shulhan Rahmadhan, Lukas Repp, Müslim Sag, Jan Schmitt, Julianna Tschernodubrowskij, Jeta Zylfijaj | Prof. Andrea Wandel, Prof. Daniel Berger | AR Architektur | SoSe 24 | Der Genfersee (franz. Lac Léman) liegt in Mitteleuropa, auf der französischen und schweizer Grenze. Er ist der zweitgrößte See Mitteleuropas, nach dem Plattensee (Balaton) in Ungarn und liegt 372 m ü. M., hat eine Fläche von 580 km² und die tiefste Stelle ist 310 m tief. Durchflossen wird der Genfersee von der Rhône, die bei Le Bouveret in den See mündet. Die Rhône verlässt bei Genf den See wieder, wobei das Wasser über 10 Jahre für den Durchfluss benötigt. Weitere wichtige Zuflüsse sind die Dranse, gefolgt von der Venoge und der Aubonne. Im Rahmen unserer Exkursion fuhren wir mit dem Fahrrad entlang des nördlichen Ufers von Montreux im Osten über Lausanne und Nyon bis nach Genf ganz im Südwesten. Die Tagesetappen lagen zwischen 30 und 50 km pro Tag. Auf diesen kamen wir, bei wechselnden Witterungsbedingungen aber vor malerischer Kulisse, an zahlreichen kulturellen und architektonischen Highlights der Region vorbei. Angefangen bei der Villa Le Lac, einem von Le Corbusier für seine Eltern gebauten Alterssitz unmittelbarbar am See gelegen, über die Bauten internationaler Unternehmen und Organisationen wie das Nestlé Headquarter in Vevey von JeanTschumi und Marcel Breuer, den Hauptsitz der WHO in Genf von Jens Witfoht oder die ikonographischen Gebäude für die Fussballverbände UEFA und FIFA in Nyon sowie das Internationale Olympische Komitee in Lausanne von 3XN. Nicht zu vergessen die hohe Dichte architektonisch herausragender Gebäuden auf dem Campus der EPFL in Lausanne. Die gesamte Region ist aufgrund hohen Wohlstandes seit mehr als hundert Jahren ein begehrtes Zuzugsgebiet und gerade daher auch äusserst interessant in punkto Wohnungsbau. Vor allem der Bedarf an neuen Mietwohnungen führt zu einem regen Bauboum und zeigt die ungebrochene Bereitschaft zu zum Teil äußert experimentierfreudigen Geschosswohnungsbauten. Der Genfersee (franz. Lac Léman) liegt in Mitteleuropa, auf der französischen und schweizer Grenze. Er ist der zweitgrößte See Mitteleuropas, nach dem Plattensee (Balaton) in Ungarn und liegt 372 m ü. M., hat eine Fläche von 580 km² und die tiefste Stelle ist 310 m tief. Durchflossen wird der Genfersee von der Rhône, die bei Le Bouveret in den See mündet. Die Rhône verlässt bei Genf den See wieder, wobei das Wasser über 10 Jahre für den Durchfluss benötigt. Weitere wichtige Zuflüsse sind die Dranse, gefolgt von der Venoge und der Aubonne. Im Rahmen unserer Exkursion fuhren wir mit dem Fahrrad entlang des nördlichen Ufers von Montreux im Osten über Lausanne und Nyon bis nach Genf ganz im Südwesten. Die Tagesetappen lagen zwischen 30 und 50 km pro Tag. Auf diesen kamen wir, bei wechselnden Witterungsbedingungen aber vor malerischer Kulisse, an zahlreichen kulturellen und architektonischen Highlights der Region vorbei. Angefangen bei der Villa Le Lac, einem von Le Corbusier für seine Eltern gebauten Alterssitz unmittelbarbar am See gelegen, über die Bauten internationaler Unternehmen und Organisationen wie das Nestlé Headquarter in Vevey von JeanTschumi und Marcel Breuer, den Hauptsitz der WHO in Genf von Jens Witfoht oder die ikonographischen Gebäude für die Fussballverbände UEFA und FIFA in Nyon sowie das Internationale Olympische Komitee in Lausanne von 3XN. Nicht zu vergessen die hohe Dichte architektonisch herausragender Gebäuden auf dem Campus der EPFL in Lausanne. Die gesamte Region ist aufgrund hohen Wohlstandes seit mehr als hundert Jahren ein begehrtes Zuzugsgebiet und gerade daher auch äusserst interessant in punkto Wohnungsbau. Vor allem der Bedarf an neuen Mietwohnungen führt zu einem regen Bauboum und zeigt die ungebrochene Bereitschaft zu zum Teil äußert experimentierfreudigen Geschosswohnungsbauten. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.854 | - | Ansehen | |
| 9 | - | 27.8 | Hofhau | Studierende zweites Semester Bachelor | Prof. Andrea Wandel, Prof. Daniel Berger | AR Architektur | SoSe 25 | Im Entwerfen 2 wird durch themengebundene „forschende“ Projektarbeit Gestaltfindung, Konstruktion und Realisierung bis hin zu Dokumentation und Kommunikation eines räumlichen Objektes erarbeitet, ergänzt durch begleitende Entwurfsübungen und vertiefende Teilaspekte zu gestaltprägenden Inhalten. Im Entwerfen 2 wird durch themengebundene „forschende“ Projektarbeit Gestaltfindung, Konstruktion und Realisierung bis hin zu Dokumentation und Kommunikation eines räumlichen Objektes erarbeitet, ergänzt durch begleitende Entwurfsübungen und vertiefende Teilaspekte zu gestaltprägenden Inhalten. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 296 | - | Ansehen | |
| 10 | | 15.2 | „Kunstobjekt“ TAB Übung Mensch und Maß | Carolin Schuh, Anna Lanver, Naira Agüero | Prof. Andrea Wandel, Prof. Daniel Berger, Prof. Marcel Balsen, Prof. Daniel Hoheneder | AR Architektur | Sose 2025 | Die Studierenden werden in dieser M-1:1-Übung an Grundprinzipien des konstruierenden Entwerfens herangeführt, unter Verwendung von Materialien, die schon mindestens ein Leben hinter sich hatten und mittels lösbarer Verbindungen eine zukünftige Weiterverwendung aller Bauteile gewährleisten, zur möglichst verlustfreien Zurückführung in den Wertstoffkreislauf (reduce – reuse – recycle). Der zufällige Fund eines Aluminiumgestells im Stadtraum Trier, gesammelte Aluminiumdosenverschlüsse mit Ösen aus einem alten Kettenhemd zu einem Netz verbunden, bilden die neue Sitzfläche des benutzbaren „Kunst-Objekts“. Durch seine in sich geschlossene Form kann das Netz ohne weitere Verbindungen einfach über das Gestell gehängt werden. „TAB“ verwendet ausschließlich Materialien, die zur Entsorgung vorgesehen waren. Die Studierenden werden in dieser M-1:1-Übung an Grundprinzipien des konstruierenden Entwerfens herangeführt, unter Verwendung von Materialien, die schon mindestens ein Leben hinter sich hatten und mittels lösbarer Verbindungen eine zukünftige Weiterverwendung aller Bauteile gewährleisten, zur möglichst verlustfreien Zurückführung in den Wertstoffkreislauf (reduce – reuse – recycle). Der zufällige Fund eines Aluminiumgestells im Stadtraum Trier, gesammelte Aluminiumdosenverschlüsse mit Ösen aus einem alten Kettenhemd zu einem Netz verbunden, bilden die neue Sitzfläche des benutzbaren „Kunst-Objekts“. Durch seine in sich geschlossene Form kann das Netz ohne weitere Verbindungen einfach über das Gestell gehängt werden. „TAB“ verwendet ausschließlich Materialien, die zur Entsorgung vorgesehen waren. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 807 | ar_01.jpg 968.8 KB 2142 × 2856 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 11 | | 27.25 | Folly Wittlich | Zixuan Lu, Hang Lyu, Ying Wu | Prof. Daniel Berger | AR Architektur | WiSe 23/24 | Im Rahmen eines mit der Stadt Wittlich durchgeführten Wettbewerbs galt es, das im Stadtpark befindliche Wasserwerk aus den 1960er-Jahren gestalterisch zu überarbeiten und in das neue Freianlagenkonzept für den gesamten Park einzubinden und sichtbarer zu machen. Hierbei sollte von den Studierenden bewusst über die reine Fassadengestaltung hinaus gedacht werden und im besten Fall ein belebter und erfahrbarer öffentlicher Ort entstehen. Die hier gezeigte Arbeit der Studierenden spielt mit den Motiven der im Gebäude befindlichen Anlagenteile zur Wasserversorgung, überhöht diese auf fast künstlerische Weise und collagiert die Elemente in übergroßen Dimensionen und kräftigen Farben zu einer Art Spiel- und Klettergerüst. Das eigentliche Volumen und die Gebäudeform des Bestands, die in ihren Dimensionen nicht verändert werden durften, treten zurück und werden vollständig umhüllt. Das Wasserwerk ändert hierdurch seinen bisher verschlossenen und uneinsichtigen Charakter und wird zu einer belebten öffentlichen Struktur im Park. Der außergewöhnliche Entwurfsansatz und die freie Interpretation des Themas überzeugten in besonderem Maße, weshalb die Arbeit mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Im Rahmen eines mit der Stadt Wittlich durchgeführten Wettbewerbs galt es, das im Stadtpark befindliche Wasserwerk aus den 1960er-Jahren gestalterisch zu überarbeiten und in das neue Freianlagenkonzept für den gesamten Park einzubinden und sichtbarer zu machen. Hierbei sollte von den Studierenden bewusst über die reine Fassadengestaltung hinaus gedacht werden und im besten Fall ein belebter und erfahrbarer öffentlicher Ort entstehen. Die hier gezeigte Arbeit der Studierenden spielt mit den Motiven der im Gebäude befindlichen Anlagenteile zur Wasserversorgung, überhöht diese auf fast künstlerische Weise und collagiert die Elemente in übergroßen Dimensionen und kräftigen Farben zu einer Art Spiel- und Klettergerüst. Das eigentliche Volumen und die Gebäudeform des Bestands, die in ihren Dimensionen nicht verändert werden durften, treten zurück und werden vollständig umhüllt. Das Wasserwerk ändert hierdurch seinen bisher verschlossenen und uneinsichtigen Charakter und wird zu einer belebten öffentlichen Struktur im Park. Der außergewöhnliche Entwurfsansatz und die freie Interpretation des Themas überzeugten in besonderem Maße, weshalb die Arbeit mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.197 | ar_44.jpg 1.7 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 12 | | 27.10 | Schule hoch hinaus | Mario Cireneu Ferreirada Costa, Dany Ribero, Nele von Oppenkowski (INA) | Prof. Daniel Berger | AR Architektur | WiSe 24/25 | Das Hochhaus der Schule für Mode und Bekleidung ist als kompakter Holz-Hybridbau mit zentralem Erschließungskern konzipiert. Asymmetrische Laubengänge aus Stahlbeton umgeben das Gebäude, dienen der Erschließung und erweitern die Nutzung ins Freie. Ein prägendes Element ist das Stahlnetz entlang der Gänge – inspiriert von Anni Albers’ textilen Mustern –, das Leichtigkeit verleiht und offene Blickbeziehungen schafft. Rankpflanzen wachsen an dem Netz empor und schaffen eine natürliche Fassadenbegrünung, die Mikroklima und Aufenthaltsqualität verbessert. Einige Pflanzkästen dienen zugleich als Sitzbänke, wodurch kleine Kommunikationszonen entstehen. Auch der Außenraum ist funktional gestaltet: Lerninseln, Schattenplätze, Fahrradständer und Essbereiche fördern die Nutzung im Alltag. Bäume sorgen für ein angenehmes Klima und binden die Architektur in die Umgebung ein. So entsteht ein Schulgebäude, das gestalterisch wie funktional inspiriert und den Gedanken von Kleidung als Raum neu interpretiert. Das Hochhaus der Schule für Mode und Bekleidung ist als kompakter Holz-Hybridbau mit zentralem Erschließungskern konzipiert. Asymmetrische Laubengänge aus Stahlbeton umgeben das Gebäude, dienen der Erschließung und erweitern die Nutzung ins Freie. Ein prägendes Element ist das Stahlnetz entlang der Gänge – inspiriert von Anni Albers’ textilen Mustern –, das Leichtigkeit verleiht und offene Blickbeziehungen schafft. Rankpflanzen wachsen an dem Netz empor und schaffen eine natürliche Fassadenbegrünung, die Mikroklima und Aufenthaltsqualität verbessert. Einige Pflanzkästen dienen zugleich als Sitzbänke, wodurch kleine Kommunikationszonen entstehen. Auch der Außenraum ist funktional gestaltet: Lerninseln, Schattenplätze, Fahrradständer und Essbereiche fördern die Nutzung im Alltag. Bäume sorgen für ein angenehmes Klima und binden die Architektur in die Umgebung ein. So entsteht ein Schulgebäude, das gestalterisch wie funktional inspiriert und den Gedanken von Kleidung als Raum neu interpretiert. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.006 | ar_42.jpg 1019.4 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 13 | - | 27.26 | Exkursion Bodensee | Johann Bader, Marcel Blasweiler, Philipp Caspari, Ewa Diederich, Alexander Harlou, Kathrin Koster, Nihat Kunduru, Philipp Müllers, Akhil Krishna Palakkal Sunil, Fynn Regener, Daria Szulzycka, Luise Thielen, Luis Voll, Ali Mir Yildirim | Prof. Daniel Berger, Prof. Andrea Wandel, Prof. Dr. Matthias Sieveke, Prof. Daniel Lauterkorn | AR Architektur | SoSe 25 | Im Rahmen unserer im Sommersemester 2025 angebotenen Exkursion fuhren wir mit vier Kolleginnen und Kollegen sowie vierzehn Studierenden des 4. Fachsemesters fünf Tage mit dem Fahrrad um den östlichen Teil des Bodensees. Während der Reise besichtigten wir mehr als 50 Projekte historischer und zeitgenössischer Architektur und legten insgesamt knapp 150 Kilometer zurück, übernachtet wurde in Jugendherbergen. Startpunkt war am Montag, den 02. Mai, Friedrichshafen. Wer ohne eigenes Rad angereist war, lieh sich eins. Nachmittags setzten wir mit der Fähre auf die Schweizer Seite nach Romanshorn über und fuhren am nächsten Tag über Arbon nach Rorschach weiter. Waren die beiden ersten Tage noch leicht verregnet, fuhren wir am Mittwoch bei bestem Wetter und steigenden Temperaturen von Rorschach über Au und Widnau weiter nach Diepoldsau, Altrach und Lustenau in Österreich. Am Donnerstag, den 05. Mai, ging es weiter über Dornbirn, Lauterach, Bregenz und Lochau nach Lindau, zurück in Deutschland. Die letzte Etappe führte uns dann zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Friedrichshafen. Die gesamte Region weist eine enorme Dichte an herausragenden Architekturbeispielen auf, sodass man alle paar Kilometer „gezwungen“ ist anzuhalten. Die Reise mit dem Rad führt zudem dazu, dass man fast beiläufig und ungezwungen auch an weniger bedeuteten aber nicht minder interessanten oder bereits „vergessenen“ Orten vorbeikommt und diese (neu) entdeckt. Die Liste der von uns besuchten und besichtigten Projekten ist lang und geht vom kleinen Einfamilienhaus über mehrgeschossigen Wohnungsbau bis hin zu ganzen Quartieren, sowie zahlreichen Schulen, Kindergärten, Museen und Infrastukturbauten. Ein besonderes Highlight, auch und gerade aus Sicht der Studierenden, war die intensive Führung durch das Büro- und Dienstleistungsgebäude „2226“ von Baumschlager Eberle in Lustenau, welches aufgrund seiner konsequenten Konzeption als Low-Tech-House ganzjährig ohne Heizung und Lüftungsanlagen funktioniert. Im Rahmen unserer im Sommersemester 2025 angebotenen Exkursion fuhren wir mit vier Kolleginnen und Kollegen sowie vierzehn Studierenden des 4. Fachsemesters fünf Tage mit dem Fahrrad um den östlichen Teil des Bodensees. Während der Reise besichtigten wir mehr als 50 Projekte historischer und zeitgenössischer Architektur und legten insgesamt knapp 150 Kilometer zurück, übernachtet wurde in Jugendherbergen. Startpunkt war am Montag, den 02. Mai, Friedrichshafen. Wer ohne eigenes Rad angereist war, lieh sich eins. Nachmittags setzten wir mit der Fähre auf die Schweizer Seite nach Romanshorn über und fuhren am nächsten Tag über Arbon nach Rorschach weiter. Waren die beiden ersten Tage noch leicht verregnet, fuhren wir am Mittwoch bei bestem Wetter und steigenden Temperaturen von Rorschach über Au und Widnau weiter nach Diepoldsau, Altrach und Lustenau in Österreich. Am Donnerstag, den 05. Mai, ging es weiter über Dornbirn, Lauterach, Bregenz und Lochau nach Lindau, zurück in Deutschland. Die letzte Etappe führte uns dann zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Friedrichshafen. Die gesamte Region weist eine enorme Dichte an herausragenden Architekturbeispielen auf, sodass man alle paar Kilometer „gezwungen“ ist anzuhalten. Die Reise mit dem Rad führt zudem dazu, dass man fast beiläufig und ungezwungen auch an weniger bedeuteten aber nicht minder interessanten oder bereits „vergessenen“ Orten vorbeikommt und diese (neu) entdeckt. Die Liste der von uns besuchten und besichtigten Projekten ist lang und geht vom kleinen Einfamilienhaus über mehrgeschossigen Wohnungsbau bis hin zu ganzen Quartieren, sowie zahlreichen Schulen, Kindergärten, Museen und Infrastukturbauten. Ein besonderes Highlight, auch und gerade aus Sicht der Studierenden, war die intensive Führung durch das Büro- und Dienstleistungsgebäude „2226“ von Baumschlager Eberle in Lustenau, welches aufgrund seiner konsequenten Konzeption als Low-Tech-House ganzjährig ohne Heizung und Lüftungsanlagen funktioniert. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 2.008 | - | Ansehen | |
| 14 | | 27.11 | à la carte temporäre Kantine | Jonas Müller, Heinrich Schilt | Prof. Daniel Berger, Prof. Daniel Lauterkorn | AR Architektur | WiSe 23/24 | Die bestehende Kantine eines in Süddeutschland ansässigen Softwareherstellers muss umfänglich saniert werden. Für die Modernisierung sind drei Jahre veranschlagt, in denen die Bewirtung von gleichzeitig 1000 Mitarbeitern und Kunden nahtlos aufrechterhalten werden muss. Auf dem Firmengelände steht dazu eine derzeit unbebaute Fläche zur Verfügung. Das Konzept leitet sich aus der Idee ab, alle Bauteile sortenrein rückbauen zu können, wodurch eine Nachnutzung in üblichen Bauwerken ermöglicht wird. Dazu ist eine sehr vereinfachte Bauweise notwendig, die gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Standardisierte Bauteilabmessungen ohne individuelle Produktion sind dabei ebenso grundlegend wie reversible Verbindungen. Außerdem besteht der Anspruch, den CO₂-Ausstoß sowohl in Herstellung, Ein- und Ausbau sowie Transport möglichst gering zu halten. Der Entwurfsansatz hat sich dabei aus der Nachnutzungsstrategie entwickelt. Um eine maximale Multifunktionalität gewährleisten zu können, sollte der Mehrzweck- bzw. Speiseraum stützenfrei konzipiert werden. Die Vor- bzw. Nachnutzung des horizontalen Tragwerks als Sport- oder Mehrzweckhalle stellte sich dabei als idealer, standardisierter Gebäudetypus heraus, welcher zugleich eine fortwährend hohe Nachfrage erfährt. Die bestehende Kantine eines in Süddeutschland ansässigen Softwareherstellers muss umfänglich saniert werden. Für die Modernisierung sind drei Jahre veranschlagt, in denen die Bewirtung von gleichzeitig 1000 Mitarbeitern und Kunden nahtlos aufrechterhalten werden muss. Auf dem Firmengelände steht dazu eine derzeit unbebaute Fläche zur Verfügung. Das Konzept leitet sich aus der Idee ab, alle Bauteile sortenrein rückbauen zu können, wodurch eine Nachnutzung in üblichen Bauwerken ermöglicht wird. Dazu ist eine sehr vereinfachte Bauweise notwendig, die gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Standardisierte Bauteilabmessungen ohne individuelle Produktion sind dabei ebenso grundlegend wie reversible Verbindungen. Außerdem besteht der Anspruch, den CO₂-Ausstoß sowohl in Herstellung, Ein- und Ausbau sowie Transport möglichst gering zu halten. Der Entwurfsansatz hat sich dabei aus der Nachnutzungsstrategie entwickelt. Um eine maximale Multifunktionalität gewährleisten zu können, sollte der Mehrzweck- bzw. Speiseraum stützenfrei konzipiert werden. Die Vor- bzw. Nachnutzung des horizontalen Tragwerks als Sport- oder Mehrzweckhalle stellte sich dabei als idealer, standardisierter Gebäudetypus heraus, welcher zugleich eine fortwährend hohe Nachfrage erfährt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.279 | ar_37.jpg 1.1 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 15 | | 27.20 | Der dritte Ort zwischen Schloss und Landtag in Saarbrücken | Anna Garcon | Prof. Dipl. Ing. Andrea Wandel | AR Architektur | SoSe 2025 | „Der Dritte Ort“ befasst sich mit einem besonderen historischen und räumlichen Kontext in der Landeshauptstadt Saarbrücken, zwischen Schloss und Landtag. Neben sogenannten Ersten Orten des Familienlebens und Zweiten Orten des Arbeitslebens spielen Dritte Orte eine immer wichtigere Rolle für die Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bieten Raum für Kultur, Bildung und Begegnung. Durch die Vernetzung mit bestehenden Angeboten und Akteuren sollen Ankerpunkte für kulturelle Vielfalt entstehen; einladend, offen, kommunikativ, niedrigschwellig, gut erreichbar. Die Nutzung und die einzelnen Funktionen können konzeptabhängig entwickelt werden und sollen die Werte und Tendenzen abbilden, die die Studierenden in der Gesellschaft gestärkt sehen wollen. „Der Dritte Ort“ befasst sich mit einem besonderen historischen und räumlichen Kontext in der Landeshauptstadt Saarbrücken, zwischen Schloss und Landtag. Neben sogenannten Ersten Orten des Familienlebens und Zweiten Orten des Arbeitslebens spielen Dritte Orte eine immer wichtigere Rolle für die Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bieten Raum für Kultur, Bildung und Begegnung. Durch die Vernetzung mit bestehenden Angeboten und Akteuren sollen Ankerpunkte für kulturelle Vielfalt entstehen; einladend, offen, kommunikativ, niedrigschwellig, gut erreichbar. Die Nutzung und die einzelnen Funktionen können konzeptabhängig entwickelt werden und sollen die Werte und Tendenzen abbilden, die die Studierenden in der Gesellschaft gestärkt sehen wollen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 771 | ar_03.jpg 10.7 MB 5882 × 3921 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 16 | | 26.12 | Der dritte Ort zwischen Schloss und Landtag in Saarbrücken | Justin Mörsdorf | Prof. Dipl. Ing. Andrea Wandel | AR Architektur | SoSe 2025 | „Der Dritte Ort“ befasst sich mit einem besonderen historischen und räumlichen Kontext in der Landeshauptstadt Saarbrücken, zwischen Schloss und Landtag. Neben sogenannten Ersten Orten des Familienlebens und Zweiten Orten des Arbeitslebens spielen Dritte Orte eine immer wichtigere Rolle für die Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bieten Raum für Kultur, Bildung und Begegnung. Durch die Vernetzung mit bestehenden Angeboten und Akteuren sollen Ankerpunkte für kulturelle Vielfalt entstehen – einladend, offen, kommunikativ, niedrigschwellig, gut erreichbar. Die Nutzung und die einzelnen Funktionen können konzeptabhängig entwickelt werden und sollen die Werte und Tendenzen abbilden, die die Studierenden in der Gesellschaft gestärkt sehen wollen. „Der Dritte Ort“ befasst sich mit einem besonderen historischen und räumlichen Kontext in der Landeshauptstadt Saarbrücken, zwischen Schloss und Landtag. Neben sogenannten Ersten Orten des Familienlebens und Zweiten Orten des Arbeitslebens spielen Dritte Orte eine immer wichtigere Rolle für die Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bieten Raum für Kultur, Bildung und Begegnung. Durch die Vernetzung mit bestehenden Angeboten und Akteuren sollen Ankerpunkte für kulturelle Vielfalt entstehen – einladend, offen, kommunikativ, niedrigschwellig, gut erreichbar. Die Nutzung und die einzelnen Funktionen können konzeptabhängig entwickelt werden und sollen die Werte und Tendenzen abbilden, die die Studierenden in der Gesellschaft gestärkt sehen wollen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 772 | ar_02.jpg 9.0 MB 5966 × 3977 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 17 | | 26.17 | RAUMKÖRPER | Maurice Kräwer, Anton Zenner | Prof. Dipl. Ing. Andrea Wandel | AR Architektur | WiSe 24/25 | Ein räumliches Gefüge entwerfen, als Raumkörper, das die Charakteristika bzw. Prinzipien eines analysierten Architekturbeispiels – in diesem Fall das Latapie House, Floirac–Bordeaux, 1993, von Lacaton & Vassal – aufgreift und übersetzt und nach plastisch-skulpturalen Gesichtspunkten in ein gegossenes oder geformtes Modell abstrahiert. Das Ergebnis der Arbeit soll eine entwickelte, abstrahierte, bewohn- und benutzbare Raumstruktur im M 1:100 sein, mit mind. drei in unterschiedlicher Höhe eingeschriebenen Räumen, in einem Gesamtvolumen von 3.375 cm³. Der interpretationsoffene, imperfekte Raumkörperzustand spiegelt den experimentellen Charakter wider, bei dem Beton in der Amtlichen Prüfstelle für Baustoffe der Hochschule Trier verwendet wurde. Ein räumliches Gefüge entwerfen, als Raumkörper, das die Charakteristika bzw. Prinzipien eines analysierten Architekturbeispiels – in diesem Fall das Latapie House, Floirac–Bordeaux, 1993, von Lacaton & Vassal – aufgreift und übersetzt und nach plastisch-skulpturalen Gesichtspunkten in ein gegossenes oder geformtes Modell abstrahiert. Das Ergebnis der Arbeit soll eine entwickelte, abstrahierte, bewohn- und benutzbare Raumstruktur im M 1:100 sein, mit mind. drei in unterschiedlicher Höhe eingeschriebenen Räumen, in einem Gesamtvolumen von 3.375 cm³. Der interpretationsoffene, imperfekte Raumkörperzustand spiegelt den experimentellen Charakter wider, bei dem Beton in der Amtlichen Prüfstelle für Baustoffe der Hochschule Trier verwendet wurde. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 750 | ar_04.jpg 133.9 KB 1627 × 435 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 18 | | 27.19 | Ausbildungsschule Ruanda | Lena Stappenbacher | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | WiSe 24/25 | Der Erweiterungsbau der Rubengera Technical School verfolgt das Ziel, nicht nur einen funktionalen Lern- und Arbeitsraum zu schaffen, sondern auch eine Umgebung zu gestalten, die durch kommunikatives Miteinander, angenehme Aufenthaltsbereiche und eine ausdrucksstarke Atmosphäre besticht. Der Entwurf Stappenbacher setzt auf Multifunktionalität sowie eine enge Verzahnung mit den lokalen klimatischen und baulichen Gegebenheiten. Der Erweiterungsbau der Rubengera Technical School verfolgt das Ziel, nicht nur einen funktionalen Lern- und Arbeitsraum zu schaffen, sondern auch eine Umgebung zu gestalten, die durch kommunikatives Miteinander, angenehme Aufenthaltsbereiche und eine ausdrucksstarke Atmosphäre besticht. Der Entwurf Stappenbacher setzt auf Multifunktionalität sowie eine enge Verzahnung mit den lokalen klimatischen und baulichen Gegebenheiten. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 429 | ar_35.jpg 354.3 KB 1060 × 952 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 19 | | 26.16 | Geologisches Forschungszentrum der Helmholz-Gesellschaft | Matteo Pusceddu | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | Sose 2025 | Aufgabe des Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in unmittelbarer Nachbarschaft der Benediktinerabtei des Klosters Laach ist es, ein Ort der Forschung, des Dialogs und der Diskussion zu sein. Das Zentrum liefert Erkenntnisse zum Vulkanismus der Eifel und definiert Prognosen für dessen zukünftige Entwicklung. Neben der Forschung finden Seminare und wissenschaftliche Kolloquien statt. Für Universitäten und Gastwissenschaftler stehen Appartements und Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Der unmittelbare Landschaftsraum dient als Ausgleichs- und Inspirationsquelle. Dieser besondere Ort des Landes Rheinland-Pfalz soll durch die baulichen Überlegungen aufgewertet werden. Aufgabe des Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in unmittelbarer Nachbarschaft der Benediktinerabtei des Klosters Laach ist es, ein Ort der Forschung, des Dialogs und der Diskussion zu sein. Das Zentrum liefert Erkenntnisse zum Vulkanismus der Eifel und definiert Prognosen für dessen zukünftige Entwicklung. Neben der Forschung finden Seminare und wissenschaftliche Kolloquien statt. Für Universitäten und Gastwissenschaftler stehen Appartements und Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Der unmittelbare Landschaftsraum dient als Ausgleichs- und Inspirationsquelle. Dieser besondere Ort des Landes Rheinland-Pfalz soll durch die baulichen Überlegungen aufgewertet werden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 669 | ar_32.jpg 1.2 MB 2924 × 1942 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 20 | | 27.27 | Humanistische Akademie | Debora Mitschang | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | WiSe 24/25 | Am Ende eines Hochplateaus auf der Spitze eines vorspringenden Sandsteinfelsens über der Saar liegt die Klause Kastel-Staadt. Behauener roter Sandsteinfels und die Handschrift Schinkels zeichnen diesen besonderen Ort aus. Auf dem Plateau gegenüber der alten Dorfkirche finden unsere planerischen Untersuchungen statt. Die Klause Kastel ist ein von Mönchen in die Felswand aus Sandstein geschlagenes Refugium auf einem Plateau über der Saar. Unweit der Klause liegt eine natürliche, schon von Kelten besiedelte und nach drei Seiten durch Buntsandstein sowie auf der vierten Seite mit einem Wall vor Feinden geschützte Befestigung – ein „Oppidum“. Aufgabe ist es, der dem Ort innewohnenden historischen Bedeutung gerecht zu werden und ihn um eine neue, zukunftsweisende Funktion mit ganzjähriger Nutzung zu bereichern. Dieser besondere Ort des Landes Rheinland-Pfalz dient der Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgebiete und deren Fragestellungen. Entworfen werden sollen neben einem Wohn- und Aufenthaltsbereich ein Konferenz- und Tagungsbereich. Auf eine behutsame, sensible und angemessene Einbindung der Baukörper in den Landschaftsraum wird besonderer Wert gelegt. Am Ende eines Hochplateaus auf der Spitze eines vorspringenden Sandsteinfelsens über der Saar liegt die Klause Kastel-Staadt. Behauener roter Sandsteinfels und die Handschrift Schinkels zeichnen diesen besonderen Ort aus. Auf dem Plateau gegenüber der alten Dorfkirche finden unsere planerischen Untersuchungen statt. Die Klause Kastel ist ein von Mönchen in die Felswand aus Sandstein geschlagenes Refugium auf einem Plateau über der Saar. Unweit der Klause liegt eine natürliche, schon von Kelten besiedelte und nach drei Seiten durch Buntsandstein sowie auf der vierten Seite mit einem Wall vor Feinden geschützte Befestigung – ein „Oppidum“. Aufgabe ist es, der dem Ort innewohnenden historischen Bedeutung gerecht zu werden und ihn um eine neue, zukunftsweisende Funktion mit ganzjähriger Nutzung zu bereichern. Dieser besondere Ort des Landes Rheinland-Pfalz dient der Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgebiete und deren Fragestellungen. Entworfen werden sollen neben einem Wohn- und Aufenthaltsbereich ein Konferenz- und Tagungsbereich. Auf eine behutsame, sensible und angemessene Einbindung der Baukörper in den Landschaftsraum wird besonderer Wert gelegt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.172 | ar_31.jpg 925.7 KB 1384 × 1922 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 21 | | 27.12 | Klosterruine Stuben | Malte Terboven | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | WiSe 23/24 | Hitzewellen, Starkregen, Stürme: Der Klimawandel hat weitreichende Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. In diesem Zusammenhang steht die Welt vor immer drängenderen Herausforderungen. Das Klimaforschungszentrum am Calmont möchte zu einem besseren Verständnis und zu Lösungsansätzen dieser Probleme beitragen, indem es Veränderungen in Umweltsystemen untersucht, ihre potenziellen Auswirkungen bewertet und die Entwicklung nachhaltiger Gegenmaßnahmen begleitet. Unter Umweltsystemen werden der Mensch und seine natürliche Umwelt sowie die Dynamiken verstanden, die sich aus den zahlreichen Wechselwirkungen zwischen einigen oder allen Teilen dieser Systeme ergeben können. Dementsprechend dient das Forschungszentrum als interdisziplinäre Plattform und Kooperationsforum, in dem Expertinnen und Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum Austausch zusammengeführt werden. Aufgabe ist es, der dem Ort innewohnenden historischen Bedeutung gerecht zu werden und ihn um eine neue, zukunftsweisende Funktion zu bereichern. Sein Fortbestand soll so durch Umnutzung gesichert werden. Um die ursprüngliche Bestimmung des Klosters nicht vergessen zu lassen, soll neben der Nutzung der Klosterruine ein Konferenz- und Tagungsbereich sowie ein Wohn- und Aufenthaltsbereich entworfen werden. Als Forschungsstandort in Klimafragen des Landes Rheinland-Pfalz soll der besondere Ort Raum bieten für die Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgebiete und deren Austausch. Es finden ganzjährig Konferenzen, Workshops und Forschungstätigkeiten statt. Erwartet wird ein sensibler Umgang mit dem Ruinenbestand sowie dem Kultur- und Landschaftsraum. Auf angemessene Konstruktionen und Materialien sowie die Gestaltung der Außenräume wird besonderer Wert gelegt. Hier leben und arbeiten für eine begrenzte Zeit Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie internationale Gäste. Es finden Konferenzen und Ausstellungen statt. Hitzewellen, Starkregen, Stürme: Der Klimawandel hat weitreichende Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. In diesem Zusammenhang steht die Welt vor immer drängenderen Herausforderungen. Das Klimaforschungszentrum am Calmont möchte zu einem besseren Verständnis und zu Lösungsansätzen dieser Probleme beitragen, indem es Veränderungen in Umweltsystemen untersucht, ihre potenziellen Auswirkungen bewertet und die Entwicklung nachhaltiger Gegenmaßnahmen begleitet. Unter Umweltsystemen werden der Mensch und seine natürliche Umwelt sowie die Dynamiken verstanden, die sich aus den zahlreichen Wechselwirkungen zwischen einigen oder allen Teilen dieser Systeme ergeben können. Dementsprechend dient das Forschungszentrum als interdisziplinäre Plattform und Kooperationsforum, in dem Expertinnen und Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum Austausch zusammengeführt werden. Aufgabe ist es, der dem Ort innewohnenden historischen Bedeutung gerecht zu werden und ihn um eine neue, zukunftsweisende Funktion zu bereichern. Sein Fortbestand soll so durch Umnutzung gesichert werden. Um die ursprüngliche Bestimmung des Klosters nicht vergessen zu lassen, soll neben der Nutzung der Klosterruine ein Konferenz- und Tagungsbereich sowie ein Wohn- und Aufenthaltsbereich entworfen werden. Als Forschungsstandort in Klimafragen des Landes Rheinland-Pfalz soll der besondere Ort Raum bieten für die Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgebiete und deren Austausch. Es finden ganzjährig Konferenzen, Workshops und Forschungstätigkeiten statt. Erwartet wird ein sensibler Umgang mit dem Ruinenbestand sowie dem Kultur- und Landschaftsraum. Auf angemessene Konstruktionen und Materialien sowie die Gestaltung der Außenräume wird besonderer Wert gelegt. Hier leben und arbeiten für eine begrenzte Zeit Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie internationale Gäste. Es finden Konferenzen und Ausstellungen statt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.936 | ar_30.jpg 886.4 KB 1492 × 2044 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 22 | | 26.13 | Klosterruine Stuben | Malte Terboven | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | WiSe 23/24 | Hitzewellen, Starkregen, Stürme: Der Klimawandel hat weitreichende Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. In diesem Zusammenhang steht die Welt vor immer drängenderen Herausforderungen. Das Klimaforschungszentrum am Calmont möchte zu einem besseren Verständnis und zu Lösungsansätzen dieser Probleme beitragen, indem es Veränderungen in Umweltsystemen untersucht, ihre potenziellen Auswirkungen bewertet und die Entwicklung nachhaltiger Gegenmaßnahmen begleitet. Unter Umweltsystemen werden der Mensch und seine natürliche Umwelt sowie die Dynamiken verstanden, die sich aus den zahlreichen Wechselwirkungen zwischen einigen oder allen Teilen dieser Systeme ergeben können. Dementsprechend dient das Forschungszentrum als interdisziplinäre Plattform und Kooperationsforum, in dem Expertinnen und Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum Austausch zusammengeführt werden. Aufgabe ist es, der dem Ort innewohnenden historischen Bedeutung gerecht zu werden und ihn um eine neue, zukunftsweisende Funktion zu bereichern. Sein Fortbestand soll so durch Umnutzung gesichert werden. Um die ursprüngliche Bestimmung des Klosters nicht vergessen zu lassen, soll neben der Nutzung der Klosterruine ein Konferenz- und Tagungsbereich sowie ein Wohn- und Aufenthaltsbereich entworfen werden. Als Forschungsstandort in Klimafragen des Landes Rheinland-Pfalz soll der besondere Ort Raum bieten für die Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgebiete und deren Austausch. Es finden ganzjährig Konferenzen, Workshops und Forschungstätigkeiten statt. Erwartet wird ein sensibler Umgang mit dem Ruinenbestand sowie dem Kultur- und Landschaftsraum. Auf angemessene Konstruktionen und Materialien sowie die Gestaltung der Außenräume wird besonderer Wert gelegt. Hier leben und arbeiten für eine begrenzte Zeit Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie internationale Gäste. Es finden Konferenzen und Ausstellungen statt. Hitzewellen, Starkregen, Stürme: Der Klimawandel hat weitreichende Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. In diesem Zusammenhang steht die Welt vor immer drängenderen Herausforderungen. Das Klimaforschungszentrum am Calmont möchte zu einem besseren Verständnis und zu Lösungsansätzen dieser Probleme beitragen, indem es Veränderungen in Umweltsystemen untersucht, ihre potenziellen Auswirkungen bewertet und die Entwicklung nachhaltiger Gegenmaßnahmen begleitet. Unter Umweltsystemen werden der Mensch und seine natürliche Umwelt sowie die Dynamiken verstanden, die sich aus den zahlreichen Wechselwirkungen zwischen einigen oder allen Teilen dieser Systeme ergeben können. Dementsprechend dient das Forschungszentrum als interdisziplinäre Plattform und Kooperationsforum, in dem Expertinnen und Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zum Austausch zusammengeführt werden. Aufgabe ist es, der dem Ort innewohnenden historischen Bedeutung gerecht zu werden und ihn um eine neue, zukunftsweisende Funktion zu bereichern. Sein Fortbestand soll so durch Umnutzung gesichert werden. Um die ursprüngliche Bestimmung des Klosters nicht vergessen zu lassen, soll neben der Nutzung der Klosterruine ein Konferenz- und Tagungsbereich sowie ein Wohn- und Aufenthaltsbereich entworfen werden. Als Forschungsstandort in Klimafragen des Landes Rheinland-Pfalz soll der besondere Ort Raum bieten für die Zusammenführung unterschiedlicher Wissensgebiete und deren Austausch. Es finden ganzjährig Konferenzen, Workshops und Forschungstätigkeiten statt. Erwartet wird ein sensibler Umgang mit dem Ruinenbestand sowie dem Kultur- und Landschaftsraum. Auf angemessene Konstruktionen und Materialien sowie die Gestaltung der Außenräume wird besonderer Wert gelegt. Hier leben und arbeiten für eine begrenzte Zeit Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie internationale Gäste. Es finden Konferenzen und Ausstellungen statt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.936 | ar_30.jpg 886.4 KB 1492 × 2044 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 23 | | 26.1 | Ruanda Katalog DAAD SDG Partnerschaften | Verschiedene Autor:innen | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | - | Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert unsere internationalen Hochschulpartnerschaften unter dem Leitbild der Nachhaltigkeitsziele der UN. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der fachliche und curriculare Austausch sowie die inhaltliche Vorbereitung gemeinsamer Bildungs- und Kooperationsformate an den jeweiligen Hochschulen. Die internationalen Projekte tragen damit direkt zur Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte bei – sowohl in Bezug auf Methodik (z. B. projektbasiertes Lernen, transkulturelle Gruppenarbeit) als auch auf inhaltliche Schnittstellen zwischen Kommunikationsdesign, Architektur und Modedesign. Globale Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und soziale Ungleichheit werden thematisiert. Die internationalen Studierenden lernen, wie Architektur und Gestaltung über Ländergrenzen hinweg zur Förderung von Nachhaltigkeit, sozialem Zusammenhalt und globalem Lernen beitragen kann. Durch die Auseinandersetzung mit konkreten Projekten wie z.B. an der German Jordanian University die Auseinsetzung mit nachhaltiger, ressourcenschonender Architektur oder in Ruanda Studien über Verschattungen im öffentlichen Raum entsteht ein anwendungsorientierter Mehrwert, der internationale Kooperation in Lehre, Forschung und Transfer sichtbar und nachhaltig verankert. Die beteiligten Lehrenden stärken dabei ihr interkulturelles Profil und ihre Fähigkeit, internationale Projektkooperationen strategisch zu gestalten. PPROJEKTLEITUNGEN PROF. DR. MATTHIAS SIEVEKE RUANDA: University Rwanda and Rwanda Polytechnic JORDANIEN: German Jordanian University TAIWAN: National Taipei University of Technology: Taipei Tech und der National Taipei University of Education JAPAN: Nagaoka Institute of Design Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert unsere internationalen Hochschulpartnerschaften unter dem Leitbild der Nachhaltigkeitsziele der UN. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der fachliche und curriculare Austausch sowie die inhaltliche Vorbereitung gemeinsamer Bildungs- und Kooperationsformate an den jeweiligen Hochschulen. Die internationalen Projekte tragen damit direkt zur Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte bei – sowohl in Bezug auf Methodik (z. B. projektbasiertes Lernen, transkulturelle Gruppenarbeit) als auch auf inhaltliche Schnittstellen zwischen Kommunikationsdesign, Architektur und Modedesign. Globale Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und soziale Ungleichheit werden thematisiert. Die internationalen Studierenden lernen, wie Architektur und Gestaltung über Ländergrenzen hinweg zur Förderung von Nachhaltigkeit, sozialem Zusammenhalt und globalem Lernen beitragen kann. Durch die Auseinandersetzung mit konkreten Projekten wie z.B. an der German Jordanian University die Auseinsetzung mit nachhaltiger, ressourcenschonender Architektur oder in Ruanda Studien über Verschattungen im öffentlichen Raum entsteht ein anwendungsorientierter Mehrwert, der internationale Kooperation in Lehre, Forschung und Transfer sichtbar und nachhaltig verankert. Die beteiligten Lehrenden stärken dabei ihr interkulturelles Profil und ihre Fähigkeit, internationale Projektkooperationen strategisch zu gestalten. PPROJEKTLEITUNGEN PROF. DR. MATTHIAS SIEVEKE RUANDA: University Rwanda and Rwanda Polytechnic JORDANIEN: German Jordanian University TAIWAN: National Taipei University of Technology: Taipei Tech und der National Taipei University of Education JAPAN: Nagaoka Institute of Design ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.720 | ar_33.jpg 770.5 KB 1386 × 1976 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 24 | | 27.21 | Ruanda Projekt DAAD SDG Partnerschaften | Verschiedene Autor:innen | Prof. Dr. Matthias Sieveke | AR Architektur | - | Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert unsere internationalen Hochschulpartnerschaften unter dem Leitbild der Nachhaltigkeitsziele der UN. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der fachliche und curriculare Austausch sowie die inhaltliche Vorbereitung gemeinsamer Bildungs- und Kooperationsformate an den jeweiligen Hochschulen. Die internationalen Projekte tragen damit direkt zur Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte bei – sowohl in Bezug auf Methodik (z. B. projektbasiertes Lernen, transkulturelle Gruppenarbeit) als auch auf inhaltliche Schnittstellen zwischen Kommunikationsdesign, Architektur und Modedesign. Globale Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und soziale Ungleichheit werden thematisiert. Die internationalen Studierenden lernen, wie Architektur und Gestaltung über Ländergrenzen hinweg zur Förderung von Nachhaltigkeit, sozialem Zusammenhalt und globalem Lernen beitragen kann. Durch die Auseinandersetzung mit konkreten Projekten wie z.B. an der German Jordanian University die Auseinsetzung mit nachhaltiger, ressourcenschonender Architektur oder in Ruanda Studien über Verschattungen im öffentlichen Raum entsteht ein anwendungsorientierter Mehrwert, der internationale Kooperation in Lehre, Forschung und Transfer sichtbar und nachhaltig verankert. Die beteiligten Lehrenden stärken dabei ihr interkulturelles Profil und ihre Fähigkeit, internationale Projektkooperationen strategisch zu gestalten. PPROJEKTLEITUNGEN PROF. DR. MATTHIAS SIEVEKE RUANDA: University Rwanda and Rwanda Polytechnic JORDANIEN: German Jordanian University TAIWAN: National Taipei University of Technology: Taipei Tech und der National Taipei University of Education JAPAN: Nagaoka Institute of Design Der Deutsche Akademische Austauschdienst fördert unsere internationalen Hochschulpartnerschaften unter dem Leitbild der Nachhaltigkeitsziele der UN. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der fachliche und curriculare Austausch sowie die inhaltliche Vorbereitung gemeinsamer Bildungs- und Kooperationsformate an den jeweiligen Hochschulen. Die internationalen Projekte tragen damit direkt zur Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte bei – sowohl in Bezug auf Methodik (z. B. projektbasiertes Lernen, transkulturelle Gruppenarbeit) als auch auf inhaltliche Schnittstellen zwischen Kommunikationsdesign, Architektur und Modedesign. Globale Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und soziale Ungleichheit werden thematisiert. Die internationalen Studierenden lernen, wie Architektur und Gestaltung über Ländergrenzen hinweg zur Förderung von Nachhaltigkeit, sozialem Zusammenhalt und globalem Lernen beitragen kann. Durch die Auseinandersetzung mit konkreten Projekten wie z.B. an der German Jordanian University die Auseinsetzung mit nachhaltiger, ressourcenschonender Architektur oder in Ruanda Studien über Verschattungen im öffentlichen Raum entsteht ein anwendungsorientierter Mehrwert, der internationale Kooperation in Lehre, Forschung und Transfer sichtbar und nachhaltig verankert. Die beteiligten Lehrenden stärken dabei ihr interkulturelles Profil und ihre Fähigkeit, internationale Projektkooperationen strategisch zu gestalten. PPROJEKTLEITUNGEN PROF. DR. MATTHIAS SIEVEKE RUANDA: University Rwanda and Rwanda Polytechnic JORDANIEN: German Jordanian University TAIWAN: National Taipei University of Technology: Taipei Tech und der National Taipei University of Education JAPAN: Nagaoka Institute of Design ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.720 | ar_33.jpg 770.5 KB 1386 × 1976 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 25 | | 26.5 | Blue Point Transformation des Gutleutviertels in Frankfurt am Main | Carl Eydel, Maxime Lecocq, Leander Schimpgen | Prof. i. V. Lena Piepmeyer | AR Architektur | Sose 2025 | Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 756 | ar_18.jpg 518.5 KB 1754 × 1240 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 26 | | 27.3 | Blue Point Transformation des Gutleutviertels in Frankfurt am Main | Carl Eydel, Maxime Lecocq, Leander Schimpgen | Prof. i. V. Lena Piepmeyer | AR Architektur | Sose 2025 | Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 756 | ar_18.jpg 518.5 KB 1754 × 1240 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 27 | | 27.15 | Dreiländerpavillion | Maxime Lecocq, Carl Edel | Prof. i.V. Marcel Balsen | AR Architektur | WiSe 24/25 | Der Entwurf für den Erweiterungsbau des Museums an der wArtehalle sieht ein skulpturales Holzgebäude vor, das als multifunktionaler Unterstand und Veranstaltungsort dient. Das offene Bauwerk soll nicht nur als Wetterschutz für Besucher und Wanderer dienen, sondern auch als Ausstellungsfläche für größere Exponate und als Veranstaltungsort für Feste und Workshops. Durch die Verwendung von Holz als Baumaterial und die Planung für einen einfachen Rückbau und Wiederaufbau an anderer Stelle, soll das Gebäude flexibel und anpassungsfähig sein. Der Entwurf zielt darauf ab, das Museum an der wArtehalle zu einem noch attraktiveren und vielfältigeren Kulturort zu machen, der die Dorfgemeinschaft und Besucher aus der Region anzieht. Der Entwurf für den Erweiterungsbau des Museums an der wArtehalle sieht ein skulpturales Holzgebäude vor, das als multifunktionaler Unterstand und Veranstaltungsort dient. Das offene Bauwerk soll nicht nur als Wetterschutz für Besucher und Wanderer dienen, sondern auch als Ausstellungsfläche für größere Exponate und als Veranstaltungsort für Feste und Workshops. Durch die Verwendung von Holz als Baumaterial und die Planung für einen einfachen Rückbau und Wiederaufbau an anderer Stelle, soll das Gebäude flexibel und anpassungsfähig sein. Der Entwurf zielt darauf ab, das Museum an der wArtehalle zu einem noch attraktiveren und vielfältigeren Kulturort zu machen, der die Dorfgemeinschaft und Besucher aus der Region anzieht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 730 | ar_08.jpg 294.4 KB 1400 × 1864 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 28 | | 27.3 | Atelier Gutleut | Carl Eydel, Maxime Lecoq, Leander Schimpgen | Prof. Jan-Henrik Hafke | AR Architektur | Sose 2025 | Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 756 | ar_10.jpg 249.0 KB 1108 × 1532 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 29 | | 26.2 | Atelier Gutleut | Carl Eydel, Maxime Lecoq, Leander Schimpgen | Prof. Jan-Henrik Hafke | AR Architektur | Sose 2025 | Entwerfen Sie ein Wohngebäude für Mitarbeiter*innen der Städtischen Bühnen Frankfurt mit mindestens vier Vollgeschossen auf maximal 900 m² Grundstücksfläche im Gutleutviertel-West. Der Entwurf soll Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliche Angebote vereinen und sich in das gemeinwohlorientierte, nachhaltige Konzept des „Produktiven Quartiers – Gutleut West“ einfügen. Standortwahl: Wählen Sie einen geeigneten Ort innerhalb des Plangebiets unter Berücksichtigung von Lage, Orientierung, Schallemissionen, Erreichbarkeit und Zentralität. Nutzungskonzept: Pro Regelgeschoss sollen ca. 20 Personen wohnen. Entwickeln Sie mindestens drei verschiedene Wohnungstypen (z. B. Clusterwohnen, Einraum-Apartments, Atelierwohnungen) und schaffen Sie vielfältige Arbeitsangebote wie Atelierwohnungen, Coworking-Spaces oder Gruppenateliers. Gemeinschaftsbereiche: Gestalten Sie attraktive Begegnungsräume zum Kochen, Essen, Feiern sowie großzügige Erschließungsbereiche, die spontane Interaktionen und Austausch fördern. Entwerfen Sie ein Wohngebäude für Mitarbeiter*innen der Städtischen Bühnen Frankfurt mit mindestens vier Vollgeschossen auf maximal 900 m² Grundstücksfläche im Gutleutviertel-West. Der Entwurf soll Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliche Angebote vereinen und sich in das gemeinwohlorientierte, nachhaltige Konzept des „Produktiven Quartiers – Gutleut West“ einfügen. Standortwahl: Wählen Sie einen geeigneten Ort innerhalb des Plangebiets unter Berücksichtigung von Lage, Orientierung, Schallemissionen, Erreichbarkeit und Zentralität. Nutzungskonzept: Pro Regelgeschoss sollen ca. 20 Personen wohnen. Entwickeln Sie mindestens drei verschiedene Wohnungstypen (z. B. Clusterwohnen, Einraum-Apartments, Atelierwohnungen) und schaffen Sie vielfältige Arbeitsangebote wie Atelierwohnungen, Coworking-Spaces oder Gruppenateliers. Gemeinschaftsbereiche: Gestalten Sie attraktive Begegnungsräume zum Kochen, Essen, Feiern sowie großzügige Erschließungsbereiche, die spontane Interaktionen und Austausch fördern. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.005 | ar_10.jpg 249.0 KB 1108 × 1532 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 30 | | 26.4 | In großen Lagen | Justin Mörsdorf, Hannah Mendel | Prof. Jan-Henrik Hafke | AR Architektur | WiSe 2023/24 | Im Wintersemester 2023/24 entwickelten Studierende des Bachelorprogramms innovative Nutzungskonzepte für das leerstehende Karstadt-Kaufhaus in der Simeonstraße in Trier. Ziel des Projekts war es, ein zukunftsweisendes Modell für die Umnutzung innerstädtischer Kaufhäuser zu entwerfen. Die bestehende Tragstruktur des Gebäudes sollte grundsätzlich erhalten bleiben, konnte jedoch gezielt verändert werden, um Erschließung, Belichtung, Raumwirkung und Organisation zu optimieren. Im Fokus stand die Entwicklung nachhaltiger, nutzungsdurchmischter Konzepte. Die Erdgeschosszonen wurden aufgrund ihrer zentralen Lage als besonders attraktive Flächen bewertet, während die Obergeschosse Potenziale für flächenintensive Nutzungen boten. Ein zentraler Aspekt war die Einbindung des historischen Weinkellers in das neue Nutzungskonzept. Exemplarisch wurde die Idee einer „Weinakademie“ entwickelt. Das Konzept umfasst Ausstellungsbereiche, den historischen Keller, Verkaufs- und Verköstigungszonen, Akademieräume für Forschung und Lehre, ein Auditorium, eine Bibliothek sowie temporäre Wohnangebote. Die Ausstellung präsentiert nicht nur die vielfältigen Entwürfe der Studierenden, sondern greift auch zentrale Fragen zur Transformation der Trierer Innenstadt und zur Zukunft urbaner Räume auf. Im Wintersemester 2023/24 entwickelten Studierende des Bachelorprogramms innovative Nutzungskonzepte für das leerstehende Karstadt-Kaufhaus in der Simeonstraße in Trier. Ziel des Projekts war es, ein zukunftsweisendes Modell für die Umnutzung innerstädtischer Kaufhäuser zu entwerfen. Die bestehende Tragstruktur des Gebäudes sollte grundsätzlich erhalten bleiben, konnte jedoch gezielt verändert werden, um Erschließung, Belichtung, Raumwirkung und Organisation zu optimieren. Im Fokus stand die Entwicklung nachhaltiger, nutzungsdurchmischter Konzepte. Die Erdgeschosszonen wurden aufgrund ihrer zentralen Lage als besonders attraktive Flächen bewertet, während die Obergeschosse Potenziale für flächenintensive Nutzungen boten. Ein zentraler Aspekt war die Einbindung des historischen Weinkellers in das neue Nutzungskonzept. Exemplarisch wurde die Idee einer „Weinakademie“ entwickelt. Das Konzept umfasst Ausstellungsbereiche, den historischen Keller, Verkaufs- und Verköstigungszonen, Akademieräume für Forschung und Lehre, ein Auditorium, eine Bibliothek sowie temporäre Wohnangebote. Die Ausstellung präsentiert nicht nur die vielfältigen Entwürfe der Studierenden, sondern greift auch zentrale Fragen zur Transformation der Trierer Innenstadt und zur Zukunft urbaner Räume auf. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.286 | ar_12.jpg 219.0 KB 1576 × 1454 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 31 | | 27.16 | Neues Gutleutviertel | Carl Eydel, Maxime Lecoq, Leander Schimpgen | Prof. Jan-Henrik Hafke | AR Architektur | Sose 2025 | Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. Blue Point entwickelt ein zukunftsfähiges Stadtquartier im Frankfurter Westen – durch die Transformation eines bislang funktional getrennten Areals in einen vernetzten, lebendigen Stadtraum. Im Fokus steht die aktive Integration des Wassers und eine Reaktion auf aktuelle klimatische Herausforderungen: Uferflächen werden maximiert, Retentionsräume für Starkregen eingeplant und bestehende Hafen- sowie Kanalstrukturen neu gedacht. Neue Qualitäten und eine vielfältige Nutzungsmischung entstehen nicht nur entlang des Mains, sondern auch im Inneren des Quartiers. So wird gesellschaftliche Teilhabe auch räumlich ermöglicht. Eine Schwebebahn überwindet infrastrukturelle Barrieren und verknüpft das Quartier mit Gallus nach Norden und Niederrad nach Süden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 756 | ar_10.jpg 249.0 KB 1108 × 1532 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 32 | | 27.24 | PRO:LOG Der zweite Akt | Constantin Vogt | Prof. Jan-Henrik Hafke | AR Architektur | Sose 2025 | Im Sommersemester 2025 besteht die Aufgabe darin, eine temporäre Spielstätte für die Städtischen Bühnen Frankfurt im Gutleutviertel zu entwerfen und das bestehende ehemalige Archivgebäude der Dresdner Bank von Walter Henn in das Konzept zu integrieren. Die Spielstätte soll in kurzer Zeit errichtet und vollständig rückbaubar sein – angedacht ist eine vorgefertigte Konstruktion in Holz-, Stahl- oder Hybridbauweise. Als architektonische Vorbilder dienen unter anderem die „Opéra des Nations“ in Genf oder historische Holzopern wie die Gänsemarktoper von 1677 in Hamburg. Der Entwurf soll die komplexe Struktur eines Theaterbaus abbilden, mit einer klaren Trennung und funktionalen Organisation von Publikums- und Backstagebereichen. Letztere nehmen oft größere Flächen ein und umfassen Bühnen-, Lager-, Probe- und Künstlerbereiche sowie Werkstätten. Für das Publikum sind großzügige, mehrgeschossige Foyerzonen zu gestalten, die als Aufenthalts- und Begegnungsräume vor, während und nach der Vorstellung dienen. Der Zuschauerraum selbst ist raumgeometrisch durch akustische und funktionale Anforderungen geprägt – etwa durch Volumen, Sichtachsen, Nähe zur Bühne und gesetzliche Vorgaben. Auch historische Aspekte wie Repräsentation und soziale Zugänglichkeit spielen eine Rolle im architektonischen Konzept. Im Sommersemester 2025 besteht die Aufgabe darin, eine temporäre Spielstätte für die Städtischen Bühnen Frankfurt im Gutleutviertel zu entwerfen und das bestehende ehemalige Archivgebäude der Dresdner Bank von Walter Henn in das Konzept zu integrieren. Die Spielstätte soll in kurzer Zeit errichtet und vollständig rückbaubar sein – angedacht ist eine vorgefertigte Konstruktion in Holz-, Stahl- oder Hybridbauweise. Als architektonische Vorbilder dienen unter anderem die „Opéra des Nations“ in Genf oder historische Holzopern wie die Gänsemarktoper von 1677 in Hamburg. Der Entwurf soll die komplexe Struktur eines Theaterbaus abbilden, mit einer klaren Trennung und funktionalen Organisation von Publikums- und Backstagebereichen. Letztere nehmen oft größere Flächen ein und umfassen Bühnen-, Lager-, Probe- und Künstlerbereiche sowie Werkstätten. Für das Publikum sind großzügige, mehrgeschossige Foyerzonen zu gestalten, die als Aufenthalts- und Begegnungsräume vor, während und nach der Vorstellung dienen. Der Zuschauerraum selbst ist raumgeometrisch durch akustische und funktionale Anforderungen geprägt – etwa durch Volumen, Sichtachsen, Nähe zur Bühne und gesetzliche Vorgaben. Auch historische Aspekte wie Repräsentation und soziale Zugänglichkeit spielen eine Rolle im architektonischen Konzept. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.308 | ar_13.jpg 224.8 KB 1980 × 950 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 33 | | 26.11 | Wohnen in Japan | Viktoria Filatov, Hannah Weber | Prof. Jan-Henrik Hafke | AR Architektur | WiSe 24/25 | Das Wohnen in Japan ist geprägt von einem Zusammenspiel aus Tradition, kulturellen Werten und innovativer Architektur. Unter dem Einfluss geografischer, klimatischer und gesellschaftlicher Bedingungen entwickelte sich die japanische Wohnarchitektur stetig weiter – von den frühen Formen der Jōmon-Zeit über klassische Machiya und Minka bis hin zu heutigen, hochverdichteten Wohnkonzepten. Diese Entwicklung spiegelt nicht nur den gesellschaftlichen Wandel, sondern auch Einflüsse wie Naturkatastrophen, Urbanisierung und Globalisierung wider. Die Arbeit beginnt mit einer Kartierung Japans, um geografische, klimatische und urbane Rahmenbedingungen zu analysieren, die das Wohnen prägen. Ein historischer Zeitstrahl veranschaulicht zentrale architektonische Entwicklungen bis in die Gegenwart. Vertieft wird das Thema durch Fallstudien exemplarischer Wohnbauten, die Kontinuitäten und Wandel in Raumorganisation, Materialität und Wohnkultur sichtbar machen. Ergänzt wird dies durch Kurzporträts bedeutender japanischer Architekt:innen, deren Werke die heutige Wohnarchitektur entscheidend mitgestalten. Ziel der Arbeit ist es, ein umfassendes Bild der japanischen Wohnarchitektur zu zeichnen – von ihren historischen Ursprüngen bis zu aktuellen Herausforderungen und innovativen Lösungen. Dabei wird deutlich, wie traditionelle Prinzipien und moderne Anforderungen eine Architektursprache hervorbringen, die weltweit Anerkennung findet. Das Wohnen in Japan ist geprägt von einem Zusammenspiel aus Tradition, kulturellen Werten und innovativer Architektur. Unter dem Einfluss geografischer, klimatischer und gesellschaftlicher Bedingungen entwickelte sich die japanische Wohnarchitektur stetig weiter – von den frühen Formen der Jōmon-Zeit über klassische Machiya und Minka bis hin zu heutigen, hochverdichteten Wohnkonzepten. Diese Entwicklung spiegelt nicht nur den gesellschaftlichen Wandel, sondern auch Einflüsse wie Naturkatastrophen, Urbanisierung und Globalisierung wider. Die Arbeit beginnt mit einer Kartierung Japans, um geografische, klimatische und urbane Rahmenbedingungen zu analysieren, die das Wohnen prägen. Ein historischer Zeitstrahl veranschaulicht zentrale architektonische Entwicklungen bis in die Gegenwart. Vertieft wird das Thema durch Fallstudien exemplarischer Wohnbauten, die Kontinuitäten und Wandel in Raumorganisation, Materialität und Wohnkultur sichtbar machen. Ergänzt wird dies durch Kurzporträts bedeutender japanischer Architekt:innen, deren Werke die heutige Wohnarchitektur entscheidend mitgestalten. Ziel der Arbeit ist es, ein umfassendes Bild der japanischen Wohnarchitektur zu zeichnen – von ihren historischen Ursprüngen bis zu aktuellen Herausforderungen und innovativen Lösungen. Dabei wird deutlich, wie traditionelle Prinzipien und moderne Anforderungen eine Architektursprache hervorbringen, die weltweit Anerkennung findet. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.436 | ar_14.jpg 210.5 KB 2014 × 892 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 34 | | 26.15 | Belgische Spitzen | Verschiedene Autoren: Lena Stappenbacher & Scully Mordiconi, Jonas Müller & Heinrich Schilt | Prof. Jan-Henrik Hafke, Prof. Robert Thum | AR Architektur | WiSe 23/24 | Im Modul Theorie der Architektur setzen wir uns im Rahmen der Themenreihe Klima – Ressource – Architektur mit den Auswirkungen der Klimakrise auf das architektonische Handeln auseinander. Theoretische Reflexionen und historische Beispiele sollen helfen, Strategien für eine nachhaltige und zukunftsfähige Architektur wiederzuentdecken und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen dabei vor allem das Bauen im und mit Bestand sowie die Wieder- und Weiterverwertung von Orten, Gebäuden, Räumen und Bauteilen. In diesem Semester widmen wir uns besonders der zeitgenössischen belgischen Umbaukultur, die international für ihre sensiblen, innovativen und ressourcenschonenden Ansätze anerkannt ist. Die Semesteraufgabe umfasst die Recherche zu einem belgischen Architekturbüro, eine Case Study mit großformatigem Modell, eine Grafikanalyse unter Berücksichtigung typologischer, soziokultureller und nachhaltigkeitsrelevanter Aspekte, einen Kurzvortrag sowie die Vorbereitung eines Interviews. Ergänzend entsteht eine Quellen- und Wissenssammlung als Grundlage für die weitere Auseinandersetzung. Im Modul Theorie der Architektur setzen wir uns im Rahmen der Themenreihe Klima – Ressource – Architektur mit den Auswirkungen der Klimakrise auf das architektonische Handeln auseinander. Theoretische Reflexionen und historische Beispiele sollen helfen, Strategien für eine nachhaltige und zukunftsfähige Architektur wiederzuentdecken und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen dabei vor allem das Bauen im und mit Bestand sowie die Wieder- und Weiterverwertung von Orten, Gebäuden, Räumen und Bauteilen. In diesem Semester widmen wir uns besonders der zeitgenössischen belgischen Umbaukultur, die international für ihre sensiblen, innovativen und ressourcenschonenden Ansätze anerkannt ist. Die Semesteraufgabe umfasst die Recherche zu einem belgischen Architekturbüro, eine Case Study mit großformatigem Modell, eine Grafikanalyse unter Berücksichtigung typologischer, soziokultureller und nachhaltigkeitsrelevanter Aspekte, einen Kurzvortrag sowie die Vorbereitung eines Interviews. Ergänzend entsteht eine Quellen- und Wissenssammlung als Grundlage für die weitere Auseinandersetzung. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.085 | ar_17.jpg 225.2 KB 1166 × 1642 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 35 | | 26.9 | Regionalismus und Postmoderne Karljosef Schattner 100 | Verschiedene Autoren: Altun, Klein , Frescher , Pletz , Bolling , Zwetsch , Graf , Knebler , Peters , Marjan | Prof. Jan-Henrik Hafke, Prof. Robert Thum | AR Architektur | WiSe 24/25 | Ausgehend von der Spätmoderne und der Kritik an der Moderne beschäftigen wir uns im Seminar mit alternativen architektonischen Strömungen wie dem Regionalismus und der Postmoderne. Der Regionalismus versteht sich als kritische Reaktion auf die universellen Gestaltungsprinzipien der Moderne, die lokale Gegebenheiten und Traditionen oft ignorierte. Im Mittelpunkt stehen hier der bewusste Umgang mit lokalen Ressourcen, klimatischen Bedingungen und baukultureller Identität. Die Postmoderne hingegen wendet sich gegen den strengen Funktionalismus der Moderne und bringt eine Rückbesinnung auf Historie, Symbolik und Dekor mit sich – was zu einer stilistisch vielfältigeren Architektur führt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Werk von Karljosef Schattner, der 2025 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Bekannt für seine sensiblen Eingriffe in historische Bauten, verband Schattner moderne Architektur mit regionalen Bautraditionen – weshalb er häufig dem kritischen Regionalismus zugerechnet wird. Seine Arbeiten in Eichstätt fanden internationale Beachtung und prägten die architektonische Debatte ihrer Zeit. Den Auftakt des Seminars bildet eine Exkursion nach Eichstätt, inklusive Führung zu Schattners wichtigsten Bauten im kirchlichen Kontext sowie der Besuch der Ausstellung Schattner 100 – Die Kunst der Fuge im Diözesanmuseum. Im weiteren Verlauf analysieren wir seine Werke im Kontext architekturtheoretischer Entwicklungen und reflektieren ihre Relevanz für den heutigen architektonischen Diskurs. Ausgehend von der Spätmoderne und der Kritik an der Moderne beschäftigen wir uns im Seminar mit alternativen architektonischen Strömungen wie dem Regionalismus und der Postmoderne. Der Regionalismus versteht sich als kritische Reaktion auf die universellen Gestaltungsprinzipien der Moderne, die lokale Gegebenheiten und Traditionen oft ignorierte. Im Mittelpunkt stehen hier der bewusste Umgang mit lokalen Ressourcen, klimatischen Bedingungen und baukultureller Identität. Die Postmoderne hingegen wendet sich gegen den strengen Funktionalismus der Moderne und bringt eine Rückbesinnung auf Historie, Symbolik und Dekor mit sich – was zu einer stilistisch vielfältigeren Architektur führt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Werk von Karljosef Schattner, der 2025 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Bekannt für seine sensiblen Eingriffe in historische Bauten, verband Schattner moderne Architektur mit regionalen Bautraditionen – weshalb er häufig dem kritischen Regionalismus zugerechnet wird. Seine Arbeiten in Eichstätt fanden internationale Beachtung und prägten die architektonische Debatte ihrer Zeit. Den Auftakt des Seminars bildet eine Exkursion nach Eichstätt, inklusive Führung zu Schattners wichtigsten Bauten im kirchlichen Kontext sowie der Besuch der Ausstellung Schattner 100 – Die Kunst der Fuge im Diözesanmuseum. Im weiteren Verlauf analysieren wir seine Werke im Kontext architekturtheoretischer Entwicklungen und reflektieren ihre Relevanz für den heutigen architektonischen Diskurs. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.510 | ar_16.jpg 107.5 KB 1306 × 554 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 36 | | 5 | Terroir | Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Modul Gebäudelehre 2 | Prof. Jan-Henrik Hafke, Prof. Robert Thum | AR Architektur | WiSe 2023/24 und 2024/25 | Die Semesteraufgabe besteht aus der Grafikanalyse ausgewählter Weingüter und der jeweiligen typologischen Aspekte vor dem Hintergrund ortsspezifischer und klimatischer Merkmale sowie soziokultureller Aspekte. In diesem Semester setzen Sie sich im Rahmen des Moduls Gebäudelehre 2 mit dem Gebäudetypus des Weinguts und den Zusammenhängen von Weinbau und Architektur auseinander. Dabei werden sowohl die Weingüter als Gesamtkomplex mit der jeweiligen Einbettung in die Umgebung als auch die einzelnen Teilgebäude mit ihren funktionalen Aspekten betrachtet. Die Architektur des Weinguts resultiert aus dem Spannungsfeld zwischen der repräsentativen Architektur der Hauptgebäude und den aus funktionalen Aspekten heraus konzipierten Produktionsbereichen – nicht selten unterstützt durch die Lage der Baukörper, teils oberirdisch und teils unterirdisch. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Ort (Topos) bzw. der Lage, aus der im Weinbau der Begriff Terroir resultiert, und auf dem architektonischen Typus, auf der Struktur, der Organisation, der Nutzung sowie den räumlichen und materiellen Eigenschaften der Gebäude. Ziel ist es, durch die Recherche und grafische Analyse zu Referenzbauten herauszuarbeiten, wie der Umgang mit der örtlichen Setzung, dem Klima, der Nutzung, der Erschließung und der Orientierung ist und welche Potenziale in diesen Typologien im Hinblick auf die Nachhaltigkeit liegen. Die Semesteraufgabe besteht aus der Grafikanalyse ausgewählter Weingüter und der jeweiligen typologischen Aspekte vor dem Hintergrund ortsspezifischer und klimatischer Merkmale sowie soziokultureller Aspekte. In diesem Semester setzen Sie sich im Rahmen des Moduls Gebäudelehre 2 mit dem Gebäudetypus des Weinguts und den Zusammenhängen von Weinbau und Architektur auseinander. Dabei werden sowohl die Weingüter als Gesamtkomplex mit der jeweiligen Einbettung in die Umgebung als auch die einzelnen Teilgebäude mit ihren funktionalen Aspekten betrachtet. Die Architektur des Weinguts resultiert aus dem Spannungsfeld zwischen der repräsentativen Architektur der Hauptgebäude und den aus funktionalen Aspekten heraus konzipierten Produktionsbereichen – nicht selten unterstützt durch die Lage der Baukörper, teils oberirdisch und teils unterirdisch. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Ort (Topos) bzw. der Lage, aus der im Weinbau der Begriff Terroir resultiert, und auf dem architektonischen Typus, auf der Struktur, der Organisation, der Nutzung sowie den räumlichen und materiellen Eigenschaften der Gebäude. Ziel ist es, durch die Recherche und grafische Analyse zu Referenzbauten herauszuarbeiten, wie der Umgang mit der örtlichen Setzung, dem Klima, der Nutzung, der Erschließung und der Orientierung ist und welche Potenziale in diesen Typologien im Hinblick auf die Nachhaltigkeit liegen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.399 | ar_11.jpg 521.7 KB 2984 × 1106 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 37 | | 7 | Walden or, Life in the Woods | Verschiedene Autoren: Altun, Recep; Bratanovic, Katja; Chevtchenko, Daniel; Ferring, Alena; Frescher, Katharina; Gasper, Julius; Graf, Lea; Klein, Joshua; Knebler, Zoe; Marijan, Laura; Mayer, Nina; Nas, Dilara; Peters, Kai; Pletz, Paul; Skopp, Ronja; Vogt, Constantin; Zwetsch Martín, Antonio | Prof. Jan-Henrik Hafke, Prof. Robert Thum | AR Architektur | Sose 2025 | Im Modulpaar Theorie II und Konzeptionelles Entwerfen setzen wir uns mit den Themen Klima, Architektur und Ressource auseinander – ausgehend von einem der elementarsten Gebäudetypen: der Hütte. Als schützende Minimalstruktur wurde sie immer wieder als Ursprung der Architektur mythologisiert. Schon Marc-Antoine Laugier sah in ihr ein ideales Modell zur Vermeidung architektonischer Fehlentwicklungen und zur Rückbesinnung auf das Wesentliche. Zahlreiche Denker:innen und Künstler:innen wie Martin Heidegger, Ludwig Wittgenstein, Henry David Thoreau oder Lina Bo Bardi und Charles Moore erdachten, gestalteten und nutzten Hütten als Rückzugsorte, um sich von der Gesellschaft ab- und sich ihrer Arbeit bzw. der inneren Welt zuzuwenden. Gerade in Zeiten ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Krisen stellt sich die Frage, ob die Auseinandersetzung mit der Typologie der Hütte einen Beitrag zur Überwindung der aktuellen Architekturkrise leisten kann. Die Hütte fordert uns heraus, zwischen scheinbaren Bedürfnissen und tatsächlichen Notwendigkeiten zu unterscheiden. Sie bietet Raum für einen Perspektivwechsel – hin zu einem ressourcenschonenden, einfachen und auf das Wesentliche konzentrierten Entwerfen. Im Modulpaar Theorie II und Konzeptionelles Entwerfen setzen wir uns mit den Themen Klima, Architektur und Ressource auseinander – ausgehend von einem der elementarsten Gebäudetypen: der Hütte. Als schützende Minimalstruktur wurde sie immer wieder als Ursprung der Architektur mythologisiert. Schon Marc-Antoine Laugier sah in ihr ein ideales Modell zur Vermeidung architektonischer Fehlentwicklungen und zur Rückbesinnung auf das Wesentliche. Zahlreiche Denker:innen und Künstler:innen wie Martin Heidegger, Ludwig Wittgenstein, Henry David Thoreau oder Lina Bo Bardi und Charles Moore erdachten, gestalteten und nutzten Hütten als Rückzugsorte, um sich von der Gesellschaft ab- und sich ihrer Arbeit bzw. der inneren Welt zuzuwenden. Gerade in Zeiten ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Krisen stellt sich die Frage, ob die Auseinandersetzung mit der Typologie der Hütte einen Beitrag zur Überwindung der aktuellen Architekturkrise leisten kann. Die Hütte fordert uns heraus, zwischen scheinbaren Bedürfnissen und tatsächlichen Notwendigkeiten zu unterscheiden. Sie bietet Raum für einen Perspektivwechsel – hin zu einem ressourcenschonenden, einfachen und auf das Wesentliche konzentrierten Entwerfen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.218 | ar_15.jpg 156.9 KB 2176 × 1450 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 38 | - | 27.6 | Hotel Focus | Carl Eydel, Maxime Lecoq | Prof. Michael Schwarz | AR Architektur | WiSe 24/25 | Fokussiert / Massiv / Schwer / Reduziert / Unveränderlich / Stein / Textur / Licht / Sinne / Meditativ / Rahmend / Ruhe / In sich gekehrt / Heilend / Atmosphärisch / Gezielt / Eigenständig / Dunkel / Farblos / Beschützend / Leitend Fokussiert / Massiv / Schwer / Reduziert / Unveränderlich / Stein / Textur / Licht / Sinne / Meditativ / Rahmend / Ruhe / In sich gekehrt / Heilend / Atmosphärisch / Gezielt / Eigenständig / Dunkel / Farblos / Beschützend / Leitend ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 231 | - | Ansehen | |
| 39 | | 27.22 | future lab | Lukas Braun, Finn Schmidt | Prof. Petra Riegler-Floors | AR Architektur | Sose 2025 | Der Entwurf gruppiert das Gebäudevolumen organisch um die Bestandsbäume des ehemaligen Parkplatzes herum. Die Dachfläche gibt dem innerstädtischen Ort eine intensiv begrünte Fläche zurück. Konsequenterweise ist diese begehbar, beginnt auf Straßenniveau und schraubt sich bis zum höchsten Punkt des Wissenschafts-Labs nach oben. Zu den drei Straßenseiten ist die Fassade aus verzinktem Stahlblech vollständig geschlossen, um sich über eine Glasfassade zum baumbestandenen Innenhof zu öffnen. Das Gebäudevolumen generiert mittels eines Raumfachwerks aus Stahl einen freien Raum, der von der Werkstatt fließend in den Bereich der Wissenschaftler*innen übergeht. Deren Unterkünfte sind in einem eingestellten Kubus aus tragendem Lehmsteinmauerwerk (Speichermasse) untergebracht. Der Entwurf gruppiert das Gebäudevolumen organisch um die Bestandsbäume des ehemaligen Parkplatzes herum. Die Dachfläche gibt dem innerstädtischen Ort eine intensiv begrünte Fläche zurück. Konsequenterweise ist diese begehbar, beginnt auf Straßenniveau und schraubt sich bis zum höchsten Punkt des Wissenschafts-Labs nach oben. Zu den drei Straßenseiten ist die Fassade aus verzinktem Stahlblech vollständig geschlossen, um sich über eine Glasfassade zum baumbestandenen Innenhof zu öffnen. Das Gebäudevolumen generiert mittels eines Raumfachwerks aus Stahl einen freien Raum, der von der Werkstatt fließend in den Bereich der Wissenschaftler*innen übergeht. Deren Unterkünfte sind in einem eingestellten Kubus aus tragendem Lehmsteinmauerwerk (Speichermasse) untergebracht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 774 | ar_28.png 11.2 MB 3840 × 2160 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 40 | | 26.3 | future lab | Lukas Braun, Finn Schmidt | Prof. Petra Riegler-Floors | AR Architektur | Sose 2025 | Der Entwurf gruppiert das Gebäudevolumen organisch um die Bestandsbäume des ehemaligen Parkplatzes herum. Die Dachfläche gibt dem innerstädtischen Ort eine intensiv begrünte Fläche zurück. Konsequenterweise ist diese begehbar, beginnt auf Straßenniveau und schraubt sich bis zum höchsten Punkt des Wissenschafts-Labs nach oben. Zu den drei Straßenseiten ist die Fassade aus verzinktem Stahlblech vollständig geschlossen, um sich über eine Glasfassade zum baumbestandenen Innenhof zu öffnen. Das Gebäudevolumen generiert mittels eines Raumfachwerks aus Stahl einen freien Raum, der von der Werkstatt fließend in den Bereich der Wissenschaftler*innen übergeht. Deren Unterkünfte sind in einem eingestellten Kubus aus tragendem Lehmsteinmauerwerk (Speichermasse) untergebracht. Der Entwurf gruppiert das Gebäudevolumen organisch um die Bestandsbäume des ehemaligen Parkplatzes herum. Die Dachfläche gibt dem innerstädtischen Ort eine intensiv begrünte Fläche zurück. Konsequenterweise ist diese begehbar, beginnt auf Straßenniveau und schraubt sich bis zum höchsten Punkt des Wissenschafts-Labs nach oben. Zu den drei Straßenseiten ist die Fassade aus verzinktem Stahlblech vollständig geschlossen, um sich über eine Glasfassade zum baumbestandenen Innenhof zu öffnen. Das Gebäudevolumen generiert mittels eines Raumfachwerks aus Stahl einen freien Raum, der von der Werkstatt fließend in den Bereich der Wissenschaftler*innen übergeht. Deren Unterkünfte sind in einem eingestellten Kubus aus tragendem Lehmsteinmauerwerk (Speichermasse) untergebracht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 774 | ar_28.png 11.2 MB 3840 × 2160 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 41 | | 27.17 | Patch-Work | Jonas Müller, Phil Speer | Prof. Petra Riegler-Floors | AR Architektur | WiSe 24/25 | Die Arbeit entwickelt eine Vision zur Transformation des Brinkhaus-Areals in Warendorf – vom ehemaligen Gewerbestandort zum lebendigen Kultur-, Wohn- und Arbeitsquartier – unter Erhalt des heterogenen Gebäudebestands. Der einzige Neubau wird konsequent aus wiederverwendeten Bauteilen konstruiert, die größtenteils aus einer im Areal zurückgebauten Halle entnommen werden. Die Tragwerkselemente aus Holz und Stahl aus dieser Halle – zu kurz für die neuen Spannweiten – werden zu neuen Fachwerkträgern gefügt. Weitere Elemente des Tragwerks bestehen aus rückgebauten Eisenbahnschienen, die – auf Schweizer Forschungsdaten beruhend – zu neuen Trägern verschweißt werden. Nicht mehr verwendete Tunnelschalungen generieren im obersten Geschoss die Tragkonstruktion und erzeugen die prägnante Dachform. Die Arbeit entwickelt eine Vision zur Transformation des Brinkhaus-Areals in Warendorf – vom ehemaligen Gewerbestandort zum lebendigen Kultur-, Wohn- und Arbeitsquartier – unter Erhalt des heterogenen Gebäudebestands. Der einzige Neubau wird konsequent aus wiederverwendeten Bauteilen konstruiert, die größtenteils aus einer im Areal zurückgebauten Halle entnommen werden. Die Tragwerkselemente aus Holz und Stahl aus dieser Halle – zu kurz für die neuen Spannweiten – werden zu neuen Fachwerkträgern gefügt. Weitere Elemente des Tragwerks bestehen aus rückgebauten Eisenbahnschienen, die – auf Schweizer Forschungsdaten beruhend – zu neuen Trägern verschweißt werden. Nicht mehr verwendete Tunnelschalungen generieren im obersten Geschoss die Tragkonstruktion und erzeugen die prägnante Dachform. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 797 | ar_24.jpg 2.9 MB 2480 × 1654 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 42 | | 26.10 | rural modernity | Noah-Konstantin Schmitz, Leon Russell | Prof. Petra Riegler-Floors | AR Architektur | WiSe 24/25 | Zwei reduzierte Baukörper mit steilem Satteldach nehmen die Veranstaltungs- und Werkhalle sowie die Verwaltungsräume mit Cafeteria auf. Das Tragwerk ist aus Holz konstruiert, alle weiteren Bauteile aus nachwachsenden Rohstoffen wie Seegrasdämmung, Strohbauplatten, Rohrkolbenleichtbauplatten und Fassadenwellplatten aus Hanffasern und natürlichen Harzen. Die notwendige Speichermasse wird durch tragende Innenwände aus Stampflehm generiert. Gegründet sind beide Gebäudeteile auf Schraubfundamenten. Zwei reduzierte Baukörper mit steilem Satteldach nehmen die Veranstaltungs- und Werkhalle sowie die Verwaltungsräume mit Cafeteria auf. Das Tragwerk ist aus Holz konstruiert, alle weiteren Bauteile aus nachwachsenden Rohstoffen wie Seegrasdämmung, Strohbauplatten, Rohrkolbenleichtbauplatten und Fassadenwellplatten aus Hanffasern und natürlichen Harzen. Die notwendige Speichermasse wird durch tragende Innenwände aus Stampflehm generiert. Gegründet sind beide Gebäudeteile auf Schraubfundamenten. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 498 | ar_27.jpg 6.0 MB 6000 × 4000 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 43 | | 27.9 | Straw for four | Sophie Düngenheim, Lara Hofbauer, Eric Schmitz, Paul Schuchmann | Prof. Petra Riegler-Floors | AR Architektur | SoSe 2024 | Die Arbeit schlägt am Beispiel des Geflüchtetenlagers Kara Tepe auf Lesbos eine an ungünstige klimatische Bedingungen (Feuchte/Kälte/Hitze) angepasste Unterkunftslösung als Alternative zu den derzeit verwendeten unzureichenden Sammelzelten vor – prototypisch für eine Vielzahl von Flüchtlingscamps weltweit. Der Entwurf beschränkt sich auf wenige, kostengünstige und weltweit mit kurzen Transportwegen verfügbare Materialien (Dachlatten, gepresste Strohmodule). Soweit möglich, wird bereits in Flüchtlingslagern Vorhandenes genutzt (alte Zeltplanen, Getränkekisten mit Sandsäcken als Fundamentierung). Die Konstruktion verbindet leichte Elemente so einfach, dass sie auch von ungelernten Hilfsarbeitskräften oder den Geflüchteten selbst mit einfachen Werkzeugen aufzubauen ist. Der Rückbau erfolgt ebenso einfach. Beide Vorgänge sind mehrfach wiederholbar; am Lebensende ist eine einfache Rückführung in den Kreislauf problemlos möglich. Die Arbeit schlägt am Beispiel des Geflüchtetenlagers Kara Tepe auf Lesbos eine an ungünstige klimatische Bedingungen (Feuchte/Kälte/Hitze) angepasste Unterkunftslösung als Alternative zu den derzeit verwendeten unzureichenden Sammelzelten vor – prototypisch für eine Vielzahl von Flüchtlingscamps weltweit. Der Entwurf beschränkt sich auf wenige, kostengünstige und weltweit mit kurzen Transportwegen verfügbare Materialien (Dachlatten, gepresste Strohmodule). Soweit möglich, wird bereits in Flüchtlingslagern Vorhandenes genutzt (alte Zeltplanen, Getränkekisten mit Sandsäcken als Fundamentierung). Die Konstruktion verbindet leichte Elemente so einfach, dass sie auch von ungelernten Hilfsarbeitskräften oder den Geflüchteten selbst mit einfachen Werkzeugen aufzubauen ist. Der Rückbau erfolgt ebenso einfach. Beide Vorgänge sind mehrfach wiederholbar; am Lebensende ist eine einfache Rückführung in den Kreislauf problemlos möglich. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 937 | ar_23.png 4.0 MB 1308 × 1844 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 44 | | 26.8 | Straw for four | Sophie Düngenheim, Lara Hofbauer, Eric Schmitz, Paul Schuchmann | Prof. Petra Riegler-Floors | AR Architektur | SoSe 2024 | Die Arbeit schlägt am Beispiel des Geflüchtetenlagers Kara Tepe auf Lesbos eine an ungünstige klimatische Bedingungen (Feuchte/Kälte/Hitze) angepasste Unterkunftslösung als Alternative zu den derzeit verwendeten unzureichenden Sammelzelten vor – prototypisch für eine Vielzahl von Flüchtlingscamps weltweit. Der Entwurf beschränkt sich auf wenige, kostengünstige und weltweit mit kurzen Transportwegen verfügbare Materialien (Dachlatten, gepresste Strohmodule). Soweit möglich, wird bereits in Flüchtlingslagern Vorhandenes genutzt (alte Zeltplanen, Getränkekisten mit Sandsäcken als Fundamentierung). Die Konstruktion verbindet leichte Elemente so einfach, dass sie auch von ungelernten Hilfsarbeitskräften oder den Geflüchteten selbst mit einfachen Werkzeugen aufzubauen ist. Der Rückbau erfolgt ebenso einfach. Beide Vorgänge sind mehrfach wiederholbar; am Lebensende ist eine einfache Rückführung in den Kreislauf problemlos möglich. Die Arbeit schlägt am Beispiel des Geflüchtetenlagers Kara Tepe auf Lesbos eine an ungünstige klimatische Bedingungen (Feuchte/Kälte/Hitze) angepasste Unterkunftslösung als Alternative zu den derzeit verwendeten unzureichenden Sammelzelten vor – prototypisch für eine Vielzahl von Flüchtlingscamps weltweit. Der Entwurf beschränkt sich auf wenige, kostengünstige und weltweit mit kurzen Transportwegen verfügbare Materialien (Dachlatten, gepresste Strohmodule). Soweit möglich, wird bereits in Flüchtlingslagern Vorhandenes genutzt (alte Zeltplanen, Getränkekisten mit Sandsäcken als Fundamentierung). Die Konstruktion verbindet leichte Elemente so einfach, dass sie auch von ungelernten Hilfsarbeitskräften oder den Geflüchteten selbst mit einfachen Werkzeugen aufzubauen ist. Der Rückbau erfolgt ebenso einfach. Beide Vorgänge sind mehrfach wiederholbar; am Lebensende ist eine einfache Rückführung in den Kreislauf problemlos möglich. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 937 | ar_23.png 4.0 MB 1308 × 1844 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 45 | - | 26.18 | Dialog zwischen Kontrolle, Zufall und Entscheidung | Verschiedene Autor:innen | Prof. Robert Thum | AR Architektur | WiSe 24/25 | Ausgehend von zweidimensionalen Farbklecksen entwickelten die Studierenden räumliche Gipsformen. Durch das Übersetzen zufälliger, flächiger Figuren in körperliche Strukturen entstand ein Dialog zwischen Kontrolle, Zufall und Entscheidung. In der Reduktion auf Weiß und einheitliches Format tritt die reine Form hervor: Proportion, Komposition, Raum. Die Übung untersucht Form als räumliches Ereignis – jenseits von Funktion und Maßstab – und schult das Wahrnehmen, Interpretieren und Gestalten als Grundlage architektonischen Entwerfens. Ausgehend von zweidimensionalen Farbklecksen entwickelten die Studierenden räumliche Gipsformen. Durch das Übersetzen zufälliger, flächiger Figuren in körperliche Strukturen entstand ein Dialog zwischen Kontrolle, Zufall und Entscheidung. In der Reduktion auf Weiß und einheitliches Format tritt die reine Form hervor: Proportion, Komposition, Raum. Die Übung untersucht Form als räumliches Ereignis – jenseits von Funktion und Maßstab – und schult das Wahrnehmen, Interpretieren und Gestalten als Grundlage architektonischen Entwerfens. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 537 | - | Ansehen | |
| 46 | | 27.13 | La Fabrique Culinaire | Lena Stappenbacher | Prof. Robert Thum | AR Architektur | Sose 2025 | Zentraler Bestandteil der Stadtteilentwicklung des ehemaligen Brüsseler Schlachthofgeländes ist die Planung eines kulinarischen Zentrums – eines Ortes, der als Schnittstelle zwischen Bildung, Handwerk, Kultur und Genuss fungiert. Dabei geht es nicht allein um das Kochen und Essen, sondern um ein vertieftes Verständnis für die Herkunft, Verarbeitung und Bedeutung von Lebensmitteln. Das Zentrum vereint Werkstätten, Lernräume und soziale Treffpunkte, die gemeinsames Arbeiten, kreatives Experimentieren und kulturellen Austausch ermöglichen. Ziel ist es, Produktion und Alltag, Tradition und Innovation sowie Stadt und Ernährung in einer offenen, integrativen Struktur miteinander zu verbinden. So entsteht ein urbaner Raum, der die Kulinarik als verbindendes Element zwischen Mensch, Stadt und Umwelt neu interpretiert und erfahrbar macht. Zentraler Bestandteil der Stadtteilentwicklung des ehemaligen Brüsseler Schlachthofgeländes ist die Planung eines kulinarischen Zentrums – eines Ortes, der als Schnittstelle zwischen Bildung, Handwerk, Kultur und Genuss fungiert. Dabei geht es nicht allein um das Kochen und Essen, sondern um ein vertieftes Verständnis für die Herkunft, Verarbeitung und Bedeutung von Lebensmitteln. Das Zentrum vereint Werkstätten, Lernräume und soziale Treffpunkte, die gemeinsames Arbeiten, kreatives Experimentieren und kulturellen Austausch ermöglichen. Ziel ist es, Produktion und Alltag, Tradition und Innovation sowie Stadt und Ernährung in einer offenen, integrativen Struktur miteinander zu verbinden. So entsteht ein urbaner Raum, der die Kulinarik als verbindendes Element zwischen Mensch, Stadt und Umwelt neu interpretiert und erfahrbar macht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 841 | ar_36.jpg 255.1 KB 1575 × 780 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 47 | | 26.6 | La Fabrique Culinaire | Lena Stappenbacher | Prof. Robert Thum | AR Architektur | Sose 2025 | Zentraler Bestandteil der Stadtteilentwicklung des ehemaligen Brüsseler Schlachthofgeländes ist die Planung eines kulinarischen Zentrums – eines Ortes, der als Schnittstelle zwischen Bildung, Handwerk, Kultur und Genuss fungiert. Dabei geht es nicht allein um das Kochen und Essen, sondern um ein vertieftes Verständnis für die Herkunft, Verarbeitung und Bedeutung von Lebensmitteln. Das Zentrum vereint Werkstätten, Lernräume und soziale Treffpunkte, die gemeinsames Arbeiten, kreatives Experimentieren und kulturellen Austausch ermöglichen. Ziel ist es, Produktion und Alltag, Tradition und Innovation sowie Stadt und Ernährung in einer offenen, integrativen Struktur miteinander zu verbinden. So entsteht ein urbaner Raum, der die Kulinarik als verbindendes Element zwischen Mensch, Stadt und Umwelt neu interpretiert und erfahrbar macht. Zentraler Bestandteil der Stadtteilentwicklung des ehemaligen Brüsseler Schlachthofgeländes ist die Planung eines kulinarischen Zentrums – eines Ortes, der als Schnittstelle zwischen Bildung, Handwerk, Kultur und Genuss fungiert. Dabei geht es nicht allein um das Kochen und Essen, sondern um ein vertieftes Verständnis für die Herkunft, Verarbeitung und Bedeutung von Lebensmitteln. Das Zentrum vereint Werkstätten, Lernräume und soziale Treffpunkte, die gemeinsames Arbeiten, kreatives Experimentieren und kulturellen Austausch ermöglichen. Ziel ist es, Produktion und Alltag, Tradition und Innovation sowie Stadt und Ernährung in einer offenen, integrativen Struktur miteinander zu verbinden. So entsteht ein urbaner Raum, der die Kulinarik als verbindendes Element zwischen Mensch, Stadt und Umwelt neu interpretiert und erfahrbar macht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 841 | ar_36.jpg 255.1 KB 1575 × 780 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 48 | - | 27.28 | Serendipity - the primitive hut | Hochschule Trier: Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell, Joelle Biwald, Carl Eydel, Maxime Lecocq, Caroline Otti, Arthur Reinhardt Nagaoka Institut of Design: Prof. Sato Junya, Prof. Makabe Tomo, Unno Kota, Hamatake Miki, Yoshizawa Misa, Kaneko Yuzu, Wang Tianyi, Hashimoto Chiho, Nagata | Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell | AR Architektur | SoSe 25 | Das gemeinsame Projekt der Hochschule Trier Studiengang Architektur / Innenarchitektur / Transdisziplinäre Lehre und des Nagaoka Institute of Design (NID) widmete sich dieser Herausforderung in Form eines internationalen Workshops mit dem Titel „SERENDIPITY - THE PRIMITIVE HUT“. Im Zentrum stand die Hütte - als archetypische, minimale Struktur und symbolischer Ursprung der Architektur - sowie die Frage, wie sich aus wiederverwendeten, gefundenen Materialien neue architektonische Ausdrucksformen entwickeln lassen. Ausgehend von der theoretischen Auseinandersetzung mit Marc-Antoine Laugier und seiner Idee der primitiven Hütte als Urform der Architektur wurde die Hütte als Experimentierfeld verstanden, um die Beziehung zwischen Notwendigkeit und Begehren, zwischen Reduktion und Gestaltung zu erforschen. Der Workshop war als hybrides Format angelegt: In einer ersten, online durchgeführten Phase tauschten sich Studierende und Lehrende beider Hochschulen über Ideen, Materialstrategien und Entwurfsmethoden aus. Anschließend reisten fünf Studierende der Hochschule Trier gemeinsam mit Prof. Thum und Prof. Obergfell nach Japan, um an der Nagaoka University fünf Tage lang gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden vor Ort an maßstäblichen Modellen zu arbeiten. Ziel war es, Entwurfsprinzipien für eine einfache, aus gefundenen Materialien konstruierbare Hütte zu entwickeln. Etwa zwei Wochen nach der Rückkehr nach Deutschland erfolgte der Gegenbesuch des japanischen Teams in Trier. In einer intensiven, vier Tage umfassenden Bauphase wurde die Hütte auf dem Campus der Hochschule Trier gemeinschaftlich realisiert. Verwendet wurden überwiegend gebrauchte Türen, Holzreste und Fundstücke, die im Sinne des Projektthemas neu zusammengesetzt und konstruktiv weitergedacht wurden. Das Ergebnis ist weniger ein fertiges Bauwerk als vielmehr ein Experiment für nachhaltiges und kollaboratives Entwerfen: Die Hütte als gemeinsames Produkt interkultureller Auseinandersetzung steht exemplarisch für Das gemeinsame Projekt der Hochschule Trier Studiengang Architektur / Innenarchitektur / Transdisziplinäre Lehre und des Nagaoka Institute of Design (NID) widmete sich dieser Herausforderung in Form eines internationalen Workshops mit dem Titel „SERENDIPITY - THE PRIMITIVE HUT“. Im Zentrum stand die Hütte - als archetypische, minimale Struktur und symbolischer Ursprung der Architektur - sowie die Frage, wie sich aus wiederverwendeten, gefundenen Materialien neue architektonische Ausdrucksformen entwickeln lassen. Ausgehend von der theoretischen Auseinandersetzung mit Marc-Antoine Laugier und seiner Idee der primitiven Hütte als Urform der Architektur wurde die Hütte als Experimentierfeld verstanden, um die Beziehung zwischen Notwendigkeit und Begehren, zwischen Reduktion und Gestaltung zu erforschen. Der Workshop war als hybrides Format angelegt: In einer ersten, online durchgeführten Phase tauschten sich Studierende und Lehrende beider Hochschulen über Ideen, Materialstrategien und Entwurfsmethoden aus. Anschließend reisten fünf Studierende der Hochschule Trier gemeinsam mit Prof. Thum und Prof. Obergfell nach Japan, um an der Nagaoka University fünf Tage lang gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden vor Ort an maßstäblichen Modellen zu arbeiten. Ziel war es, Entwurfsprinzipien für eine einfache, aus gefundenen Materialien konstruierbare Hütte zu entwickeln. Etwa zwei Wochen nach der Rückkehr nach Deutschland erfolgte der Gegenbesuch des japanischen Teams in Trier. In einer intensiven, vier Tage umfassenden Bauphase wurde die Hütte auf dem Campus der Hochschule Trier gemeinschaftlich realisiert. Verwendet wurden überwiegend gebrauchte Türen, Holzreste und Fundstücke, die im Sinne des Projektthemas neu zusammengesetzt und konstruktiv weitergedacht wurden. Das Ergebnis ist weniger ein fertiges Bauwerk als vielmehr ein Experiment für nachhaltiges und kollaboratives Entwerfen: Die Hütte als gemeinsames Produkt interkultureller Auseinandersetzung steht exemplarisch für ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.999 | - | Ansehen | |
| 49 | - | 27.23 | Objekt Sprühflasche - Linie als Objekt | Lea Graf | Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell | AR Architektur | SoSe 25 | Durch diesen Dialog zwischen Handwerk und digitaler Konstruktion entsteht ein vertieftes Verständnis von Materialität, Maßstab und räumlicher Wirkung. Im Sinne einer Bricolage - eines Begriffs, den Claude Lévi-Strauss als schöpferischen,improvisierenden Umgang mit dem Vorhandenen geprägt hat und den Michel de Certeau später als alltägliche Praxis des „Taktischen“ weiterführte – versucht das Projekt einen kreativen Akt des Kombinierens, Reinterpretierens und Weiterverwendens anzuwenden. Die Wiederaneignung von Materialien, Strukturen und Ideen wird so zu einer ökologisch wie kulturell reflektierten Form architektonischer Produktion. Durch diesen Dialog zwischen Handwerk und digitaler Konstruktion entsteht ein vertieftes Verständnis von Materialität, Maßstab und räumlicher Wirkung. Im Sinne einer Bricolage - eines Begriffs, den Claude Lévi-Strauss als schöpferischen,improvisierenden Umgang mit dem Vorhandenen geprägt hat und den Michel de Certeau später als alltägliche Praxis des „Taktischen“ weiterführte – versucht das Projekt einen kreativen Akt des Kombinierens, Reinterpretierens und Weiterverwendens anzuwenden. Die Wiederaneignung von Materialien, Strukturen und Ideen wird so zu einer ökologisch wie kulturell reflektierten Form architektonischer Produktion. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 640 | - | Ansehen | |
| 50 | | 12.1 | Heavy Flow | Helena Renner | '-' | ES Edelstein Schmuck | 2025 | Die Menstruation ist ein ruhiger Rhythmus, ein Zyklus aus Erwartung, Erleichterung, Unbehagen und Ausdauer. Sie markiert die Zeit, gibt Sicherheit und ist doch oft mit Schmerzen, Erschöpfung und der Last unkontrollierbarer Gefühle verbunden. Manche versuchen, sie mit Hormonen zum Schweigen zu bringen, während sie für andere das Versprechen von neuem Leben ist. Blut hat viele Gesichter – es ist Scham und Geheimhaltung, aber auch Wärme und Erneuerung. Diese Arbeit besetzt den Fleck neu. Weicher Samt und schimmernde Edelsteine verwandeln das Unerwünschte in etwas Kostbares. Die tiefen Rottöne und fließenden Texturen umarmen das, was oft verborgen bleibt, und verwandeln Unbehagen in Präsenz, Scham in Kraft. Die Menstruation ist keine Unvollkommenheit – sie ist eine Realität, roh und ungefiltert. Die Menstruation ist ein ruhiger Rhythmus, ein Zyklus aus Erwartung, Erleichterung, Unbehagen und Ausdauer. Sie markiert die Zeit, gibt Sicherheit und ist doch oft mit Schmerzen, Erschöpfung und der Last unkontrollierbarer Gefühle verbunden. Manche versuchen, sie mit Hormonen zum Schweigen zu bringen, während sie für andere das Versprechen von neuem Leben ist. Blut hat viele Gesichter – es ist Scham und Geheimhaltung, aber auch Wärme und Erneuerung. Diese Arbeit besetzt den Fleck neu. Weicher Samt und schimmernde Edelsteine verwandeln das Unerwünschte in etwas Kostbares. Die tiefen Rottöne und fließenden Texturen umarmen das, was oft verborgen bleibt, und verwandeln Unbehagen in Präsenz, Scham in Kraft. Die Menstruation ist keine Unvollkommenheit – sie ist eine Realität, roh und ungefiltert. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 802 | es_02.jpg 816.7 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 51 | | 4.23 | - | Abigeil Weiner | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2025 | Dieses Werk ist ein Experiment, weiche, organische Formen und Oberflächen in Stein zu übersetzen. Dieses Werk ist ein Experiment, weiche, organische Formen und Oberflächen in Stein zu übersetzen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 97 | es_09.jpg 446.1 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 52 | | 34.2 | Big butt, flat screen, dull eyes | Anna Ariuatkina | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2024 | Die Arbeit beschäftigt sich mit Tropfen. Tränen werden zu einem stillen Zeugnis menschlicher Verletzlichkeit; sie verkörpern Trauer, Freude und Katharsis, während Schweiß als Symbol körperlicher Anstrengung und intimer Sinnlichkeit erscheint. Der Tropfen symbolisiert in seinen unzähligen Formen sowohl Individualität als auch Einheit – ein isoliertes Wesen und doch Teil eines größeren Ganzen. Diese Dualität spiegelt die menschliche Existenz wider. Die Arbeit beschäftigt sich mit Tropfen. Tränen werden zu einem stillen Zeugnis menschlicher Verletzlichkeit; sie verkörpern Trauer, Freude und Katharsis, während Schweiß als Symbol körperlicher Anstrengung und intimer Sinnlichkeit erscheint. Der Tropfen symbolisiert in seinen unzähligen Formen sowohl Individualität als auch Einheit – ein isoliertes Wesen und doch Teil eines größeren Ganzen. Diese Dualität spiegelt die menschliche Existenz wider. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 450 | - | Ansehen | |
| 53 | | 33.4 | Lust Is Ruthless | Chun Chang | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2025 | - | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 0 | es_05.jpg 853.9 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 54 | | 26.18 | Ohne Titel | Sara Heidary | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2024 | Jedes Werk versteht sich als Spiegel des Kampfes für Gleichberechtigung und die Stärkung von Frauen. Diese Arbeiten sind nicht bloß dekorativ – sie verkörpern Widerstandskraft, Stärke und die Stimmen jener Frauen, die im Verlauf der Geschichte an den Rand gedrängt wurden. Das Material Stoff wird dabei ganz bewusst gewählt: Es steht einerseits für ein Werkzeug der Unterdrückung – eingesetzt, um Frauen vorzuschreiben und einzuschränken, was sie tragen und wie sie sich ausdrücken dürfen – und wird andererseits zu einem kraftvollen Medium, um Selbstbestimmung zurückzuerobern und die Erzählung über Autonomie und Selbstausdruck neu zu schreiben. Jedes Werk versteht sich als Spiegel des Kampfes für Gleichberechtigung und die Stärkung von Frauen. Diese Arbeiten sind nicht bloß dekorativ – sie verkörpern Widerstandskraft, Stärke und die Stimmen jener Frauen, die im Verlauf der Geschichte an den Rand gedrängt wurden. Das Material Stoff wird dabei ganz bewusst gewählt: Es steht einerseits für ein Werkzeug der Unterdrückung – eingesetzt, um Frauen vorzuschreiben und einzuschränken, was sie tragen und wie sie sich ausdrücken dürfen – und wird andererseits zu einem kraftvollen Medium, um Selbstbestimmung zurückzuerobern und die Erzählung über Autonomie und Selbstausdruck neu zu schreiben. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 647 | - | Ansehen | |
| 55 | | 29.19 | Ohne Titel | Karl Hahn | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2025 | - | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 0 | es_12.jpg 1.3 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 56 | | 4.21 | Playtime | Selen Özus | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2024 | - | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 0 | es_07.jpg 818.0 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 57 | | 12.2 | SOFT BODIES HARD FEELINGS | Helena Renner | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2024 | Die Arbeiten zeigen die körperbezogenen Kämpfe, mit denen Menschen jeden Tag konfrontiert sind. Die Stücke laden dazu ein, das ständige Streben nach einem sich ständig verändernden Ideal zu hinterfragen, über die Beziehung zum eigenen Körper nachzudenken und schließlich Mitgefühl und Akzeptanz gegenüber dem eigenen Körper und den Körpern anderer zu entwickeln. Die Arbeiten zeigen die körperbezogenen Kämpfe, mit denen Menschen jeden Tag konfrontiert sind. Die Stücke laden dazu ein, das ständige Streben nach einem sich ständig verändernden Ideal zu hinterfragen, über die Beziehung zum eigenen Körper nachzudenken und schließlich Mitgefühl und Akzeptanz gegenüber dem eigenen Körper und den Körpern anderer zu entwickeln. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 362 | - | Ansehen | |
| 58 | | 26.17 | Spuren | Miriam Strake | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2024 | Die Forschung zur Materialität von Schatten zeigt, dass Schatten immateriell sind und nicht als eigenständige Objekte betrachtet werden können. Materielle Objekte und Flächen sind notwendig, um Schatten zu projizieren. Anhand von Schatteninstallationen von Künstler*innen wie Tim Noble & Sue Webster, Kumi Yamashita und Tadeusz Wierzbicki wird deutlich, wie sehr Schatten die menschliche Wahrnehmung täuschen können. Die Beschaffenheit und Farbe einer Oberfläche beeinflussen das Schattenbild, was im Kapitel zur Materialität detailliert dargestellt wird. Die Forschung zur Materialität von Schatten zeigt, dass Schatten immateriell sind und nicht als eigenständige Objekte betrachtet werden können. Materielle Objekte und Flächen sind notwendig, um Schatten zu projizieren. Anhand von Schatteninstallationen von Künstler*innen wie Tim Noble & Sue Webster, Kumi Yamashita und Tadeusz Wierzbicki wird deutlich, wie sehr Schatten die menschliche Wahrnehmung täuschen können. Die Beschaffenheit und Farbe einer Oberfläche beeinflussen das Schattenbild, was im Kapitel zur Materialität detailliert dargestellt wird. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 555 | es_04.jpg 378.5 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 59 | | 15.11 | To Be Remembered | Behnam SahafipourFard | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2025 | Wir werden verwundet durch die Gegenwart anderer. Jede Begegnung hinterlässt ihre Spur, formt uns im Schweigen. Der Körper wird zu einem Archiv dessen, was er ertragen hat – eine zerbrechliche Landschaft, gezeichnet von Erinnerung, Schmerz und Verwandlung. Es gibt keine Heilung, die uns zu dem zurückbringt, was wir zuvor waren. Wunden machen uns nicht stärker; sie formen uns. Sie verzerren und definieren uns neu, ziehen die Zukunft näher heran, ritzen Identität in Fleisch und Zeit. Erinnert zu werden heißt, gezeichnet zu sein. Und vielleicht ist die einzige Weise, auf die du in mir bleibst, die durch die Wunden, die du hinterlassen hast. Wir werden verwundet durch die Gegenwart anderer. Jede Begegnung hinterlässt ihre Spur, formt uns im Schweigen. Der Körper wird zu einem Archiv dessen, was er ertragen hat – eine zerbrechliche Landschaft, gezeichnet von Erinnerung, Schmerz und Verwandlung. Es gibt keine Heilung, die uns zu dem zurückbringt, was wir zuvor waren. Wunden machen uns nicht stärker; sie formen uns. Sie verzerren und definieren uns neu, ziehen die Zukunft näher heran, ritzen Identität in Fleisch und Zeit. Erinnert zu werden heißt, gezeichnet zu sein. Und vielleicht ist die einzige Weise, auf die du in mir bleibst, die durch die Wunden, die du hinterlassen hast. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 645 | es_11.jpg 951.9 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 60 | | 4.22 | Vulnerable | Niyoushasadat Moosavi | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2024 | Inspiriert von Psycholog:innen wie Gabor Maté, Alice Miller und Joyce McDougall, die die enge Verbindung zwischen emotionalen Erfahrungen und dem Körper betonen, regt die Arbeit ehrliche und bedeutungsvolle Gespräche über mentale Gesundheit an. Unter Bezugnahme auf die Theorien von Tilmann Habermas und Donald Winnicott wird untersucht, wie Objekte Verletzlichkeit verkörpern können, die in der Kindheit verwurzelt ist. Schmuck kann – ähnlich wie eine Kindheitspuppe – als Übergangsobjekt wirken, das nah am Körper getragen wird und Verbindung, Erinnerung sowie emotionalen Halt symbolisiert. Inspiriert von Psycholog:innen wie Gabor Maté, Alice Miller und Joyce McDougall, die die enge Verbindung zwischen emotionalen Erfahrungen und dem Körper betonen, regt die Arbeit ehrliche und bedeutungsvolle Gespräche über mentale Gesundheit an. Unter Bezugnahme auf die Theorien von Tilmann Habermas und Donald Winnicott wird untersucht, wie Objekte Verletzlichkeit verkörpern können, die in der Kindheit verwurzelt ist. Schmuck kann – ähnlich wie eine Kindheitspuppe – als Übergangsobjekt wirken, das nah am Körper getragen wird und Verbindung, Erinnerung sowie emotionalen Halt symbolisiert. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 593 | - | Ansehen | |
| 61 | | 15.10 | You cannot put the wind into a bag Come Softly, Afternoon Tea, Mini Fly | Xi Chen | Campus Edelstein, Schmuck | ES Edelstein Schmuck | 2025 | In der traditionellen chinesischen Kultur stehen Pflanzen wie Bambus, Kiefer und Zypresse für einen edlen Charakter. Mit diesen Werten aufzuwachsen, lehrt, die Schönheit selbst in etwas so Alltäglichem wie einem Blatt zu erkennen. Durch das Gravieren von Blättern aus Stein wird ihre stille Präsenz und beständige Stärke sichtbar gemacht. Die gezeigte Serie „Du kannst den Wind nicht in eine Tasche stecken“ spiegelt wider, dass sich manche Dinge – wie der Wind oder der Stein – nicht kontrollieren lassen. Jedes Blatt ist einzigartig, mit einer Zeichnung auf der Rückseite, die an bereits Vergessenes erinnern soll. Häufig werden übrig gebliebene Steinreste wiederverwendet, um ihnen neues Leben zu schenken, anstatt sie wegzuwerfen. In der traditionellen chinesischen Kultur stehen Pflanzen wie Bambus, Kiefer und Zypresse für einen edlen Charakter. Mit diesen Werten aufzuwachsen, lehrt, die Schönheit selbst in etwas so Alltäglichem wie einem Blatt zu erkennen. Durch das Gravieren von Blättern aus Stein wird ihre stille Präsenz und beständige Stärke sichtbar gemacht. Die gezeigte Serie „Du kannst den Wind nicht in eine Tasche stecken“ spiegelt wider, dass sich manche Dinge – wie der Wind oder der Stein – nicht kontrollieren lassen. Jedes Blatt ist einzigartig, mit einer Zeichnung auf der Rückseite, die an bereits Vergessenes erinnern soll. Häufig werden übrig gebliebene Steinreste wiederverwendet, um ihnen neues Leben zu schenken, anstatt sie wegzuwerfen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 734 | - | Ansehen | |
| 62 | | 6 | Space is the place for Beginners und Objekt am Körper | Laith Yafi, Kaili Claudia Krüger, Chenye Jiang, Iana Kachanova, Franziska Schlag, Sofia Steinle, Laura Herrlich, Mengyuan Feng, Stina Bross | Prof. Eva-Maria Kollischan | ES Edelstein Schmuck | 2024/25 | Es werden Objekte erschaffen und untersucht, wie sie sich auf den Körper in Ruhe und in Bewegung beziehen. Ausgangspunkt bildeten Kleiderbügel, die typischerweise nur mit nicht getragener Kleidung in Verbindung stehen. In diesem Projekt wird jedoch erforscht, wie sie gleichzeitig zwischen der Kleidung und dem Träger interagieren. Es werden Objekte erschaffen und untersucht, wie sie sich auf den Körper in Ruhe und in Bewegung beziehen. Ausgangspunkt bildeten Kleiderbügel, die typischerweise nur mit nicht getragener Kleidung in Verbindung stehen. In diesem Projekt wird jedoch erforscht, wie sie gleichzeitig zwischen der Kleidung und dem Träger interagieren. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 331 | - | Ansehen | |
| 63 | | 29.5 | Yhteys Tisch | Tamara Müller | - | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Ein Experiment über Begegnung: Holz trifft auf Leder. Zwei Materialien, die unterschiedlicher kaum sein könnten – das eine trägt, das andere gibt nach. Und doch verschmelzen die beiden Materialien zu einer fließenden Form, die den Eindruck eines einzigen Körpers erzeugt, und die Grenzen zwischen den Materialien lösen sich auf. In der Mitte eine lederne Schlaufe – fast wie ein Tropfen. Sie hält, was sich ihr anvertraut, passt sich daran an und behält doch ihren Charakter. So wird sie zum Herzstück des Objekts. Die Entwicklung im Rahmen des Kurses Material Studio an der LAB University of Applied Sciences in Lahti (Finnland) hinterlässt ihre Spuren: Mit finnischem Teer behandelt, trägt das Leder den Duft harziger Wälder und den Rauch alter Werkstätten – ein bewusster Verweis auf die lokale Handwerksgeschichte und zugleich eine Möglichkeit der Färbung des Materials. Mit der Zeit verändern sich beide Materialien, und Spuren entstehen. Sie werden ihre eigene Geschichte erzählen – von Berührung, Altern und Erinnern. Ein Möbelstück als stiller Begleiter: formend, funktional und zugleich immer im Wandel. Ein Experiment über Begegnung: Holz trifft auf Leder. Zwei Materialien, die unterschiedlicher kaum sein könnten – das eine trägt, das andere gibt nach. Und doch verschmelzen die beiden Materialien zu einer fließenden Form, die den Eindruck eines einzigen Körpers erzeugt, und die Grenzen zwischen den Materialien lösen sich auf. In der Mitte eine lederne Schlaufe – fast wie ein Tropfen. Sie hält, was sich ihr anvertraut, passt sich daran an und behält doch ihren Charakter. So wird sie zum Herzstück des Objekts. Die Entwicklung im Rahmen des Kurses Material Studio an der LAB University of Applied Sciences in Lahti (Finnland) hinterlässt ihre Spuren: Mit finnischem Teer behandelt, trägt das Leder den Duft harziger Wälder und den Rauch alter Werkstätten – ein bewusster Verweis auf die lokale Handwerksgeschichte und zugleich eine Möglichkeit der Färbung des Materials. Mit der Zeit verändern sich beide Materialien, und Spuren entstehen. Sie werden ihre eigene Geschichte erzählen – von Berührung, Altern und Erinnern. Ein Möbelstück als stiller Begleiter: formend, funktional und zugleich immer im Wandel. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.112 | ina_19.png 11.9 MB 3696 × 2632 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 64 | | 22.4 | Bischöfliche Weingüter | Julia Flottmeyer, Nele Fischer, Nele v.Oppenkowski, Lorena Steyns | Prof. Dirk Miguel Schluppkotten | IA Innenarchitektur | 2025 | Die Bischöflichen Weingüter in der Trierer Innenstadt beherbergen einen historischen Weinkeller, in dem in der Schatzkammer die besten Jahrgänge lagern. Diese soll künftig als zentraler Bestandteil von Weinführungen dienen. Dafür wurde der Raum in verschiedene Bereiche gegliedert – mit neuen Lagerräumen und einem abgeschlossenen Bereich für die edelsten Weine. Ein neues Lagersystem nach dem Prinzip eines Apothekerschranks ermöglicht eine ästhetische und effiziente Präsentation der Weine, verbessert die Zugänglichkeit des Raumes und hebt die historische Atmosphäre der Schatzkammer hervor. Die Bischöflichen Weingüter in der Trierer Innenstadt beherbergen einen historischen Weinkeller, in dem in der Schatzkammer die besten Jahrgänge lagern. Diese soll künftig als zentraler Bestandteil von Weinführungen dienen. Dafür wurde der Raum in verschiedene Bereiche gegliedert – mit neuen Lagerräumen und einem abgeschlossenen Bereich für die edelsten Weine. Ein neues Lagersystem nach dem Prinzip eines Apothekerschranks ermöglicht eine ästhetische und effiziente Präsentation der Weine, verbessert die Zugänglichkeit des Raumes und hebt die historische Atmosphäre der Schatzkammer hervor. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 594 | ina_12.png 10.2 MB 2084 × 2374 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 65 | | 22.2 | Porta Vision | Kilian Barfuß, Laura Pietsch (KD) | Prof. Dirk Miguel Schluppkotten, Prof. Christopher Ledwig | IA Innenarchitektur | 2025 | Im Rahmen eines Wettbewerbs der Stadt Trier wurde ein Infopunkt für die kommenden Umbaumaßnahmen des Porta-Nigra-Umfeldes gestaltet. Der Kurs war eine Zusammenarbeit zwischen Kommunikationsdesign und Innenarchitektur. Der Gewinnerentwurf „Porta Vision“ setzt sich aus drei raumbildenden Wänden zusammen, die als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft fungieren. Die offene Architektur ermöglicht Zugänge aus mehreren Richtungen und schafft einen zentralen Ort der Begegnung. Auf den Wänden vermitteln analoge und digitale Informationselemente alle relevanten Inhalte zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes. Im Rahmen eines Wettbewerbs der Stadt Trier wurde ein Infopunkt für die kommenden Umbaumaßnahmen des Porta-Nigra-Umfeldes gestaltet. Der Kurs war eine Zusammenarbeit zwischen Kommunikationsdesign und Innenarchitektur. Der Gewinnerentwurf „Porta Vision“ setzt sich aus drei raumbildenden Wänden zusammen, die als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft fungieren. Die offene Architektur ermöglicht Zugänge aus mehreren Richtungen und schafft einen zentralen Ort der Begegnung. Auf den Wänden vermitteln analoge und digitale Informationselemente alle relevanten Inhalte zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 613 | ina_10.png 9.8 MB 3118 × 2108 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 66 | | 29.18 | MIAB - Modularer und Integraler Ausbau im Bestand | Nils Krämer, Marie-Claire Harnasch | Prof. Dirk Miguel Schluppkotten, Prof. Dirk Wachowiak | IA Innenarchitektur | 2024 | Auch wenn die Themenkomplexe Vorfertigung, modulares Bauen und integrale Planung nicht neu sind, konzentrieren sich solche Bestrebungen vorrangig auf die Neubauproduktion und fokussieren dabei häufig baukonstruktive Aspekte. Für die Arbeit im Gebäudebestand gibt es zwar vorgefertigte und modulare Ausbausysteme, doch sind diese meist gewerkespezifisch beschränkt. Die Vorstellung eines Ausbausystems, das alle Gewerke sowohl in der Planung als auch in der Ausführung einbezieht, ist nach dem Wissen des Antragstellers neu. Dies gilt auch für die Überlegung, ein solches Ausbausystem auf sein gestalterisches, raumbildendes Potenzial zu untersuchen. Nachdem von Juni bis September 2022 die Recherchephase durchgeführt und innerhalb des Projektteams bis Oktober 2022 eine auf deren Ergebnissen aufbauende Systemidee entwickelt worden ist, setzen sich im Verlauf des Wintersemesters 2022/2023 die Kurse „Technische Raumgestaltung I“ (3. Semester) und „Technische Raumgestaltung II“ (5. Semester) gemeinsam mit dem Potenzial und der weiteren Entwicklung des MIAB-Systems auseinander. Die Anwendung des Systems auf die eigene Wohnsituation der Studierenden zeitigt sehr gute Ergebnisse, die hinsichtlich der angestrebten Anpassungsfähigkeit und Robustheit des Systems Mut machen. Der oktametrisch aufgebaute und den Abmessungen der gängigen Installationskomponenten folgende Materialkatalog zeigt eine erstaunlich hohe Flexibilität. Auch gestalterisch lassen sich aus der Entflechtungslogik von HLS- und ELT-Installationszonen überzeugende Flächeneinteilungen und -gliederungen entwickeln. Das Potenzial unterschiedlicher Materialien und Beleuchtungsszenarien wird intensiv ausgelotet. Im Anschluss an diese Semesterarbeit wird ein Projekt zur weiteren Vertiefung und planerischen Ausarbeitung ausgewählt. Schließlich werden die einzelnen Entwicklungsschritte anhand von Modellen auf ihre technisch-funktionalen sowie auf ihre gestalterischen Qualitäten überprüft und mit der Herstellung eines Prototyps Auch wenn die Themenkomplexe Vorfertigung, modulares Bauen und integrale Planung nicht neu sind, konzentrieren sich solche Bestrebungen vorrangig auf die Neubauproduktion und fokussieren dabei häufig baukonstruktive Aspekte. Für die Arbeit im Gebäudebestand gibt es zwar vorgefertigte und modulare Ausbausysteme, doch sind diese meist gewerkespezifisch beschränkt. Die Vorstellung eines Ausbausystems, das alle Gewerke sowohl in der Planung als auch in der Ausführung einbezieht, ist nach dem Wissen des Antragstellers neu. Dies gilt auch für die Überlegung, ein solches Ausbausystem auf sein gestalterisches, raumbildendes Potenzial zu untersuchen. Nachdem von Juni bis September 2022 die Recherchephase durchgeführt und innerhalb des Projektteams bis Oktober 2022 eine auf deren Ergebnissen aufbauende Systemidee entwickelt worden ist, setzen sich im Verlauf des Wintersemesters 2022/2023 die Kurse „Technische Raumgestaltung I“ (3. Semester) und „Technische Raumgestaltung II“ (5. Semester) gemeinsam mit dem Potenzial und der weiteren Entwicklung des MIAB-Systems auseinander. Die Anwendung des Systems auf die eigene Wohnsituation der Studierenden zeitigt sehr gute Ergebnisse, die hinsichtlich der angestrebten Anpassungsfähigkeit und Robustheit des Systems Mut machen. Der oktametrisch aufgebaute und den Abmessungen der gängigen Installationskomponenten folgende Materialkatalog zeigt eine erstaunlich hohe Flexibilität. Auch gestalterisch lassen sich aus der Entflechtungslogik von HLS- und ELT-Installationszonen überzeugende Flächeneinteilungen und -gliederungen entwickeln. Das Potenzial unterschiedlicher Materialien und Beleuchtungsszenarien wird intensiv ausgelotet. Im Anschluss an diese Semesterarbeit wird ein Projekt zur weiteren Vertiefung und planerischen Ausarbeitung ausgewählt. Schließlich werden die einzelnen Entwicklungsschritte anhand von Modellen auf ihre technisch-funktionalen sowie auf ihre gestalterischen Qualitäten überprüft und mit der Herstellung eines Prototyps ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.999 | ina_32.jpeg 346.9 KB 1995 × 1365 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 67 | | 22.1 | Cube Pattern, Anni-Albers-Schule, Frankfurt | Simon Storkenmaier, Lisa Reichert (AR), Aymane Krardi (AR) | Prof. Dirk Miguel Schluppkotten, Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Cube Pattern – diesen Namen trägt das Projekt als Verbindung der dreifachen Struktur der Kuben mit Albers’ Liebe zu Gittern und Rasterformen. Ihre Arbeiten sind häufig geprägt von strukturierten, geometrischen Mustern, die an Raster oder geordnete Gitter erinnern. Diese Formen spiegeln ihre Auseinandersetzung mit Ordnung, Wiederholung und der Beziehung zwischen Struktur und Design wider. Drei Kuben repräsentieren drei klar getrennte, aber miteinander verbundene Funktionen: Schule, Wohnen, Erschließung. Der dreigeschossige Sockel steht im Kontrast zu den eher geschlossenen Kuben und schafft eine Art „gemeinsames Fundament“, das die unterschiedlichen Nutzungen zusammenhält. Die wiederholende Struktur (6-Meter-Raster) verleiht der Komposition eine klare Ordnung. Durch die Abwechslung der Raumtypen entsteht jedoch Dynamik – ein Wechselspiel, das die Architektur wie ein „Muster“ wirken lässt. Die drei Kuben unterscheiden sich in Größe und Funktion, sind jedoch durch ein gemeinsames Ordnungsprinzip miteinander verbunden. Die klare Modularität – in 6-Meter-Schritten gedacht – schafft eine übergreifende Struktur, die Ordnung und Variabilität vereint. Ein zentrales Prinzip des Entwurfs ist der rhythmische Wechsel der Räume. Geschlossene und offene Bereiche wechseln sich ab, sodass kaum zwei gleiche Raumtypen nebeneinander liegen. Diese Rasteridee bildet das „Pattern“, das sich sowohl in der äußeren Struktur als auch in der inneren Raumorganisation widerspiegelt. Sowohl visuell als auch räumlich wahrnehmbar entsteht so eine Dynamik, ähnlich wie bei einem gewebten Muster – wiederkehrend, jedoch mit einer durchdachten Variation. Cube Pattern – diesen Namen trägt das Projekt als Verbindung der dreifachen Struktur der Kuben mit Albers’ Liebe zu Gittern und Rasterformen. Ihre Arbeiten sind häufig geprägt von strukturierten, geometrischen Mustern, die an Raster oder geordnete Gitter erinnern. Diese Formen spiegeln ihre Auseinandersetzung mit Ordnung, Wiederholung und der Beziehung zwischen Struktur und Design wider. Drei Kuben repräsentieren drei klar getrennte, aber miteinander verbundene Funktionen: Schule, Wohnen, Erschließung. Der dreigeschossige Sockel steht im Kontrast zu den eher geschlossenen Kuben und schafft eine Art „gemeinsames Fundament“, das die unterschiedlichen Nutzungen zusammenhält. Die wiederholende Struktur (6-Meter-Raster) verleiht der Komposition eine klare Ordnung. Durch die Abwechslung der Raumtypen entsteht jedoch Dynamik – ein Wechselspiel, das die Architektur wie ein „Muster“ wirken lässt. Die drei Kuben unterscheiden sich in Größe und Funktion, sind jedoch durch ein gemeinsames Ordnungsprinzip miteinander verbunden. Die klare Modularität – in 6-Meter-Schritten gedacht – schafft eine übergreifende Struktur, die Ordnung und Variabilität vereint. Ein zentrales Prinzip des Entwurfs ist der rhythmische Wechsel der Räume. Geschlossene und offene Bereiche wechseln sich ab, sodass kaum zwei gleiche Raumtypen nebeneinander liegen. Diese Rasteridee bildet das „Pattern“, das sich sowohl in der äußeren Struktur als auch in der inneren Raumorganisation widerspiegelt. Sowohl visuell als auch räumlich wahrnehmbar entsteht so eine Dynamik, ähnlich wie bei einem gewebten Muster – wiederkehrend, jedoch mit einer durchdachten Variation. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.644 | ina_09.png 12.2 MB 3690 × 2214 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 68 | | 29.17 | Naxos Kulturfabrik | Marie Claire Harnasch | Prof. Dirk Miguel Schluppkotten, Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024 | Die denkmalgeschützte Naxoshalle in Frankfurt am Main ist in der aktuellen Zwischennutzung ein urbaner Raum für Produktion und Präsentation von Kunst sowie kulturellen Austausch jeder Altersgruppe und jedes sozialen Hintergrunds. Dieses Nutzungskonzept wird in der Bachelorthesis fortgeführt und durch einen nachhaltigen Umbau gestärkt. In einer Neuorientierung des Ortes Naxoshalle als „Kulturbibliothek“ bleiben bisherige Akteure erhalten. Zu den Hauptakteuren Theater, Kabarett und Jugendladen setzt sich eine Lesehalle in das Zentrum des Ortes, welche im Sinne der „Dr.-Arthur-Pfungst-Stiftung“ das Thema „Bildung für alle“ am Ort manifestiert. Gleichermaßen werden durch eine Neuorganisierung bisher getrennte und eigenständig agierende Nutzungen miteinander verschmolzen. So können alle Akteure zur Verfügung stehende Räumlichkeiten wie z. B. die Werkstätten, Präsentations- und Aufenthaltsflächen gemeinschaftlich nutzen. Im Sinne des schützenswerten Charakters des Bestands und der Schwierigkeit der thermischen Sanierung wird die Halle als Hülle genutzt. Spuren der Vergangenheit können so ohne größere Eingriffe erhalten bleiben. Um den Bestand für die Zukunft ganzjährig nutzbar zu machen, wird nach dem „Haus-im-Haus“-Prinzip ein Körper in den Luftraum der Halle eingestellt, der ebenso eine neue Verbindung zwischen dem Unter- und dem Obergeschoss schafft. Schrägen entlang der Fassade des Körpers lassen Lichtschächte entstehen, die Tageslicht in den Innen- und Außenraum fließen lassen. Die denkmalgeschützte Naxoshalle in Frankfurt am Main ist in der aktuellen Zwischennutzung ein urbaner Raum für Produktion und Präsentation von Kunst sowie kulturellen Austausch jeder Altersgruppe und jedes sozialen Hintergrunds. Dieses Nutzungskonzept wird in der Bachelorthesis fortgeführt und durch einen nachhaltigen Umbau gestärkt. In einer Neuorientierung des Ortes Naxoshalle als „Kulturbibliothek“ bleiben bisherige Akteure erhalten. Zu den Hauptakteuren Theater, Kabarett und Jugendladen setzt sich eine Lesehalle in das Zentrum des Ortes, welche im Sinne der „Dr.-Arthur-Pfungst-Stiftung“ das Thema „Bildung für alle“ am Ort manifestiert. Gleichermaßen werden durch eine Neuorganisierung bisher getrennte und eigenständig agierende Nutzungen miteinander verschmolzen. So können alle Akteure zur Verfügung stehende Räumlichkeiten wie z. B. die Werkstätten, Präsentations- und Aufenthaltsflächen gemeinschaftlich nutzen. Im Sinne des schützenswerten Charakters des Bestands und der Schwierigkeit der thermischen Sanierung wird die Halle als Hülle genutzt. Spuren der Vergangenheit können so ohne größere Eingriffe erhalten bleiben. Um den Bestand für die Zukunft ganzjährig nutzbar zu machen, wird nach dem „Haus-im-Haus“-Prinzip ein Körper in den Luftraum der Halle eingestellt, der ebenso eine neue Verbindung zwischen dem Unter- und dem Obergeschoss schafft. Schrägen entlang der Fassade des Körpers lassen Lichtschächte entstehen, die Tageslicht in den Innen- und Außenraum fließen lassen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.501 | ina_31.png 7.8 MB 3714 × 1462 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 69 | | 3.2 | Freihandskizzen | Amelia Kutz | Prof. Dr. Stefan Dornbusch | IA Innenarchitektur | 2024 | Im Rahmen des Moduls Darstellen und Gestalten I sollten unter anderem Architekturzeichnungen per Hand gefertigt werden, bei denen Studierende bereits im ersten Semester einerseits ein Gefühl für Proportion und Maßstab entwickeln, andererseits aber auch ein Verständnis für verschiedene Perspektiven (und die damit verbundenen Verzerrungen im Bild) bilden konnten. Dadurch, dass die Referenzgebäude frei ausgewählt werden konnten, entstanden insgesamt 20 Skizzen, die Wohnhäuser, öffentliche Gebäude oder auch nur interessante Bauten zeigen. Im Rahmen des Moduls Darstellen und Gestalten I sollten unter anderem Architekturzeichnungen per Hand gefertigt werden, bei denen Studierende bereits im ersten Semester einerseits ein Gefühl für Proportion und Maßstab entwickeln, andererseits aber auch ein Verständnis für verschiedene Perspektiven (und die damit verbundenen Verzerrungen im Bild) bilden konnten. Dadurch, dass die Referenzgebäude frei ausgewählt werden konnten, entstanden insgesamt 20 Skizzen, die Wohnhäuser, öffentliche Gebäude oder auch nur interessante Bauten zeigen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 540 | ina_02.png 6.7 MB 1686 × 2368 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 70 | | 3.1 | Freihandskizzen | Miriam Kreutzer | Prof. Dr. Stefan Dornbusch | IA Innenarchitektur | 2025 | Die Aufgabe bestand darin, Objekte freihand zu zeichnen. Ziel war es, ein Gespür für Proportionen zu entwickeln und gleichzeitig die Wahrnehmung zu schulen – von abstrakter bis hin zu realitätsnaher Darstellung. Gearbeitet wurde im Format DIN A3, wobei die Wahl der Materialien frei war – von Bleistift über Kreide bis hin zu Buntstiften oder Markern. In den gezeigten Zeichnungen wurde zunächst flächig mit Markern gearbeitet, um eine Grundlage zu schaffen. Anschließend wurden mit Pastellkreide und Buntstiften Details herausgearbeitet, um Tiefe, Struktur und Plastizität zu erzeugen. Die Aufgabe bestand darin, Objekte freihand zu zeichnen. Ziel war es, ein Gespür für Proportionen zu entwickeln und gleichzeitig die Wahrnehmung zu schulen – von abstrakter bis hin zu realitätsnaher Darstellung. Gearbeitet wurde im Format DIN A3, wobei die Wahl der Materialien frei war – von Bleistift über Kreide bis hin zu Buntstiften oder Markern. In den gezeigten Zeichnungen wurde zunächst flächig mit Markern gearbeitet, um eine Grundlage zu schaffen. Anschließend wurden mit Pastellkreide und Buntstiften Details herausgearbeitet, um Tiefe, Struktur und Plastizität zu erzeugen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 586 | ina_01.png 1.9 MB 1790 × 2544 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 71 | | 3.4 | Ort der Selbstreflexion | Lenja Plattes, Miriam Keutzer, Nora Kothe | Prof. Dr. Stefan Dornbusch | IA Innenarchitektur | 2024 | Die „Oase“ ist eine bewusst gestaltete Landschaft zur Selbstreflexion – ein Ort zum Innehalten, Nachdenken und zur persönlichen Selbstfindung. Fünf terrassenartig angelegte Sichtbetonplattformen folgen dem natürlichen Hang und sind mit 2,20 m hohen Spiegelsäulen bestückt, die gezielt angeordnet wurden. Diese lassen Besucherinnen sich selbst, den Himmel und die Natur wahrnehmen – eine Einladung zur Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt. Auf jeder Plattform ist in der Draufsicht ein Wort in Blindenschrift eingelassen: Jetzt, Mut, Weg, Neu, Ich. Diese spiegeln Etappen eines inneren Weges wider, der individuell erfahrbar ist. Die „Oase“ kann an verschiedenen Stellen verlassen werden, ohne alle Plattformen besuchen zu müssen. Zu Beginn engen dichte Spiegelsäulen den Blick der Besucherinnen ein und richten ihn nach innen. Auf dem Weg nach unten werden sie lichter und die Sicht freier – ein architektonisches Bild für wachsende Klarheit. Am Ende des Weges lädt eine Wasserfläche zum Innehalten ein. Im Moment angekommen, sollen die Besucher*innen die Möglichkeit haben, gewonnene Erkenntnisse aufzunehmen und in den eigenen Alltag zu integrieren. Das Konzept setzt bewusst auf Reduktion, Kontrast und den Mut zur Selbstbegegnung. Die „Oase“ ist eine bewusst gestaltete Landschaft zur Selbstreflexion – ein Ort zum Innehalten, Nachdenken und zur persönlichen Selbstfindung. Fünf terrassenartig angelegte Sichtbetonplattformen folgen dem natürlichen Hang und sind mit 2,20 m hohen Spiegelsäulen bestückt, die gezielt angeordnet wurden. Diese lassen Besucherinnen sich selbst, den Himmel und die Natur wahrnehmen – eine Einladung zur Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt. Auf jeder Plattform ist in der Draufsicht ein Wort in Blindenschrift eingelassen: Jetzt, Mut, Weg, Neu, Ich. Diese spiegeln Etappen eines inneren Weges wider, der individuell erfahrbar ist. Die „Oase“ kann an verschiedenen Stellen verlassen werden, ohne alle Plattformen besuchen zu müssen. Zu Beginn engen dichte Spiegelsäulen den Blick der Besucherinnen ein und richten ihn nach innen. Auf dem Weg nach unten werden sie lichter und die Sicht freier – ein architektonisches Bild für wachsende Klarheit. Am Ende des Weges lädt eine Wasserfläche zum Innehalten ein. Im Moment angekommen, sollen die Besucher*innen die Möglichkeit haben, gewonnene Erkenntnisse aufzunehmen und in den eigenen Alltag zu integrieren. Das Konzept setzt bewusst auf Reduktion, Kontrast und den Mut zur Selbstbegegnung. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.247 | ina_04.png 11.4 MB 3884 × 1922 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 72 | | 3.3 | Tür Aufmaß | Miriam Kreutzer, Lenja Plattes | Prof. Dr. Stefan Dornbusch | IA Innenarchitektur | 2025 | Im Kurs Darstellen & Gestalten stand die genaue Analyse und zeichnerische Erfassung einer Eingangstür im Mittelpunkt. Aufgabe war es, eine Tür aus der Umgebung auszuwählen, ihre Proportionen zu untersuchen und sämtliche Maße präzise aufzunehmen. Anhand dieser Aufmessung entstanden Zeichnungen in Grundriss, Ansicht und Schnitt, ergänzt durch eine perspektivische Darstellung des Eingangs im städtebaulichen Kontext. Der Fokus lag auf dem Verständnis von Maßstab, Symmetrie und Gliederung der Elemente. Durch die zeichnerische Auseinandersetzung wurden Aufbau, Struktur und das Verhältnis der Einzelformen zueinander sichtbar gemacht. Die Arbeit forderte den Blick für räumliche Ordnung und Detailtreue in der Architektur. Im Kurs Darstellen & Gestalten stand die genaue Analyse und zeichnerische Erfassung einer Eingangstür im Mittelpunkt. Aufgabe war es, eine Tür aus der Umgebung auszuwählen, ihre Proportionen zu untersuchen und sämtliche Maße präzise aufzunehmen. Anhand dieser Aufmessung entstanden Zeichnungen in Grundriss, Ansicht und Schnitt, ergänzt durch eine perspektivische Darstellung des Eingangs im städtebaulichen Kontext. Der Fokus lag auf dem Verständnis von Maßstab, Symmetrie und Gliederung der Elemente. Durch die zeichnerische Auseinandersetzung wurden Aufbau, Struktur und das Verhältnis der Einzelformen zueinander sichtbar gemacht. Die Arbeit forderte den Blick für räumliche Ordnung und Detailtreue in der Architektur. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 722 | ina_03.png 1.7 MB 4142 × 2592 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 73 | | 29.6 | Flowing Chair | Nils Krämer | Prof. Ingo Krapf | IA Innenarchitektur | 2022/23 | „C88-REWM“ ist ein Stuhl der Kontraste. Er ist geometrisch und organisch zugleich, kantig und weich fließend. Seine Struktur besteht rein aus Quadraten und bildet in der Gesamtform ebenfalls eines. Das Besondere liegt im Ursprung: Aus vermeintlich wertlosen Resthölzern, Feuerholz und Verschnitt wurde ein hochwertiges Möbelstück aus 625 Einzelteilen geschaffen. Die präzise Verleimung verschiedenster Holzarten erzeugt ein Muster, das durch organische Löcher durchbrochen wird. Diese scheinen nach unten zu fließen und verbinden die geometrische, kantige Basis mit der skulpturalen Oberfläche. Ein Unikat, das Kontraste vereint und den Wert des Unsichtbaren zum Vorschein bringt. „C88-REWM“ ist ein Stuhl der Kontraste. Er ist geometrisch und organisch zugleich, kantig und weich fließend. Seine Struktur besteht rein aus Quadraten und bildet in der Gesamtform ebenfalls eines. Das Besondere liegt im Ursprung: Aus vermeintlich wertlosen Resthölzern, Feuerholz und Verschnitt wurde ein hochwertiges Möbelstück aus 625 Einzelteilen geschaffen. Die präzise Verleimung verschiedenster Holzarten erzeugt ein Muster, das durch organische Löcher durchbrochen wird. Diese scheinen nach unten zu fließen und verbinden die geometrische, kantige Basis mit der skulpturalen Oberfläche. Ein Unikat, das Kontraste vereint und den Wert des Unsichtbaren zum Vorschein bringt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 680 | ina_20.png 8.7 MB 3102 × 2232 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 74 | | 29.4 | Stuhl | Antonia Moser | Prof. Ingo Krapf | IA Innenarchitektur | 2021/22 | Leichtigkeit und Offenheit prägen das Erscheinungsbild dieses Stuhls. Sein filigranes Design verleiht ihm eine schwebende Anmutung und lässt ihn förmlich mit dem Raum verschmelzen. Die charakteristische Rückenlehne erinnert in ihrer Form an einen Flaschenöffner – eine Assoziation, die im Namen des Stuhls ihren Ausdruck findet: „apri“, ital. für „du öffnest“. Das Ziel war, die Lehne so fein wie möglich zu gestalten, um eine elegante, fast skulpturale Silhouette mit gutem Sitzgefühl zu schaffen. Die grazile Linienführung und die ausdrucksstarke Farbgebung machen apri zu einem echten Blickfang – ob als Sitzgruppe um den Tisch oder einzeln als Statement Chair. Darüber hinaus verfolgt apri einen ressourcenschonenden Ansatz: Der Stuhl besteht aus einzelnen Holzelementen, die präzise aus Massivholzplatten ausgefräst werden. Durch die effiziente Anordnung der Frästeile wird der Materialeinsatz auf ein Minimum reduziert, ohne die Stabilität oder den Komfort zu beeinträchtigen. So entsteht ein Möbelstück, das nicht nur leicht wirkt, sondern auch materialbewusst konstruiert ist. Leichtigkeit und Offenheit prägen das Erscheinungsbild dieses Stuhls. Sein filigranes Design verleiht ihm eine schwebende Anmutung und lässt ihn förmlich mit dem Raum verschmelzen. Die charakteristische Rückenlehne erinnert in ihrer Form an einen Flaschenöffner – eine Assoziation, die im Namen des Stuhls ihren Ausdruck findet: „apri“, ital. für „du öffnest“. Das Ziel war, die Lehne so fein wie möglich zu gestalten, um eine elegante, fast skulpturale Silhouette mit gutem Sitzgefühl zu schaffen. Die grazile Linienführung und die ausdrucksstarke Farbgebung machen apri zu einem echten Blickfang – ob als Sitzgruppe um den Tisch oder einzeln als Statement Chair. Darüber hinaus verfolgt apri einen ressourcenschonenden Ansatz: Der Stuhl besteht aus einzelnen Holzelementen, die präzise aus Massivholzplatten ausgefräst werden. Durch die effiziente Anordnung der Frästeile wird der Materialeinsatz auf ein Minimum reduziert, ohne die Stabilität oder den Komfort zu beeinträchtigen. So entsteht ein Möbelstück, das nicht nur leicht wirkt, sondern auch materialbewusst konstruiert ist. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.084 | ina_18.png 2.6 MB 1800 × 2364 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 75 | | 22.6 | Wachsen | Nora Kothe | Prof. Ingo Krapf | IA Innenarchitektur | 2025 | Durch den klaren Ausgangspunkt und den anfänglich systematischen Verlauf der Transformation wird eine flächige Struktur erzeugt, in der jede Einzelform mit dem Ursprungskörper in geometrischem und räumlichem Dialog steht. Schrittweise Rotation und eine finale Spiegelung erzeugen eine Dynamisierung des Volumens. Die Neigung des entstandenen Körpers erzeugt einen Zustand des potenziellen Kippens. Dieser lässt das Objekt zwischen Ruhe, Bewegung, Statik und Dynamik balancieren. Das entstandene Objekt thematisiert Wachstum als Prozess der fortlaufenden Transformation, nicht der linearen Addition und Vergrößerung. Sein treppenartiger Verlauf spiegelt ein Wachstum aus sich selbst heraus wider. Durch den klaren Ausgangspunkt und den anfänglich systematischen Verlauf der Transformation wird eine flächige Struktur erzeugt, in der jede Einzelform mit dem Ursprungskörper in geometrischem und räumlichem Dialog steht. Schrittweise Rotation und eine finale Spiegelung erzeugen eine Dynamisierung des Volumens. Die Neigung des entstandenen Körpers erzeugt einen Zustand des potenziellen Kippens. Dieser lässt das Objekt zwischen Ruhe, Bewegung, Statik und Dynamik balancieren. Das entstandene Objekt thematisiert Wachstum als Prozess der fortlaufenden Transformation, nicht der linearen Addition und Vergrößerung. Sein treppenartiger Verlauf spiegelt ein Wachstum aus sich selbst heraus wider. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 695 | ina_14.png 14.8 MB 4324 × 2634 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 76 | | 3.7 | Burg dent de Lion | Carolin Schuh, Celina Schuh, Jette Schwarz, Naira Agüero | Prof. Marcus Kaiser | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Die Ruine der Burg Ramstein im Kylltal wurde durch einen Neubau in Holzrahmenbauweise ergänzt. Der Entwurf nutzt die vorhandenen Mauern und passt sich dem trapezförmigen Grundriss an. Auskragungen und Lufträume verbinden die historische Struktur mit zeitgemäßen Raumqualitäten und schaffen einen neuen Nutzungskontext für Workshops zur ökologischen Selbstversorgung. Die Ruine der Burg Ramstein im Kylltal wurde durch einen Neubau in Holzrahmenbauweise ergänzt. Der Entwurf nutzt die vorhandenen Mauern und passt sich dem trapezförmigen Grundriss an. Auskragungen und Lufträume verbinden die historische Struktur mit zeitgemäßen Raumqualitäten und schaffen einen neuen Nutzungskontext für Workshops zur ökologischen Selbstversorgung. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 366 | ina_07.png 5.6 MB 2122 × 2452 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 77 | | 3.6 | Das Haus unter den Birken | Tiffany Beinert, Luisa Neumann, Lea Schwarz | Prof. Marcus Kaiser | IA Innenarchitektur | 2023 | Vorgefunden: ein kleines, verlassenes Haus im Wald, unweit des ehemaligen Schieferbergwerks Fell, das mit den Jahren immer mehr dem Verfall ausgesetzt ist. Für den Umbau, der Teil der Aufgabenstellung war, diente die Inspiration aus drei Elementen: dem Schiefer, der Kunst als Ausdruck von Emotionen sowie der Idee, einen Rückzugsort unter den Birken zu schaffen. Ziel war es, ein kleines Atelier sowie eine Wohnmöglichkeit zu entwerfen, in der sich Künstler*innen für einen Zeitraum einmieten können, um ihre Kunst ungestört und frei entfalten zu können. Um den Bestand zu erhalten und gleichzeitig Wohnen und Arbeiten voneinander zu trennen, wurde ein gleichwertiger Neubau vorgesehen. Dieser stellt eine zeitgenössische Interpretation des Bestands dar, greift zentrale Teile der Fassade auf und behält die gleichen Proportionen bei. So bleibt in diesem Konzept auch die Nutzung des Bestands als Ort der Kreativität bestehen. Wohnen und Schlafen sind klar vom Arbeitsbereich getrennt und befinden sich im Neubau, der als Holzrahmenkonstruktion geplant wurde. Verbunden werden die Räumlichkeiten durch junge Birken, inspiriert vom alten Baumbestand. Vorgefunden: ein kleines, verlassenes Haus im Wald, unweit des ehemaligen Schieferbergwerks Fell, das mit den Jahren immer mehr dem Verfall ausgesetzt ist. Für den Umbau, der Teil der Aufgabenstellung war, diente die Inspiration aus drei Elementen: dem Schiefer, der Kunst als Ausdruck von Emotionen sowie der Idee, einen Rückzugsort unter den Birken zu schaffen. Ziel war es, ein kleines Atelier sowie eine Wohnmöglichkeit zu entwerfen, in der sich Künstler*innen für einen Zeitraum einmieten können, um ihre Kunst ungestört und frei entfalten zu können. Um den Bestand zu erhalten und gleichzeitig Wohnen und Arbeiten voneinander zu trennen, wurde ein gleichwertiger Neubau vorgesehen. Dieser stellt eine zeitgenössische Interpretation des Bestands dar, greift zentrale Teile der Fassade auf und behält die gleichen Proportionen bei. So bleibt in diesem Konzept auch die Nutzung des Bestands als Ort der Kreativität bestehen. Wohnen und Schlafen sind klar vom Arbeitsbereich getrennt und befinden sich im Neubau, der als Holzrahmenkonstruktion geplant wurde. Verbunden werden die Räumlichkeiten durch junge Birken, inspiriert vom alten Baumbestand. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.150 | ina_06.png 450.5 KB 2794 × 1590 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 78 | | 3.8 | Die Hütte des Wächters | Esther Grönke, Nora Kothe | Prof. Marcus Kaiser | IA Innenarchitektur | 2025 | Die Grundlage dieses Projekts war eine reale, verlassene Hütte in den Trierer Weinbergen. Hier wurde im Jahr 1830 der Eiswein entdeckt – von Wilhelm, dem Wächter des Weinbergs, der in jenem Winter in der besagten Hütte saß und darauf wartete, dass die Trauben die perfekte Temperatur erreichten. Bei der neu entstandenen Architektur handelt es sich um eine Holzrahmenkonstruktion, die sowohl als Informationsstätte mit Verkostungsmöglichkeit dienen soll als auch als Ort des Verweilens für Wanderer – so wie einst für Wilhelm. Die drei Nutzungsbereiche sind klar voneinander getrennt und werden über unterschiedliche Deckenhöhen räumlich erfahrbar gemacht. Der niedrigste Bereich beherbergt den Museumsraum und vermittelt durch seine Enge die Atmosphäre der ursprünglichen Hütte. Ein Fenster auf derselben Höhe wie im Bestand ermöglicht den Blick in die Landschaft aus Wilhelms Perspektive und verknüpft Vergangenheit und Gegenwart. Auch die ausgewählten Materialien – Holz und Stein – nehmen direkten Bezug auf die ursprüngliche Hütte. Das eingesetzte Eisblau nimmt symbolisch Bezug auf den namensgebenden Eiswein und lässt die Geschichte des Ortes in der neuen Architektur weiterleben. Die Grundlage dieses Projekts war eine reale, verlassene Hütte in den Trierer Weinbergen. Hier wurde im Jahr 1830 der Eiswein entdeckt – von Wilhelm, dem Wächter des Weinbergs, der in jenem Winter in der besagten Hütte saß und darauf wartete, dass die Trauben die perfekte Temperatur erreichten. Bei der neu entstandenen Architektur handelt es sich um eine Holzrahmenkonstruktion, die sowohl als Informationsstätte mit Verkostungsmöglichkeit dienen soll als auch als Ort des Verweilens für Wanderer – so wie einst für Wilhelm. Die drei Nutzungsbereiche sind klar voneinander getrennt und werden über unterschiedliche Deckenhöhen räumlich erfahrbar gemacht. Der niedrigste Bereich beherbergt den Museumsraum und vermittelt durch seine Enge die Atmosphäre der ursprünglichen Hütte. Ein Fenster auf derselben Höhe wie im Bestand ermöglicht den Blick in die Landschaft aus Wilhelms Perspektive und verknüpft Vergangenheit und Gegenwart. Auch die ausgewählten Materialien – Holz und Stein – nehmen direkten Bezug auf die ursprüngliche Hütte. Das eingesetzte Eisblau nimmt symbolisch Bezug auf den namensgebenden Eiswein und lässt die Geschichte des Ortes in der neuen Architektur weiterleben. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.187 | ina_08.png 3.6 MB 2154 × 1922 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 79 | | 3.5 | Ein Haus für Gerhard Richter | Pia Zeilerbauer, Inga Blümcke | Prof. Marcus Kaiser | IA Innenarchitektur | 2024 | Das Gebäude entstand aus der Auseinandersetzung mit dem Werk „Schattenbild I“ von Gerhard Richter. Dieses zeigt eine geometrische Form mit Schatten und diente als Grundlage eines architektonischen Entwurfs. Im Fokus steht weniger die Funktion des Gebäudes als vielmehr die Projektion auf die Felswand, die das Gemälde widerspiegelt. Das Gebäude an der Scala dei Turchi in Sizilien dient als Treffpunkt und bietet durch umliegende und seitliche Treppen mehrere Aussichtspunkte – ein wiederkehrendes Motiv in Richters Werk. Das Gebäude entstand aus der Auseinandersetzung mit dem Werk „Schattenbild I“ von Gerhard Richter. Dieses zeigt eine geometrische Form mit Schatten und diente als Grundlage eines architektonischen Entwurfs. Im Fokus steht weniger die Funktion des Gebäudes als vielmehr die Projektion auf die Felswand, die das Gemälde widerspiegelt. Das Gebäude an der Scala dei Turchi in Sizilien dient als Treffpunkt und bietet durch umliegende und seitliche Treppen mehrere Aussichtspunkte – ein wiederkehrendes Motiv in Richters Werk. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 521 | ina_05.png 139.5 KB 1548 × 1906 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 80 | | 22.5 | Maker Space, Bitburg | Mark Lleshi, Anna Niesel, Simon Storkenmaier | Prof. Marcus Kaiser | IA Innenarchitektur | 2024 | Der Makerspace Bitburg ist ein kreativer Treffpunkt für junge Menschen, die Ideen entwickeln, gestalten und verwirklichen möchten. Im achten Stock des ehemaligen Verwaltungsturms der Bitburger Brauerei entsteht ein Raum, der Inspiration, Gemeinschaft und Zukunft vereint – ein Ort, an dem Handwerk, Design und digitale Innovation aufeinandertreffen. Beim Betreten empfängt eine offene Rezeption die Besucherinnen und Besucher. Von hier führt der Weg in eine Lounge, die als Treffpunkt, Denkraum und Austauschzone dient. Anschließend öffnet sich der analoge Werkraum – das handwerkliche Herzstück des Makerspace. Hier kann gesägt, gebohrt, geschraubt und gestaltet werden – ein Raum, in dem Ideen greifbar werden. Die Gestaltung in kühlen Blautönen, klaren Linien sowie Materialien wie Holz und Metall spiegelt Struktur, Präzision und den Charakter handwerklicher Arbeit wider. Ein Durchgang durch einen umgestalteten Biertank verbindet den analogen mit dem digitalen Bereich. Dort entstehen Projekte aus den Bereichen 3D-Druck, Programmierung, Fotografie oder Film. Warme Orangetöne und abgerundete Formen schaffen eine Atmosphäre, die Offenheit und kreative Dynamik vermittelt. Auch hier verbinden Holz- und Metallelemente beide Welten visuell und materiell miteinander. Der Makerspace Bitburg versteht sich als Community, die kreatives Denken und praktisches Tun zusammenführt. Neben den Werkstätten bietet er Raum für Workshops, Studien- und Berufsberatung sowie Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen. So wird er zur Schnittstelle zwischen Bildung, Wirtschaft und jungen Talenten. Mit seiner Lage hoch über der Stadt bietet der Makerspace nicht nur einen einzigartigen Ausblick, sondern auch neue Perspektiven – ein Ort, der inspiriert, vernetzt und junge Menschen dazu einlädt, ihre Ideen zu entdecken und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Der Makerspace Bitburg ist ein kreativer Treffpunkt für junge Menschen, die Ideen entwickeln, gestalten und verwirklichen möchten. Im achten Stock des ehemaligen Verwaltungsturms der Bitburger Brauerei entsteht ein Raum, der Inspiration, Gemeinschaft und Zukunft vereint – ein Ort, an dem Handwerk, Design und digitale Innovation aufeinandertreffen. Beim Betreten empfängt eine offene Rezeption die Besucherinnen und Besucher. Von hier führt der Weg in eine Lounge, die als Treffpunkt, Denkraum und Austauschzone dient. Anschließend öffnet sich der analoge Werkraum – das handwerkliche Herzstück des Makerspace. Hier kann gesägt, gebohrt, geschraubt und gestaltet werden – ein Raum, in dem Ideen greifbar werden. Die Gestaltung in kühlen Blautönen, klaren Linien sowie Materialien wie Holz und Metall spiegelt Struktur, Präzision und den Charakter handwerklicher Arbeit wider. Ein Durchgang durch einen umgestalteten Biertank verbindet den analogen mit dem digitalen Bereich. Dort entstehen Projekte aus den Bereichen 3D-Druck, Programmierung, Fotografie oder Film. Warme Orangetöne und abgerundete Formen schaffen eine Atmosphäre, die Offenheit und kreative Dynamik vermittelt. Auch hier verbinden Holz- und Metallelemente beide Welten visuell und materiell miteinander. Der Makerspace Bitburg versteht sich als Community, die kreatives Denken und praktisches Tun zusammenführt. Neben den Werkstätten bietet er Raum für Workshops, Studien- und Berufsberatung sowie Kooperationen mit Hochschulen und Unternehmen. So wird er zur Schnittstelle zwischen Bildung, Wirtschaft und jungen Talenten. Mit seiner Lage hoch über der Stadt bietet der Makerspace nicht nur einen einzigartigen Ausblick, sondern auch neue Perspektiven – ein Ort, der inspiriert, vernetzt und junge Menschen dazu einlädt, ihre Ideen zu entdecken und ihre Zukunft selbst zu gestalten. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.851 | ina_13.png 11.0 MB 3696 × 1864 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 81 | | 29.13 | Komponent 3D | Nele v. Oppenkowski | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | WS 2024/25 | Diese 3D-Komponente wurde mithilfe von Rhino und Grasshopper entworfen und anschließend auf einer an eine Woge erinnernden Fläche vervielfältigt. Ein Attraktor beeinflusst verschiedene Elemente der Komponente – den Fisch selbst, seine Flossen oder die Größe der Öffnungen, durch die er hindurchtaucht. Je nach Distanz der einzelnen Komponenten zum Attraktor verändert sich die Gesamtfläche: Die Fische formieren sich schwarmartig und orientieren sich in unterschiedliche Richtungen. Sie variieren in ihrer Größe, die Flossen unterscheiden sich in Form und Wölbung, und sie neigen sich mit der Woge nach links oder rechts. Die Fläche fungiert als modulare Trennwand eines Strandcafés. Dort, wo sie sich nach außen wölbt, entsteht Raum für Sitzmöbel; dort, wo sie sich nach innen wölbt, schwappt sie in das Modul hinein und zieht den Blick auf sich. Diese 3D-Komponente wurde mithilfe von Rhino und Grasshopper entworfen und anschließend auf einer an eine Woge erinnernden Fläche vervielfältigt. Ein Attraktor beeinflusst verschiedene Elemente der Komponente – den Fisch selbst, seine Flossen oder die Größe der Öffnungen, durch die er hindurchtaucht. Je nach Distanz der einzelnen Komponenten zum Attraktor verändert sich die Gesamtfläche: Die Fische formieren sich schwarmartig und orientieren sich in unterschiedliche Richtungen. Sie variieren in ihrer Größe, die Flossen unterscheiden sich in Form und Wölbung, und sie neigen sich mit der Woge nach links oder rechts. Die Fläche fungiert als modulare Trennwand eines Strandcafés. Dort, wo sie sich nach außen wölbt, entsteht Raum für Sitzmöbel; dort, wo sie sich nach innen wölbt, schwappt sie in das Modul hinein und zieht den Blick auf sich. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 847 | ina_27.png 10.2 MB 2918 × 2078 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 82 | | 29.9 | Komponent Hexgrid/Attraktor | Elena Fuhrmann | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Im Fach „Digitales Konstruieren I“ wurde mithilfe von Grasshopper ein hexagonales Raster (Hexgrid) entwickelt, aus dem eine parametrische Wandfliese entstanden ist. Ausgangspunkt ist eine blütenartige Grundform, deren Blütenblätter sich dynamisch verändern. Abhängig von der Distanz zu einem Attraktor – beispielsweise einer Linie oder einem Punkt – öffnen oder schließen sich die Blütenblätter und variieren zugleich in ihrer Höhe. Durch die parametrische Steuerung entsteht ein flexibles, reaktionsfähiges System, das auf veränderte Eingaben unmittelbar reagiert und vielfältige Gestaltungsvarianten ermöglicht. Im Fach „Digitales Konstruieren I“ wurde mithilfe von Grasshopper ein hexagonales Raster (Hexgrid) entwickelt, aus dem eine parametrische Wandfliese entstanden ist. Ausgangspunkt ist eine blütenartige Grundform, deren Blütenblätter sich dynamisch verändern. Abhängig von der Distanz zu einem Attraktor – beispielsweise einer Linie oder einem Punkt – öffnen oder schließen sich die Blütenblätter und variieren zugleich in ihrer Höhe. Durch die parametrische Steuerung entsteht ein flexibles, reaktionsfähiges System, das auf veränderte Eingaben unmittelbar reagiert und vielfältige Gestaltungsvarianten ermöglicht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 613 | ina_23.png 3.4 MB 2360 × 2504 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 83 | | 29.8 | Lampe | Maren Schatzmann | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Das Projekt zeigt eine parametrische Lamellenkonstruktion. Die Art der Konstruktion und die Form der Fügung bilden ein superleichtes Element, das sich selbst aussteift. Dabei wird der Verschnitt in der Produktion durch die Streifenabwicklung minimiert. Durch Grasshopper kann die Formgebung parametrisch angepasst werden. Zwei Leitlinien bestimmen die äußere und innere Form, welche sich an einem oberen und unteren Ring verbinden. Die Idee zur Stabilisierung der Konstruktion ist die Kombination zweier Streifenstärken und -formen. Durch das Einstellen einer Säule in der Negativform der Grundform wird der Körper von innen verstärkt. Die Anzahl der Streifen wird in der Hülle verdoppelt, sodass der Bauch des Körpers genügend Überlappungen aufweist. Das Projekt zeigt eine parametrische Lamellenkonstruktion. Die Art der Konstruktion und die Form der Fügung bilden ein superleichtes Element, das sich selbst aussteift. Dabei wird der Verschnitt in der Produktion durch die Streifenabwicklung minimiert. Durch Grasshopper kann die Formgebung parametrisch angepasst werden. Zwei Leitlinien bestimmen die äußere und innere Form, welche sich an einem oberen und unteren Ring verbinden. Die Idee zur Stabilisierung der Konstruktion ist die Kombination zweier Streifenstärken und -formen. Durch das Einstellen einer Säule in der Negativform der Grundform wird der Körper von innen verstärkt. Die Anzahl der Streifen wird in der Hülle verdoppelt, sodass der Bauch des Körpers genügend Überlappungen aufweist. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 751 | ina_22.png 6.4 MB 2232 × 2518 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 84 | | 29.10 | Lampe | Michelle Wollscheid | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | 2025 | Diese Tischlampe wurde mithilfe von Rhino und Grasshopper digital entworfen und aus feinem Holzfurnier gelasert. Zwei sich durchdringende Lamellenpaare bilden die tragende Struktur. Dabei verfügen die Lamellen über zwei unterschiedliche Verzahnungen, die präzise ineinandergreifen – so wird die Konstruktion stabilisiert und ein ungewolltes Lösen verhindert. Im Bereich der Lichtquelle sind die Lamellen eng geschlossen, wodurch Blendung vermieden wird. Nach oben hin öffnen sie sich zunehmend und erzeugen ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten. Die Lampe steht ohne zusätzliche Füße als skulpturales Ganzes direkt auf der Fläche. Diese Tischlampe wurde mithilfe von Rhino und Grasshopper digital entworfen und aus feinem Holzfurnier gelasert. Zwei sich durchdringende Lamellenpaare bilden die tragende Struktur. Dabei verfügen die Lamellen über zwei unterschiedliche Verzahnungen, die präzise ineinandergreifen – so wird die Konstruktion stabilisiert und ein ungewolltes Lösen verhindert. Im Bereich der Lichtquelle sind die Lamellen eng geschlossen, wodurch Blendung vermieden wird. Nach oben hin öffnen sie sich zunehmend und erzeugen ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten. Die Lampe steht ohne zusätzliche Füße als skulpturales Ganzes direkt auf der Fläche. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 636 | ina_24.png 1.3 MB 3034 × 1476 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 85 | | 29.11 | Lightweight Hocker | Lennard Kranz | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Im Rahmen des Kurses Digitales Konstruieren 2 entstand ein Hocker, der vollständig parametrisch in Grasshopper entwickelt wurde. Ziel der Aufgabe war es, eine leichte, aber stabile Konstruktion zu gestalten, die ausschließlich durch präzise Steckverbindungen zusammengehalten wird – ohne zusätzliche Verbindungsmittel wie Klebstoffe oder Schrauben. Der Entwurf basiert auf einer dreiecksförmigen Grundgeometrie, die sich in mehreren Ebenen wiederholt. Von oben betrachtet ergibt sich eine klare, dreieckige Struktur, innerhalb der sich weitere dreieckige Rahmenelemente radial von der Mitte nach außen entfalten. Diese Rahmen greifen ineinander, überschneiden sich räumlich und bilden so eine vernetzte, selbsttragende Struktur. Durch dieses Prinzip entsteht eine komplexe, gefügte Form, die sowohl visuell leicht als auch mechanisch stabil ist. Im Fokus des Entwurfsprozesses stand die Optimierung der Verbindungspunkte und der geometrischen Ausrichtung, um eine Konstruktion zu schaffen, die mit minimalem Materialeinsatz maximale Stabilität erreicht. Der entstandene Hocker verdeutlicht so die gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten digitaler Entwurfsprozesse und parametrischer Modellierung. Im Rahmen des Kurses Digitales Konstruieren 2 entstand ein Hocker, der vollständig parametrisch in Grasshopper entwickelt wurde. Ziel der Aufgabe war es, eine leichte, aber stabile Konstruktion zu gestalten, die ausschließlich durch präzise Steckverbindungen zusammengehalten wird – ohne zusätzliche Verbindungsmittel wie Klebstoffe oder Schrauben. Der Entwurf basiert auf einer dreiecksförmigen Grundgeometrie, die sich in mehreren Ebenen wiederholt. Von oben betrachtet ergibt sich eine klare, dreieckige Struktur, innerhalb der sich weitere dreieckige Rahmenelemente radial von der Mitte nach außen entfalten. Diese Rahmen greifen ineinander, überschneiden sich räumlich und bilden so eine vernetzte, selbsttragende Struktur. Durch dieses Prinzip entsteht eine komplexe, gefügte Form, die sowohl visuell leicht als auch mechanisch stabil ist. Im Fokus des Entwurfsprozesses stand die Optimierung der Verbindungspunkte und der geometrischen Ausrichtung, um eine Konstruktion zu schaffen, die mit minimalem Materialeinsatz maximale Stabilität erreicht. Der entstandene Hocker verdeutlicht so die gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten digitaler Entwurfsprozesse und parametrischer Modellierung. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.204 | ina_25.png 11.6 MB 4320 × 2376 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 86 | | 29.14 | Oberflächenstudie I-III | Jakob Zurkaulen | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | 2024 | Formen bzw. Komponenten wurden auf einer Oberfläche angeordnet und von verschiedenen Faktoren in ihrer Gestalt beeinflusst. Generiert in Rhino mit Grasshopper und anschließend in PLA gedruckt. Formen bzw. Komponenten wurden auf einer Oberfläche angeordnet und von verschiedenen Faktoren in ihrer Gestalt beeinflusst. Generiert in Rhino mit Grasshopper und anschließend in PLA gedruckt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 192 | ina_28.png 11.6 MB 3500 × 2640 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 87 | | 29.12 | Parametrisierung mit einem Attraktor | Christina Reinecke | Prof. Martin Schroth | IA Innenarchitektur | 2025 | Im Rahmen des Kurses Digitales Konstruieren I haben Studierende 3D-Oberflächen mit einer porösen Struktur geschaffen. Grundlage hierfür bildeten regelmäßige Parkettierungen mit einheitlichen Komponenten. Im ersten Schritt wurde die jeweilige Grundkomponente auf ihre Merkmale hin untersucht, ehe darauf aufbauend Ideen gesammelt wurden, die Formen zu variieren. Um der Fläche Dynamik zu verleihen, wurde diese Parametrisierung anschließend an Attraktoren geknüpft. Im vorliegenden Beispiel bestimmen drei Kurven die Länge und Höhe einzelner Bögen sowie die Größe der Öffnungen in der Fläche. Als Tür eines Möbels kann die Oberfläche im innenarchitektonischen Kontext Verwendung finden. Im Rahmen des Kurses Digitales Konstruieren I haben Studierende 3D-Oberflächen mit einer porösen Struktur geschaffen. Grundlage hierfür bildeten regelmäßige Parkettierungen mit einheitlichen Komponenten. Im ersten Schritt wurde die jeweilige Grundkomponente auf ihre Merkmale hin untersucht, ehe darauf aufbauend Ideen gesammelt wurden, die Formen zu variieren. Um der Fläche Dynamik zu verleihen, wurde diese Parametrisierung anschließend an Attraktoren geknüpft. Im vorliegenden Beispiel bestimmen drei Kurven die Länge und Höhe einzelner Bögen sowie die Größe der Öffnungen in der Fläche. Als Tür eines Möbels kann die Oberfläche im innenarchitektonischen Kontext Verwendung finden. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 685 | ina_26.png 2.7 MB 2228 × 1524 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 88 | | 29.15 | Blau Fabrik - Jugend Raum | Marie Claire Harnasch | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2025 | Im Zusammenspiel von Industriekultur, Jugendkultur und nachhaltiger Entwicklung wird das jahrzehntelang brachliegende Gelände der Blaufabrik, ehemalige Produktionsstätte der Farbe „Preußisch Blau“, durch das neue Nutzungskonzept wieder in das Stadtgeschehen von Sulzbach (Saar) eingebunden. Es entsteht ein lebendiger Ort, der sich gezielt an Jugendliche richtet, deren benötigte Freiräume in klassischen Stadtentwicklungskonzepten nicht selten zu wenig berücksichtigt werden. Das Projekt des Jugendraums Blaufabrik wurde nicht nur für, sondern gemeinsam mit Jugendlichen innerhalb des Prozesses der kollaborativen Raumgestaltung entwickelt. Wilde Naturflächen, überdachte Außenbereiche und informelle Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, während flexibel nutzbare Räume zum Aneignen und Fortgestalten einladen. Im Zusammenspiel von Industriekultur, Jugendkultur und nachhaltiger Entwicklung wird das jahrzehntelang brachliegende Gelände der Blaufabrik, ehemalige Produktionsstätte der Farbe „Preußisch Blau“, durch das neue Nutzungskonzept wieder in das Stadtgeschehen von Sulzbach (Saar) eingebunden. Es entsteht ein lebendiger Ort, der sich gezielt an Jugendliche richtet, deren benötigte Freiräume in klassischen Stadtentwicklungskonzepten nicht selten zu wenig berücksichtigt werden. Das Projekt des Jugendraums Blaufabrik wurde nicht nur für, sondern gemeinsam mit Jugendlichen innerhalb des Prozesses der kollaborativen Raumgestaltung entwickelt. Wilde Naturflächen, überdachte Außenbereiche und informelle Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, während flexibel nutzbare Räume zum Aneignen und Fortgestalten einladen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 817 | ina_29.png 6.4 MB 3322 × 2294 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 89 | | 22.3 | Faselstall in Dreieichenhain | Caroline Weisgerber | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2025 | Der Faselstall in Dreieichenhain blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nun soll dieser historische Ort wiederbelebt werden, weshalb die Bewohner*innen über die zukünftige Nutzung abgestimmt haben. Geplant ist ein moderner Anbau in Holzständerbauweise, der dezent gestaltet ist, sodass der Faselstall als Zentrum erhalten bleibt. Die Gastronomie wird in drei Bereiche unterteilt: Speisen, Lounge und Weinverkostung. Der Altbau beherbergt die Gastronomie, während im Neubau regionale Weine verkostet und historische Objekte ausgestellt werden. Ein gläserner Ausstellungsbereich bietet zudem einen faszinierenden Blick auf die denkmalgeschützte Stadtmauer. Der Faselstall in Dreieichenhain blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nun soll dieser historische Ort wiederbelebt werden, weshalb die Bewohner*innen über die zukünftige Nutzung abgestimmt haben. Geplant ist ein moderner Anbau in Holzständerbauweise, der dezent gestaltet ist, sodass der Faselstall als Zentrum erhalten bleibt. Die Gastronomie wird in drei Bereiche unterteilt: Speisen, Lounge und Weinverkostung. Der Altbau beherbergt die Gastronomie, während im Neubau regionale Weine verkostet und historische Objekte ausgestellt werden. Ein gläserner Ausstellungsbereich bietet zudem einen faszinierenden Blick auf die denkmalgeschützte Stadtmauer. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 656 | ina_11.png 11.8 MB 3718 × 2018 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 90 | | 29.1 | Handzeichnungen + Materialien | Nele v. Oppenkowski, Lorena Steyns | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024 | Schnellentwurf Innenarchitektur und Narrativer Raum - (Handskizzen/Aquarell) Beim Eintreten in die Hotellobby öffnet sich der Blick auf das weite Meer – gerahmt von einem feinen, fast unsichtbaren Fensterprofil. Der Raum scheint sich grenzenlos fortzusetzen. Theke, Bar und Sitzlandschaft formen sich aus dem Motiv der Welle, die sinnbildlich aus dem Meer in den Innenraum fließt und ihn sanft wieder verlässt – eine Bewegung, die Innen und Außen miteinander verbindet. Schnellentwurf Innenarchitektur und Narrativer Raum - (Handskizzen/Aquarell) Beim Eintreten in die Hotellobby öffnet sich der Blick auf das weite Meer – gerahmt von einem feinen, fast unsichtbaren Fensterprofil. Der Raum scheint sich grenzenlos fortzusetzen. Theke, Bar und Sitzlandschaft formen sich aus dem Motiv der Welle, die sinnbildlich aus dem Meer in den Innenraum fließt und ihn sanft wieder verlässt – eine Bewegung, die Innen und Außen miteinander verbindet. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 469 | ina_15.jpg 530.4 KB 2712 × 1806 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 91 | | 29.7 | Material- und Farbexperimente | Nick Adolf, Mara Finkensiep, Pauline Herrmann, Marleen Lüdemann, Emily Mayer, Ahmet Menekse, Charleen Theisen, Elisa Vehkala | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024/25 | In einer Reihe aufeinander aufbauender Übungen erforschen die Studierenden Farbe, Material und Oberfläche als miteinander verflochtene Gestaltungsparameter, die in ihrem Zusammenwirken die räumliche Wahrnehmung prägen. Ausgangspunkt sind die Grunddimensionen der Farbe – Farbton (Hue), Sättigung (Chroma) und Helligkeit (Value) – sowie die feine Nuancierung unterschiedlicher Töne und deren Zusammensetzung im Raum. Sie entwickeln zunächst visuelle Kompositionen, die unterschiedliche Stimmungen und Atmosphären ausdrücken. Aus diesen Arbeiten heraus analysieren und filtern die Studierenden wiederkehrende Strukturen, Texturen und Farbkombinationen, die sie anschließend gezielt weiterentwickeln. Schrittweise entstehen daraus Oberflächenmuster, die zunehmend spezifischer und komplexer werden. Darauf aufbauend gestalten sie Musterkollektionen und untersuchen, was deren Zusammenhalt und Eigencharakter ausmacht – ebenso wie deren räumliche Wirkung. Abschließend reflektieren die Studierenden, wie sich durch Oberflächenstrukturen, Texturen und Fakturen die Wahrnehmung und Atmosphäre eines Raumes gezielt beeinflussen lassen. In einer Reihe aufeinander aufbauender Übungen erforschen die Studierenden Farbe, Material und Oberfläche als miteinander verflochtene Gestaltungsparameter, die in ihrem Zusammenwirken die räumliche Wahrnehmung prägen. Ausgangspunkt sind die Grunddimensionen der Farbe – Farbton (Hue), Sättigung (Chroma) und Helligkeit (Value) – sowie die feine Nuancierung unterschiedlicher Töne und deren Zusammensetzung im Raum. Sie entwickeln zunächst visuelle Kompositionen, die unterschiedliche Stimmungen und Atmosphären ausdrücken. Aus diesen Arbeiten heraus analysieren und filtern die Studierenden wiederkehrende Strukturen, Texturen und Farbkombinationen, die sie anschließend gezielt weiterentwickeln. Schrittweise entstehen daraus Oberflächenmuster, die zunehmend spezifischer und komplexer werden. Darauf aufbauend gestalten sie Musterkollektionen und untersuchen, was deren Zusammenhalt und Eigencharakter ausmacht – ebenso wie deren räumliche Wirkung. Abschließend reflektieren die Studierenden, wie sich durch Oberflächenstrukturen, Texturen und Fakturen die Wahrnehmung und Atmosphäre eines Raumes gezielt beeinflussen lassen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.128 | ina_21.jpg 3.0 MB 8000 × 4000 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 92 | | 29.16 | Mitten in Messel | Mona Weißhaupt | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Im Rahmen des Bachelorprojekts entstand ein Entwurf für die Neugestaltung des Besucherzentrums der Grube Messel, einem von nur drei UNESCO-Weltnaturerben Deutschlands. Ausgangspunkt ist das bestehende Gebäude, dessen horizontale Schichten die geologische Struktur der Grube widerspiegeln. Darauf aufbauend entwickelt sich das „Drei-Mitten-Prinzip“, das diese Schichten räumlich neu interpretiert und in Bewegung übersetzt. Die drei Mitten – Bewegungsmitte, Funktionsmitte und Grüne Mitte – wirken als zonierende Elemente, um die sich der Besucher intuitiv bewegt. Durch das gezielte Umrunden der Mitten entstehen spannende Raumfolgen, wechselnde Blickbeziehungen und eine natürliche Wegeführung. Offene Übergänge und gezielte Öffnungen schaffen dabei Verbindung zwischen Innen und Außen und lassen ein flexibles Raumgefüge entstehen, das Forschung, Ausstellung und Begegnung miteinander verknüpft. So wird der Charakter der Grube Messel architektonisch spürbar gemacht und erlebbar in den Raum übersetzt. Im Rahmen des Bachelorprojekts entstand ein Entwurf für die Neugestaltung des Besucherzentrums der Grube Messel, einem von nur drei UNESCO-Weltnaturerben Deutschlands. Ausgangspunkt ist das bestehende Gebäude, dessen horizontale Schichten die geologische Struktur der Grube widerspiegeln. Darauf aufbauend entwickelt sich das „Drei-Mitten-Prinzip“, das diese Schichten räumlich neu interpretiert und in Bewegung übersetzt. Die drei Mitten – Bewegungsmitte, Funktionsmitte und Grüne Mitte – wirken als zonierende Elemente, um die sich der Besucher intuitiv bewegt. Durch das gezielte Umrunden der Mitten entstehen spannende Raumfolgen, wechselnde Blickbeziehungen und eine natürliche Wegeführung. Offene Übergänge und gezielte Öffnungen schaffen dabei Verbindung zwischen Innen und Außen und lassen ein flexibles Raumgefüge entstehen, das Forschung, Ausstellung und Begegnung miteinander verknüpft. So wird der Charakter der Grube Messel architektonisch spürbar gemacht und erlebbar in den Raum übersetzt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.004 | ina_30.png 7.9 MB 3004 × 2078 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 93 | | 29.3 | Ruf der Nornir | Lars Fleischer, Lea Schwarz, Caroline Weisgerber | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024/25 | Diese Erholungsstätte, Teil eines Hotels, beherbergt drei Haupträume, die für Yoga, Meditation und Sauna genutzt werden können. Das Gebäude liegt malerisch an einem Hang am See Tjodanpollen in Norwegen. Jeder Raum spiegelt die Sagenwelt der Nornen wider, den drei Schicksalsweberinnen der nordischen Mythologie: Urd, Verdandi und Skuld. Der Raum der Vergangenheit besteht aus altem Felsen, der Raum der Gegenwart öffnet sich zum lebendigen Wald, und der Raum der Zukunft wird durch weite Fenster und ein Oberlicht symbolisch auf das Ungewisse ausgerichtet. Diese Erholungsstätte, Teil eines Hotels, beherbergt drei Haupträume, die für Yoga, Meditation und Sauna genutzt werden können. Das Gebäude liegt malerisch an einem Hang am See Tjodanpollen in Norwegen. Jeder Raum spiegelt die Sagenwelt der Nornen wider, den drei Schicksalsweberinnen der nordischen Mythologie: Urd, Verdandi und Skuld. Der Raum der Vergangenheit besteht aus altem Felsen, der Raum der Gegenwart öffnet sich zum lebendigen Wald, und der Raum der Zukunft wird durch weite Fenster und ein Oberlicht symbolisch auf das Ungewisse ausgerichtet. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 556 | ina_17.png 5.7 MB 2688 × 1922 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 94 | | 29.2 | Showroom | Simon Storkenmaier, Charleen Theisen | Prof. Susanna Leppäkoski | IA Innenarchitektur | 2024 | Gaggenau ist eine renommierte Marke für hochwertige Küchengeräte mit exzellentem Design und innovativer Technologie. Der Showroom ermöglicht eine immersive Erfahrung, indem er die Geräte in einer funktionsfähigen Küche präsentiert und Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit bietet, sie auszuprobieren. Regelmäßige Kochvorführungen und Workshops mit renommierten Köchinnen und Köchen unterstreichen die Verbindung von Technik, Leidenschaft und Kreativität. Die Aufgabe bestand darin, einen Showroom zu gestalten, der die Identität einer Marke in eine sinnlich erfahrbare Umgebung übersetzt und durch Atmosphäre, Material und Form zum Ausdruck bringt. Angepasst an die Produkte von AOIRO entstand ein Duftraum, der natürliche Materialien wie Kork, Naturstein und rohe Wandoberflächen zu einem offenen, ruhigen Ort der Entschleunigung vereint. Farbakzente lenken gezielt die Aufmerksamkeit auf die präsentierten Produkte und tragen so zu einer harmonischen Atmosphäre bei. Durch das Zusammenspiel von klaren Kanten und weichen Rundungen entsteht ein ausgewogener, in sich ruhender Raum, der die Sinnlichkeit und Handwerkskunst von AOIRO räumlich erfahrbar macht. Gaggenau ist eine renommierte Marke für hochwertige Küchengeräte mit exzellentem Design und innovativer Technologie. Der Showroom ermöglicht eine immersive Erfahrung, indem er die Geräte in einer funktionsfähigen Küche präsentiert und Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit bietet, sie auszuprobieren. Regelmäßige Kochvorführungen und Workshops mit renommierten Köchinnen und Köchen unterstreichen die Verbindung von Technik, Leidenschaft und Kreativität. Die Aufgabe bestand darin, einen Showroom zu gestalten, der die Identität einer Marke in eine sinnlich erfahrbare Umgebung übersetzt und durch Atmosphäre, Material und Form zum Ausdruck bringt. Angepasst an die Produkte von AOIRO entstand ein Duftraum, der natürliche Materialien wie Kork, Naturstein und rohe Wandoberflächen zu einem offenen, ruhigen Ort der Entschleunigung vereint. Farbakzente lenken gezielt die Aufmerksamkeit auf die präsentierten Produkte und tragen so zu einer harmonischen Atmosphäre bei. Durch das Zusammenspiel von klaren Kanten und weichen Rundungen entsteht ein ausgewogener, in sich ruhender Raum, der die Sinnlichkeit und Handwerkskunst von AOIRO räumlich erfahrbar macht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.164 | - | Ansehen | |
| 95 | | 19.13 | Synthesis | Julian Held | - | ID Intermedia Design | 2024 | Ein genreübergreifender Song trifft auf ein visuell abgestimmtes Musikvideo: In diesem Projekt werden klassische Musik, Rock und Drum & Bass miteinander vereint. Die Verschmelzung erfolgt nicht nur musikalisch, sondern auch visuell durch gezielte Bildsprache und Stilwechsel. Das Projekt bewegt sich zwischen ernsthafter Produktion und spielerischem Umgang mit Genregrenzen und versteht sich als Statement für künstlerische Freiheit und kulturellen Austausch. Entstanden ist ein audiovisuelles Experiment, das dazu anregen soll, Grenzen zu brechen und der Inspiration freien Lauf zu lassen. Ein genreübergreifender Song trifft auf ein visuell abgestimmtes Musikvideo: In diesem Projekt werden klassische Musik, Rock und Drum & Bass miteinander vereint. Die Verschmelzung erfolgt nicht nur musikalisch, sondern auch visuell durch gezielte Bildsprache und Stilwechsel. Das Projekt bewegt sich zwischen ernsthafter Produktion und spielerischem Umgang mit Genregrenzen und versteht sich als Statement für künstlerische Freiheit und kulturellen Austausch. Entstanden ist ein audiovisuelles Experiment, das dazu anregen soll, Grenzen zu brechen und der Inspiration freien Lauf zu lassen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 590 | imd_01.png 4.4 MB 2559 × 1403 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 96 | | 19.6 | Entwurfsprojekte im Bereich Narrative Formate | Marie to Roxel, Paulina Schmitt und andere | Lukas Busch | ID Intermedia Design | 2025 | Entwurfsprojekt Narrative Formate: Eine Mockumentary zum Thema Filmset sowie eine Mockumentary über einen Schauspieler, der ausschließlich als Leiche gecastet wird und sich in dieser Rolle selbst verwirklicht. Entwurfsprojekt Narrative Formate: Eine Mockumentary zum Thema Filmset sowie eine Mockumentary über einen Schauspieler, der ausschließlich als Leiche gecastet wird und sich in dieser Rolle selbst verwirklicht. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 209 | - | Ansehen | |
| 97 | | 19.5 | Goldschmiede Wie wird ein Ring hergestellt? | David Schrecklicher, Theodor Kimmlinger, Magdalena Müller, Greta Linke | Lukas Busch | ID Intermedia Design | 2025 | Eine Reportage zum Thema „Wie funktioniert (…)“ bzw. „Wie wird (…) hergestellt“, aus dem 2. Semester der Grundlagen narrativer Formate. Eine Reportage zum Thema „Wie funktioniert (…)“ bzw. „Wie wird (…) hergestellt“, aus dem 2. Semester der Grundlagen narrativer Formate. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 135 | - | Ansehen | |
| 98 | | 4.18 | Konturen der Stadt Die Geschichte der Trierer Stadtmauer | Alona Kogut, Finn Kindel, Milena Biesel | Marcus Haberkorn | ID Intermedia Design | 2024 | Die innovative Medienstation macht die Stadtmauerreste im Untergeschoss des Stadtmuseums (das größte Ausstellungsstück) ganz neu erfahrbar. Sie bleibt dauerhaft installiert und wird über die Jahre Tausende von Besuchen des Stadtmuseums bereichern. Besucher*innen können durch die Epochen hindurch navigieren und mehr über die Architektur, die Bautechnik, die Grabungen und statistische Informationen zur Stadtmauer erfahren. Eine Bildergalerie schafft Verbindungen in den städtischen Raum, und einige „Fun Facts“ bieten außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Mauer. Die innovative Medienstation macht die Stadtmauerreste im Untergeschoss des Stadtmuseums (das größte Ausstellungsstück) ganz neu erfahrbar. Sie bleibt dauerhaft installiert und wird über die Jahre Tausende von Besuchen des Stadtmuseums bereichern. Besucher*innen können durch die Epochen hindurch navigieren und mehr über die Architektur, die Bautechnik, die Grabungen und statistische Informationen zur Stadtmauer erfahren. Eine Bildergalerie schafft Verbindungen in den städtischen Raum, und einige „Fun Facts“ bieten außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Mauer. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 589 | imd_07.jpg 1.3 MB 5994 × 3370 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 99 | | 4.17 | Landesausstellung Marc Aurel | Milena Biesel | Marcus Haberkorn | ID Intermedia Design | Sommer 2025S | Die Installation besteht aus einem physischen Buch, das Besucher*innen umblättern können. Seine unbedruckten Seiten dienen als Leinwand für animierte Videos, die passend zur jeweiligen Seite auf diese projiziert werden. Diese erklären die Geschichte der Selbstbetrachtungen von Marc Aurel und deren zeitliche und kulturhistorische Zusammenhänge zwischen Entstehung, Buchdruck und Verbreitung bis heute. Die Installation besteht aus einem physischen Buch, das Besucher*innen umblättern können. Seine unbedruckten Seiten dienen als Leinwand für animierte Videos, die passend zur jeweiligen Seite auf diese projiziert werden. Diese erklären die Geschichte der Selbstbetrachtungen von Marc Aurel und deren zeitliche und kulturhistorische Zusammenhänge zwischen Entstehung, Buchdruck und Verbreitung bis heute. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 402 | imd_06.png 5.9 MB 2414 × 1648 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 100 | | 4.19 | Wie gut kennen Sie Trier? | Fiona Sheridan, Sascha Feld | Marcus Haberkorn | ID Intermedia Design | 2025 | Die Medienstation bietet kurze Unterhaltungsformate, die sowohl Tourist*innen als auch Einheimische ansprechen. Im Fokus steht die lokale Kultur Triers sowie aktuelle Ausstellungen. Sie wird über einen Touchscreen bedient und verfügt über Kopfhörer für die Audioinhalte. Die Medienstation beinhaltet folgende Bereiche: Trierisch SprachkursGeräusche der StadtQuiz: Wahrheit oder Legende?Bilder von früherKurzinterviews zur Stadtgeschichte Die Medienstation bleibt dauerhaft installiert und wird über die Jahre Tausende von Besuchen des Stadtmuseums bereichern. Die Medienstation bietet kurze Unterhaltungsformate, die sowohl Tourist*innen als auch Einheimische ansprechen. Im Fokus steht die lokale Kultur Triers sowie aktuelle Ausstellungen. Sie wird über einen Touchscreen bedient und verfügt über Kopfhörer für die Audioinhalte. Die Medienstation beinhaltet folgende Bereiche: Trierisch SprachkursGeräusche der StadtQuiz: Wahrheit oder Legende?Bilder von früherKurzinterviews zur Stadtgeschichte Die Medienstation bleibt dauerhaft installiert und wird über die Jahre Tausende von Besuchen des Stadtmuseums bereichern. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 559 | imd_08.png 2.9 MB 2558 × 1432 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 101 | | 18 | Zwischen Fortschritt und Rückschritt | Philippa Behnke | Prof. Daniel Gilgen | ID Intermedia Design | 2025 | „Zwischen Fortschritt und Rückschritt“ ist eine immersive Rauminstallation, die feministische Entwicklungen zur Gleichstellung dem aktuellen Antifeminismus gegenüberstellt. Eine spitz zulaufende Architektur und interaktive Projektion erzeugen ein körperliches Spannungsfeld. Je näher Besucher:innen der Projektionsfläche kommen, desto stärker verändern sich die eigene Perspektive und der dargestellte Inhalt. Das Raumgefühl symbolisiert gesellschaftlichen Druck und lädt zur kritischen Reflexion über den aktuellen Stand und die Fragilität von Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft ein. „Zwischen Fortschritt und Rückschritt“ ist eine immersive Rauminstallation, die feministische Entwicklungen zur Gleichstellung dem aktuellen Antifeminismus gegenüberstellt. Eine spitz zulaufende Architektur und interaktive Projektion erzeugen ein körperliches Spannungsfeld. Je näher Besucher:innen der Projektionsfläche kommen, desto stärker verändern sich die eigene Perspektive und der dargestellte Inhalt. Das Raumgefühl symbolisiert gesellschaftlichen Druck und lädt zur kritischen Reflexion über den aktuellen Stand und die Fragilität von Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft ein. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 599 | imd_02.png 10.2 MB 4032 × 3024 px ✓ A4 300dpi | Ansehen | |
| 102 | | 4.20 | BoB - Battle of Bots | Tim Muller, Jonas Novaki, Jessica Scholl, Fabian Witting u.A. | Prof. Dr. Linda Breitlauch | ID Intermedia Design | 2024-2025 | BoB - Battle of Bots ist ein actiongeladenes Action-Roguelike Mecha Game mit mehr als nur einer Art von Heavy Metal! Als Pilotin Helena und ihr Schrott-Mech BOB bekämpfst du endlose Wellen feindlicher Roboter und stellst dich mächtigen Bossen. Dabei sammelst du Blaupausen und Scrap, schaltest neue Fähigkeiten frei und verbesserst dein Arsenal, Überleben ist alles. Jede Sekunde zählt! BoB - Battle of Bots ist ein actiongeladenes Action-Roguelike Mecha Game mit mehr als nur einer Art von Heavy Metal! Als Pilotin Helena und ihr Schrott-Mech BOB bekämpfst du endlose Wellen feindlicher Roboter und stellst dich mächtigen Bossen. Dabei sammelst du Blaupausen und Scrap, schaltest neue Fähigkeiten frei und verbesserst dein Arsenal, Überleben ist alles. Jede Sekunde zählt! ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 386 | imd_16.jpg 12.7 MB 2657 × 2658 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 103 | | 19.12 | Kinect Sound Visualized 10 Examples | Lea Picard | Prof. Gregor Kuschmirz | ID Intermedia Design | Winter 2024/2025 | Lea Picard hat für eine Vielzahl eigener elektronischer Klänge in einem interaktiven Prozess mit der Software Touch Designer treffende visuelle Entsprechungen geschaffen. Ihre Arbeit besticht durch ihr hohes technisches Niveau und ein überdurchschnittliches ästhetisches Feingefühl. Lea Picard hat für eine Vielzahl eigener elektronischer Klänge in einem interaktiven Prozess mit der Software Touch Designer treffende visuelle Entsprechungen geschaffen. Ihre Arbeit besticht durch ihr hohes technisches Niveau und ein überdurchschnittliches ästhetisches Feingefühl. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 282 | imd_04.png 4.9 MB 2650 × 1486 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 104 | | 11 | Lebensweg | Ravin Assaf und Timo Dingels | Prof. Gregor Kuschmirz | ID Intermedia Design | Sommer 2025 | Ravin Assaf und Timo Dingels machen eine atemberaubende Fluchtgeschichte von Eritrea nach Deutschland durch eine interaktive Anwendung an einem Touch-Display erfahrbar. Sie stellen die Welt, durch die sich die Besucher:innen bewegen, mit prägnanten Scherenschnitten dar, die sie stimmungsvoll beleuchten. Ihre Arbeit wurde für den Nachhaltigkeitspreis des Campus Gestaltung nominiert. Ravin Assaf und Timo Dingels machen eine atemberaubende Fluchtgeschichte von Eritrea nach Deutschland durch eine interaktive Anwendung an einem Touch-Display erfahrbar. Sie stellen die Welt, durch die sich die Besucher:innen bewegen, mit prägnanten Scherenschnitten dar, die sie stimmungsvoll beleuchten. Ihre Arbeit wurde für den Nachhaltigkeitspreis des Campus Gestaltung nominiert. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 384 | imd_05.png 1.1 MB 958 × 1618 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 105 | | 19.3 | Der Lerchenhof Vom Wandel zur Bio-Landwirtschaft | Benedikt Zwang | Prof. Servet Ahmet Golbol | ID Intermedia Design | 2025 | „Der Lerchenhof – Vom Wandel zur Bio-Landwirtschaft“ ist ein Dokumentarfilm über die Schwierigkeiten, einen konventionellen Bauernhof komplett auf Bio umzuwandeln. „Der Lerchenhof – Vom Wandel zur Bio-Landwirtschaft“ ist ein Dokumentarfilm über die Schwierigkeiten, einen konventionellen Bauernhof komplett auf Bio umzuwandeln. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 163 | imd_11.png 7.5 MB 3840 × 2160 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 106 | | 19.4 | Disoriented | Melina Agemar | Prof. Servet Ahmet Golbol | ID Intermedia Design | 2025 | „Disoriented“ ist ein Animationsfilm über einen psychologischen Zustand. Wie wird man die Gespenster im Kopf los? „Disoriented“ ist ein Animationsfilm über einen psychologischen Zustand. Wie wird man die Gespenster im Kopf los? ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 113 | imd_112.png 1.3 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 107 | | 19.2 | I know the end | Lukas Blumann | Prof. Servet Ahmet Golbol | ID Intermedia Design | 2024 | „I know the end“ – ein Kurzspielfilm über die letzte Taxifahrt einer Frau durch die Nacht. „Wenn man geht, lässt man immer jemanden zurück …“ „I know the end“ – ein Kurzspielfilm über die letzte Taxifahrt einer Frau durch die Nacht. „Wenn man geht, lässt man immer jemanden zurück …“ ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 141 | imd_10.png 8.1 MB 3586 × 2160 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 108 | | 19.1 | Kontakt | Joshua Ternes | Prof. Servet Ahmet Golbol | ID Intermedia Design | 2024 | „Kontakt“ ist ein Kurzspielfilm über Verschwörungstheorien. Was, wenn es Außerirdische doch gibt? – ein Science-Fiction-Film der anderen Art … „Kontakt“ ist ein Kurzspielfilm über Verschwörungstheorien. Was, wenn es Außerirdische doch gibt? – ein Science-Fiction-Film der anderen Art … ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 142 | imd_09.png 1.9 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 109 | | 19.7 | The Ghost who's still alive | Angelina Schubert | Prof. Servet Ahmet Golbol | ID Intermedia Design | 2025 | „The Ghost Who’s Still Alive“ ist ein Musikvideo über Erinnerungen, die nicht verschwinden wollen. „The Ghost Who’s Still Alive“ ist ein Musikvideo über Erinnerungen, die nicht verschwinden wollen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 98 | imd_15.png 4.5 MB 3840 × 2160 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 110 | | 30 | Brennpunkt Typografie Schrift als Prozess. Experimente zwischen Reproduktion, Transformation und Auflösung | Mariia Berghaus, Jan Bieniek, Paulina Christ, Martin Dietz, Thuy Linh Duong, Anna Dyck, Rosalie Frank, Angelina Grischov, Sarah Grün, Milena Hubertz, Gracilia Kimbula, Theo Kimmlinger, Alexandra Kirsch, Leanne Klemm, Sophie Künzer, Susanne Leuck, Kai Olbrich, Jan Verhey Pols, Leonard Pumplün, Rachel Thull, Marie to Roxel, Karlo Vidak, Victoria Wern, Fabian Witting | Sebastian Schubmehl | ID Intermedia Design | 2024/2025 | Während zweier Typografie-Kurse sind zahlreiche experimentelle Arbeiten entstanden, die sowohl eigene studentische Themen behandeln als auch reine Untersuchungen zu Form und Komposition unter Einsatz spezifischer Techniken und verschiedener formbildender Werkzeuge durchführen. Die entstandenen Motive sind auf 30 gezogene Kerzen im digitalen UV-Flachbettdruckverfahren gedruckt und anschließend mit einer Schutzschicht aus klarem Wachs überzogen worden. Die Kerzen sind erstmals zur Trierer Illuminale 2025 entzündet worden und werden nun für eine begrenzte Zeit weiter ausgestellt. Während zweier Typografie-Kurse sind zahlreiche experimentelle Arbeiten entstanden, die sowohl eigene studentische Themen behandeln als auch reine Untersuchungen zu Form und Komposition unter Einsatz spezifischer Techniken und verschiedener formbildender Werkzeuge durchführen. Die entstandenen Motive sind auf 30 gezogene Kerzen im digitalen UV-Flachbettdruckverfahren gedruckt und anschließend mit einer Schutzschicht aus klarem Wachs überzogen worden. Die Kerzen sind erstmals zur Trierer Illuminale 2025 entzündet worden und werden nun für eine begrenzte Zeit weiter ausgestellt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 583 | imd_03.jpg 1.5 MB 3200 × 2133 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 111 | | 23 | Menschen im Exil | Helen Marie Michel | Prof. Babak Mossa Asbagholmodjahedin | KD Kommunikationsdesign | SoSe 2025 | „Porträts aus dem Exil“ ist eine Serie von Holzschnitten, die sich mit Menschen beschäftigt, die im Exil leben mussten. Die Drucke wollen so denen, die oft vertrieben wurden, um ihr Schweigen zu erzwingen, wieder Gehör verschaffen. Die entstandenen Motive übersetzen Elemente digitaler Zeichnungen in das traditionelle Medium des Holzschnitts. Details innerhalb der Grafiken verweisen auf die Vita der Porträtierten und erzählen ihre Geschichten. Zusammen bilden die Holzschnitte eine Galerie der Exilierten. „Porträts aus dem Exil“ ist eine Serie von Holzschnitten, die sich mit Menschen beschäftigt, die im Exil leben mussten. Die Drucke wollen so denen, die oft vertrieben wurden, um ihr Schweigen zu erzwingen, wieder Gehör verschaffen. Die entstandenen Motive übersetzen Elemente digitaler Zeichnungen in das traditionelle Medium des Holzschnitts. Details innerhalb der Grafiken verweisen auf die Vita der Porträtierten und erzählen ihre Geschichten. Zusammen bilden die Holzschnitte eine Galerie der Exilierten. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 508 | kd_36.jpg 535.1 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 112 | | 26.17 | genconnect | Sarah Kurz | Prof. Christopher Ledwig | KD Kommunikationsdesign | SoSe 2024 | „Refresh nicht dein Instagram, sondern deine Oma!“ Genconnect updatet Senior*innen, indem es ihnen digitale Profis als Buddies zur Seite stellt. Mit VR-Brille und Erklärvideos werden Ältere digital aufgefrischt. Obendrein verbinden sich die Generationen. Mach deine Oma zu einer Cyber-Oma. ;) „Refresh nicht dein Instagram, sondern deine Oma!“ Genconnect updatet Senior*innen, indem es ihnen digitale Profis als Buddies zur Seite stellt. Mit VR-Brille und Erklärvideos werden Ältere digital aufgefrischt. Obendrein verbinden sich die Generationen. Mach deine Oma zu einer Cyber-Oma. ;) ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 292 | kd_38.png 1.8 MB 1911 × 1057 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 113 | | 15.13 | measure Health Tech Brand Design | Marcel Benz | Prof. Christopher Ledwig | KD Kommunikationsdesign | WiSe 2024 | Erstellung eines crossmedialen Konzepts zum Thema Health 3.0. Durch eine vernetzte Plattform, die Selbsttests, Tracking-Devices und eine digitale Anwendung kombiniert, sollen Nutzer:innen die Möglichkeit erhalten, ihre Gesundheitsdaten kontinuierlich zu erfassen, auszuwerten und aktiv für ihre persönliche Gesundheitsvorsorge zu nutzen. So wird ein besseres Verständnis für den eigenen Körper gefördert, frühzeitige Interventionen ermöglicht und die Grundlage für ein gesünderes Leben geschaffen. Erstellung eines crossmedialen Konzepts zum Thema Health 3.0. Durch eine vernetzte Plattform, die Selbsttests, Tracking-Devices und eine digitale Anwendung kombiniert, sollen Nutzer:innen die Möglichkeit erhalten, ihre Gesundheitsdaten kontinuierlich zu erfassen, auszuwerten und aktiv für ihre persönliche Gesundheitsvorsorge zu nutzen. So wird ein besseres Verständnis für den eigenen Körper gefördert, frühzeitige Interventionen ermöglicht und die Grundlage für ein gesünderes Leben geschaffen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 497 | kd_40.png 1.7 MB 2667 × 1500 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 114 | | 15.12 | Pyramide von Khufu | Luca Tillner | Prof. Christopher Ledwig | KD Kommunikationsdesign | Sose 2025 | Der Onepager gliedert sich in sechs Kapitel und zeigt die Geschichte der Pyramide von Khufu von der Planung bis zur Vollendung. Während der User durch die Kapitel scrollt, bewegen sich die passenden 3D-Modelle mit. Infografiken und Bilder vermitteln geschichtliche Inhalte in interaktiver Form. Der Onepager gliedert sich in sechs Kapitel und zeigt die Geschichte der Pyramide von Khufu von der Planung bis zur Vollendung. Während der User durch die Kapitel scrollt, bewegen sich die passenden 3D-Modelle mit. Infografiken und Bilder vermitteln geschichtliche Inhalte in interaktiver Form. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 115 | | 19.11 | vɛˈlæsədē – v@vel=0; | Nils Friedrich | Prof. Christopher Ledwig, Lukas Busch | KD Kommunikationsdesign | SoSe 2025 | „vɛˈlæsədē – v@vel=0;“ ist eine Visualshow, die im Rahmen der Illuminale in Trier als Fassadenprojektion auf der Konstantin-Basilika ausgestrahlt wurde. Das Projekt befasst sich mit der Gegenüberstellung von Geschwindigkeit der Zeit und dem Stillstand des Moments. Inspiriert von Zygmunt Baumans Werk „Flüchtige Moderne“ stützt es sich in seiner Bildsprache auf die Thesen der stetigen Veränderung als Streben nach Vollendung und dem „Übergangszeitraum“ des Moments. Dabei interpretiert es das Chaos der empfundenen „Jetzt-Zeit“. „vɛˈlæsədē – v@vel=0;“ ist eine Visualshow, die im Rahmen der Illuminale in Trier als Fassadenprojektion auf der Konstantin-Basilika ausgestrahlt wurde. Das Projekt befasst sich mit der Gegenüberstellung von Geschwindigkeit der Zeit und dem Stillstand des Moments. Inspiriert von Zygmunt Baumans Werk „Flüchtige Moderne“ stützt es sich in seiner Bildsprache auf die Thesen der stetigen Veränderung als Streben nach Vollendung und dem „Übergangszeitraum“ des Moments. Dabei interpretiert es das Chaos der empfundenen „Jetzt-Zeit“. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 116 | | 8 | Best of Posterdesign 2023–2025 | Lilli Awakjan, Alina Beck, Marleen Beyer, Hanna Burgard, Viktoria Gerus, Natalia Villanueva Gijon, Tim Hager, Emilia Hilgert, Hannah Lang, Laura Maruhn, Louisa Ossmann, Lis Reckinger, Bjarne Reinmann, Chanel Resch, Lea Romer, Nico Schmieding, Vanessa Stranz, Nele Zielgler | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2023-2025 | Die Plakatsammlung zeigt einen Ausschnitt aus unterschiedlichen Semesterprojekten: selbst gewählte Bachelorarbeiten, Kollaborationsprojekte mit dem Moselmusikfestival, mögliche Plakate für die Buchkunstmesse Trier, Plakate, die auf hochschulinterne Veranstaltungen aufmerksam machen sollen – wie die halbjährlich stattfindenden Bachelor- und Masterpräsentationen, gemeinsame Filmabende oder die schon legendäre Erstirallye. Die Plakatsammlung zeigt einen Ausschnitt aus unterschiedlichen Semesterprojekten: selbst gewählte Bachelorarbeiten, Kollaborationsprojekte mit dem Moselmusikfestival, mögliche Plakate für die Buchkunstmesse Trier, Plakate, die auf hochschulinterne Veranstaltungen aufmerksam machen sollen – wie die halbjährlich stattfindenden Bachelor- und Masterpräsentationen, gemeinsame Filmabende oder die schon legendäre Erstirallye. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 117 | | 4.8 | Der Prozess (Ingwer) | Zora Mursch | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Der Prozess (Ingwer) ist ein gestalterisches Forschungsprojekt, das den Blick radikal vom fertigen Endprodukt auf das Werden selbst richtet. Ausgangspunkt ist die organische, knorrige Struktur der Ingwerknolle, die in einer Reihe visueller Experimente abstrahiert, dekonstruiert und neu zusammengesetzt wird. Durch digitale Filter, typografische Eingriffe und serielle Transformationen entstehen Bildwelten, die zwischen Naturform und digitaler Ästhetik oszillieren. Das Projekt versteht sich als Plädoyer dafür, Gestaltung als offenen Prozess zu begreifen – voller Brüche, Zufälle und unerwarteter Erkenntnisse. Der Prozess (Ingwer) ist ein gestalterisches Forschungsprojekt, das den Blick radikal vom fertigen Endprodukt auf das Werden selbst richtet. Ausgangspunkt ist die organische, knorrige Struktur der Ingwerknolle, die in einer Reihe visueller Experimente abstrahiert, dekonstruiert und neu zusammengesetzt wird. Durch digitale Filter, typografische Eingriffe und serielle Transformationen entstehen Bildwelten, die zwischen Naturform und digitaler Ästhetik oszillieren. Das Projekt versteht sich als Plädoyer dafür, Gestaltung als offenen Prozess zu begreifen – voller Brüche, Zufälle und unerwarteter Erkenntnisse. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 118 | | 4.7 | It’s you Year | Luca Marie Julien | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Luca Marie Julien untersuchte bei ihrem Kalenderprojekt visuelle Effekte. Er ist in vier verschiedene Kategorien aufgeteilt: Der Winter beschäftigt sich mit dem Moiré-Effekt, der Frühling mit dem Effekt von Negativräumen, der Sommer mit geometrischen Mustern und der Herbst mit der Fernwirkung von Schrift. Der Kalender soll überraschen und dazu inspirieren, Strukturen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Luca Marie Julien untersuchte bei ihrem Kalenderprojekt visuelle Effekte. Er ist in vier verschiedene Kategorien aufgeteilt: Der Winter beschäftigt sich mit dem Moiré-Effekt, der Frühling mit dem Effekt von Negativräumen, der Sommer mit geometrischen Mustern und der Herbst mit der Fernwirkung von Schrift. Der Kalender soll überraschen und dazu inspirieren, Strukturen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 119 | | 4.4 | Jugendwörter Eine Reise durch die Sprache von 2008 bis 2024 | Vanessa Stranz | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Das Projekt setzt sich mit der Dynamik und Bedeutung von Jugendsprache auseinander und versteht sich als Versuch, eine kommunikative Brücke zwischen den Generationen zu schlagen. Ausgangspunkt ist eine Umfrage aus dem Jahr 2017, die zeigte, dass der Ausdruck „I bims“ nur einer Minderheit bekannt war. Aus dieser Beobachtung entwickelte Vanessa Stranz ein Jugendwörterbuch in Form von Steckbriefen, das sprachliche Eigenheiten junger Menschen dokumentiert und zugleich reflektiert. Ziel der Arbeit ist es, das Bewusstsein für jugendsprachliche Ausdrucksformen zu schärfen, Verständnis zu fördern und einen Beitrag zum Dialog zwischen den Generationen zu leisten. Das Projekt setzt sich mit der Dynamik und Bedeutung von Jugendsprache auseinander und versteht sich als Versuch, eine kommunikative Brücke zwischen den Generationen zu schlagen. Ausgangspunkt ist eine Umfrage aus dem Jahr 2017, die zeigte, dass der Ausdruck „I bims“ nur einer Minderheit bekannt war. Aus dieser Beobachtung entwickelte Vanessa Stranz ein Jugendwörterbuch in Form von Steckbriefen, das sprachliche Eigenheiten junger Menschen dokumentiert und zugleich reflektiert. Ziel der Arbeit ist es, das Bewusstsein für jugendsprachliche Ausdrucksformen zu schärfen, Verständnis zu fördern und einen Beitrag zum Dialog zwischen den Generationen zu leisten. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 120 | | 4.2 | Lost Belongings | Hannah Lang | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Das Projekt zeigt eine vielschichtige Sammlung fotografischer Experimente, in denen Alltagsobjekte aus dem persönlichen Umfeld von Hanna Lang zum Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung werden. Diese Gegenstände, die sie im täglichen Leben umgeben oder ihr gehören, werden durch Verfahren wie Vergrößerung, Überlagerung, Rasterung und andere bildnerische Eingriffe transformiert. In diesem Prozess verlieren sie ihre ursprüngliche Funktion und Erscheinung, um neue visuelle und inhaltliche Bedeutungen zu entfalten. Manche Objekte offenbaren sich erst auf den zweiten Blick, während andere in abstrakte Formen übergehen und zu verschwimmen scheinen. Ein begleitendes Verzeichnis gibt Aufschluss darüber, welche Objekte in den einzelnen Experimenten verwendet wurden. Das Projekt zeigt eine vielschichtige Sammlung fotografischer Experimente, in denen Alltagsobjekte aus dem persönlichen Umfeld von Hanna Lang zum Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung werden. Diese Gegenstände, die sie im täglichen Leben umgeben oder ihr gehören, werden durch Verfahren wie Vergrößerung, Überlagerung, Rasterung und andere bildnerische Eingriffe transformiert. In diesem Prozess verlieren sie ihre ursprüngliche Funktion und Erscheinung, um neue visuelle und inhaltliche Bedeutungen zu entfalten. Manche Objekte offenbaren sich erst auf den zweiten Blick, während andere in abstrakte Formen übergehen und zu verschwimmen scheinen. Ein begleitendes Verzeichnis gibt Aufschluss darüber, welche Objekte in den einzelnen Experimenten verwendet wurden. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 121 | | 4.11 | Perspektiven Formspektrum der Walnuss | Emilia Hilgert | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Emilia Hilgerts gestalterische Experimente und Untersuchungen nach neuen Formen und Strukturen basieren auf einem selbst gewählten Objekt, einer Walnuss. Dieses untersucht sie in unterschiedlichen Formaten und Medien: Fotografie, illustrativer Verfremdung und experimenteller Schriftgestaltung. Emilia Hilgerts gestalterische Experimente und Untersuchungen nach neuen Formen und Strukturen basieren auf einem selbst gewählten Objekt, einer Walnuss. Dieses untersucht sie in unterschiedlichen Formaten und Medien: Fotografie, illustrativer Verfremdung und experimenteller Schriftgestaltung. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 122 | | 4.9 | Pop and Pixels | Antonia Junker | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Typografie beschäftigt sich mit der Visualisierung von Sprache und der angemessenen Handhabung von Schrift in unterschiedlichen Medien (Größe, Farbe, Unterschneidung, Position …). Ebenso kann Typografie aber auch einen Inhalt interpretieren und ausdrucksstark zur Geltung kommen, wie z. B. bei einem Kulturplakat. Die Handhabung und Einschätzung von Schriften werden im Rahmen eigener digitaler Schriftentwürfe geübt. Typografie beschäftigt sich mit der Visualisierung von Sprache und der angemessenen Handhabung von Schrift in unterschiedlichen Medien (Größe, Farbe, Unterschneidung, Position …). Ebenso kann Typografie aber auch einen Inhalt interpretieren und ausdrucksstark zur Geltung kommen, wie z. B. bei einem Kulturplakat. Die Handhabung und Einschätzung von Schriften werden im Rahmen eigener digitaler Schriftentwürfe geübt. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 123 | | 4.10 | Praktikumsbericht Studio Sowieso | Nick Decker | Prof. Dirk Wachowiak | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Der Praktikumsbericht von Nick Decker gibt Einblicke in Projekte, Prozesse, Events und die Büroatmosphäre des Designstudios Sowieso. Durch die Art, wie der Praktikumsbericht gestaltet wurde, gibt er auch Hinweise auf Nick Deckers Entwicklungsstand und Reifeprozess als Designer. Der Praktikumsbericht von Nick Decker gibt Einblicke in Projekte, Prozesse, Events und die Büroatmosphäre des Designstudios Sowieso. Durch die Art, wie der Praktikumsbericht gestaltet wurde, gibt er auch Hinweise auf Nick Deckers Entwicklungsstand und Reifeprozess als Designer. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 124 | | 15.4 | Flamory | Lilli Petzinger | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Flamory ist eine Serie von Kerzen zu Ehren mutiger Frauen der Geschichte, die oft ungesehen und ungehört blieben. Teil des Produktes ist ein Leaflet mit detaillierten Informationen, das zugleich ein Plakat mit einem markanten Satz zu der Geschichte der jeweiligen Frau beinhaltet. Dass Frauen insbesondere in der Wissenschaft „unsichtbar“ gemacht werden, ist nicht unbekannt und spiegelt sich unter anderem im „Matilda-Effekt“ wider. Dies ist ein bekanntes Phänomen, das erstmals von der Frauenrechtlerin Matilda Joslyn Gage beschrieben wurde. Der Matilda-Effekt ist eine vermutete Voreingenommenheit gegenüber der Anerkennung der Leistungen von Wissenschaftlerinnen. Flamory ist eine Serie von Kerzen zu Ehren mutiger Frauen der Geschichte, die oft ungesehen und ungehört blieben. Teil des Produktes ist ein Leaflet mit detaillierten Informationen, das zugleich ein Plakat mit einem markanten Satz zu der Geschichte der jeweiligen Frau beinhaltet. Dass Frauen insbesondere in der Wissenschaft „unsichtbar“ gemacht werden, ist nicht unbekannt und spiegelt sich unter anderem im „Matilda-Effekt“ wider. Dies ist ein bekanntes Phänomen, das erstmals von der Frauenrechtlerin Matilda Joslyn Gage beschrieben wurde. Der Matilda-Effekt ist eine vermutete Voreingenommenheit gegenüber der Anerkennung der Leistungen von Wissenschaftlerinnen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 125 | | 15.1 | Fluffy - Barfussschuh | Laura Pietsch | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Zusammen mit der Firma LEGUANO wurden als Semesterarbeit Produkte und Kommunikationskonzepte für Barfußschuhe entwickelt. Der Schuh „Fluffy“ strahlt mit seinem weichen, schrillen Kunstfell Wohlfühlatmosphäre aus und spielt gleichzeitig durch die einstellbare und veränderbare Schnürung mit typischen Outdoor-Elementen. Zusammen mit der Firma LEGUANO wurden als Semesterarbeit Produkte und Kommunikationskonzepte für Barfußschuhe entwickelt. Der Schuh „Fluffy“ strahlt mit seinem weichen, schrillen Kunstfell Wohlfühlatmosphäre aus und spielt gleichzeitig durch die einstellbare und veränderbare Schnürung mit typischen Outdoor-Elementen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 126 | | 15.8 | Gravel - Barfussschuh | Merle Körschkes | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Zusammen mit der Firma LEGUANO wurden als Semesterarbeit Produkte und Kommunikationskonzepte für Barfußschuhe entwickelt. Das Konzept „Gravel“ mit 3D-bedruckter Lauf„socke“ ist dabei formal und in der Nutzung an Kletter- und Wanderschuhe angelehnt. Im Rahmen eines internen Wettbewerbs wurde „Gravel“ von der Firma LEGUANO, vertreten durch die Geschäftsführerin Heidi Hintereck und den Leiter der Kommunikation, Dr. Christian Turck, als bester Entwurf ausgezeichnet. Zusammen mit der Firma LEGUANO wurden als Semesterarbeit Produkte und Kommunikationskonzepte für Barfußschuhe entwickelt. Das Konzept „Gravel“ mit 3D-bedruckter Lauf„socke“ ist dabei formal und in der Nutzung an Kletter- und Wanderschuhe angelehnt. Im Rahmen eines internen Wettbewerbs wurde „Gravel“ von der Firma LEGUANO, vertreten durch die Geschäftsführerin Heidi Hintereck und den Leiter der Kommunikation, Dr. Christian Turck, als bester Entwurf ausgezeichnet. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 127 | | 15.5 | Igelpfad Ein lehrreiches Spiel über Igel. | Julia Degen | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Mit IGELPFAD soll spielerisch wertvolles Wissen vermittelt und auf ein oft unterschätztes Problem aufmerksam gemacht und gleichzeitig die Freude an Gesellschaftsspielen gefördert werden. Das Spiel ist einem wichtigen Thema gewidmet – dem Igel, dessen Lebensraum und Überleben zunehmend bedroht sind. Entstanden ist ein spannendes Gesellschaftsspiel für bis zu vier Personen, das die Gewohnheiten, die Nahrungssuche und die Bedrohungen von Igeln thematisiert. Mit IGELPFAD soll spielerisch wertvolles Wissen vermittelt und auf ein oft unterschätztes Problem aufmerksam gemacht und gleichzeitig die Freude an Gesellschaftsspielen gefördert werden. Das Spiel ist einem wichtigen Thema gewidmet – dem Igel, dessen Lebensraum und Überleben zunehmend bedroht sind. Entstanden ist ein spannendes Gesellschaftsspiel für bis zu vier Personen, das die Gewohnheiten, die Nahrungssuche und die Bedrohungen von Igeln thematisiert. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 128 | | 15.7 | needo - Produktserie gegen Angstzustände Hilfsmittel zur Bewältigung akuter Angstzustände | Renée Lorig | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2025 | needo ist eine (erweiterbare) Produktserie aus einfachen, interaktiven Tools, die bei akuten Angstzuständen unterstützen sollen. Ziel des Entwurfs ist neben der Unterstützung bei der Bewältigung akuter Angstanfälle auch die Förderung langfristiger Bewältigungsmechanismen. Ansatz für die Produktserie ist der Einsatz von sensorischen Reizen (z. B. Tastsinn, Geruch, Schmerz); diese Reize helfen, die Aufmerksamkeit umzulenken. Der Fokus wird auf kontrollierbare, greifbare Erfahrungen gelenkt statt auf die Angst. Beruhigung und Sicherheitsgefühl werden gefördert. needo ist eine (erweiterbare) Produktserie aus einfachen, interaktiven Tools, die bei akuten Angstzuständen unterstützen sollen. Ziel des Entwurfs ist neben der Unterstützung bei der Bewältigung akuter Angstanfälle auch die Förderung langfristiger Bewältigungsmechanismen. Ansatz für die Produktserie ist der Einsatz von sensorischen Reizen (z. B. Tastsinn, Geruch, Schmerz); diese Reize helfen, die Aufmerksamkeit umzulenken. Der Fokus wird auf kontrollierbare, greifbare Erfahrungen gelenkt statt auf die Angst. Beruhigung und Sicherheitsgefühl werden gefördert. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 129 | | 15.6 | TasteForce - alkoholfreie shots Extrem schmeckende shots als Alternative zu Alkoholika | Larissa Kuschneruk | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Konzeption einer Getränkemarke für alkoholfreie Shots. Das Produkt mit seinen extremen Geschmacksrichtungen soll anstelle von harten alkoholischen Getränken (Shots) genutzt werden. So soll das Produkt präventiv gegen Alkoholmissbrauch eingesetzt werden. Die Kernzielgruppe wurde basierend auf einer ausgiebigen Recherche auf das Alter von 16 bis 25 Jahren festgelegt. Um eine emotionale Bindung zu den Kund*innen aufzubauen, entschied die Gestalterin sich für die Entwicklung eines Character Designs und die Umsetzung der Gestaltung im Retro-Design. Konzeption einer Getränkemarke für alkoholfreie Shots. Das Produkt mit seinen extremen Geschmacksrichtungen soll anstelle von harten alkoholischen Getränken (Shots) genutzt werden. So soll das Produkt präventiv gegen Alkoholmissbrauch eingesetzt werden. Die Kernzielgruppe wurde basierend auf einer ausgiebigen Recherche auf das Alter von 16 bis 25 Jahren festgelegt. Um eine emotionale Bindung zu den Kund*innen aufzubauen, entschied die Gestalterin sich für die Entwicklung eines Character Designs und die Umsetzung der Gestaltung im Retro-Design. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 130 | | 15.3 | Tech - Barfussschuh | Noemie Brück | Prof. Harald Steber | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Zusammen mit der Firma LEGUANO wurden als Semesterarbeit Produkte und Kommunikationskonzepte für Barfußschuhe entwickelt. Der Schuh „Tech“ ist für Techwear-Fans, die Utility- und Pseudo-Utility-Elemente in ihrer Kleidung bevorzugen: Riemen, Reißverschlüsse, Schnallen etc. Die Ästhetik der Techwear ist von futuristischen Kunststilen, wie zum Beispiel Cyberpunk, entlehnt. Bei den meist schwarzen Kleidungsstücken sind oft Hightech-Materialien verarbeitet, und sie wirken, auch durch die genannten Details, auffallend technisiert. Zusammen mit der Firma LEGUANO wurden als Semesterarbeit Produkte und Kommunikationskonzepte für Barfußschuhe entwickelt. Der Schuh „Tech“ ist für Techwear-Fans, die Utility- und Pseudo-Utility-Elemente in ihrer Kleidung bevorzugen: Riemen, Reißverschlüsse, Schnallen etc. Die Ästhetik der Techwear ist von futuristischen Kunststilen, wie zum Beispiel Cyberpunk, entlehnt. Bei den meist schwarzen Kleidungsstücken sind oft Hightech-Materialien verarbeitet, und sie wirken, auch durch die genannten Details, auffallend technisiert. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 131 | | 24 | <<raptus/rapere>> | Caroline Schwab | Prof. Marlen Letetzki | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Trauma – eine durch Gewalteinwirkung entstandene Verletzung des Körpers bzw. eine tiefgreifende seelische Erschütterung, die im Inneren fortbesteht. Der Begriff ist sowohl in der Medizin als auch in der Psychologie verankert und beschreibt eine Grenzverletzung, die sowohl sichtbare als auch kaum greifbare Spuren hinterlässt. Doch wie verlaufen diese abstrakten Prozesse, und gibt es einen Weg, sie sichtbar zu machen? Diese Fragen bildeten den Ausgangspunkt meiner Bachelorarbeit «raptus/rapere», in der ich sexualisierte Gewalt gegenüber weiblich gelesenen Personen und ihre psychischen Nachwirkungen thematisiere. Um eine visuelle Sprache für das Unsichtbare zu entwickeln, habe ich psychische Traumareaktionen den physischen Wundheilungsmechanismen gegenübergestellt. In dieser Gegenüberstellung untersuche ich Parallelen zwischen Körper und Psyche, zwischen Schmerz und Regeneration, bis hin zur Wiederannäherung an das eigene Selbst. Die Arbeit gliedert sich in fünf Phasen: Beginnend mit der Wundentstehung, entfalten sich in den folgenden Installationen die weiteren Stadien des Verarbeitungsprozesses. Aus einzelnen Bildfragmenten entstehen neue Zusammenhänge, die das Ringen zwischen Verletzung, Erkenntnis und Integration verkörpern. «raptus/rapere» versteht Heilung nicht als linearen Weg, sondern als zyklischen Prozess – als ein wiederkehrendes Aufbrechen, Erkennen und Zusammenfügen. Trauma – eine durch Gewalteinwirkung entstandene Verletzung des Körpers bzw. eine tiefgreifende seelische Erschütterung, die im Inneren fortbesteht. Der Begriff ist sowohl in der Medizin als auch in der Psychologie verankert und beschreibt eine Grenzverletzung, die sowohl sichtbare als auch kaum greifbare Spuren hinterlässt. Doch wie verlaufen diese abstrakten Prozesse, und gibt es einen Weg, sie sichtbar zu machen? Diese Fragen bildeten den Ausgangspunkt meiner Bachelorarbeit «raptus/rapere», in der ich sexualisierte Gewalt gegenüber weiblich gelesenen Personen und ihre psychischen Nachwirkungen thematisiere. Um eine visuelle Sprache für das Unsichtbare zu entwickeln, habe ich psychische Traumareaktionen den physischen Wundheilungsmechanismen gegenübergestellt. In dieser Gegenüberstellung untersuche ich Parallelen zwischen Körper und Psyche, zwischen Schmerz und Regeneration, bis hin zur Wiederannäherung an das eigene Selbst. Die Arbeit gliedert sich in fünf Phasen: Beginnend mit der Wundentstehung, entfalten sich in den folgenden Installationen die weiteren Stadien des Verarbeitungsprozesses. Aus einzelnen Bildfragmenten entstehen neue Zusammenhänge, die das Ringen zwischen Verletzung, Erkenntnis und Integration verkörpern. «raptus/rapere» versteht Heilung nicht als linearen Weg, sondern als zyklischen Prozess – als ein wiederkehrendes Aufbrechen, Erkennen und Zusammenfügen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 132 | | 19.9 | In der Zwischenzeit | Malaika Jätzold | Prof. Marlen Letetzki | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Die Arbeit untersucht gestalterisch die Begriffe Alltag und Ereignis und beleuchtet ihr Verhältnis zueinander. Dabei werden Differenzen und Zusammenhänge sichtbar gemacht, die über das allgemeinverständliche Konzept hinausgehen. Die Untersuchung wird in Form einer Animation umgesetzt, die die Dynamik zwischen Alltag und Ereignis erfahrbar macht. Die Arbeit untersucht gestalterisch die Begriffe Alltag und Ereignis und beleuchtet ihr Verhältnis zueinander. Dabei werden Differenzen und Zusammenhänge sichtbar gemacht, die über das allgemeinverständliche Konzept hinausgehen. Die Untersuchung wird in Form einer Animation umgesetzt, die die Dynamik zwischen Alltag und Ereignis erfahrbar macht. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 133 | | 14 | mutationes linguales | Malaika Jätzold | Prof. Marlen Letetzki | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Was tut man in einer Welt voller Bilder, wenn man selbst ein Text ist? Richtig! Man geht ins Krankenhaus, um dort übersetzt zu werden. Denn als Bild lebt es sich leichter unter Bildern. Diese Arbeit beschreibt die einzelnen Behandlungsschritte (aka die Übersetzung), die der Patient (aka der Text) im Krankenhaus durchläuft, mittels eines großen Faltplans. Nach dessen Betrachtung ist alles viel klarer – ihr werdet sehen! Was tut man in einer Welt voller Bilder, wenn man selbst ein Text ist? Richtig! Man geht ins Krankenhaus, um dort übersetzt zu werden. Denn als Bild lebt es sich leichter unter Bildern. Diese Arbeit beschreibt die einzelnen Behandlungsschritte (aka die Übersetzung), die der Patient (aka der Text) im Krankenhaus durchläuft, mittels eines großen Faltplans. Nach dessen Betrachtung ist alles viel klarer – ihr werdet sehen! ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 134 | | - | mutationes linguales | Malaika Jätzold | Prof. Marlen Letetzki | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Was tut man in einer Welt voller Bilder, wenn man selbst ein Text ist? Richtig! Man geht ins Krankenhaus, um dort übersetzt zu werden. Denn als Bild lebt es sich leichter unter Bildern. Diese Arbeit beschreibt die einzelnen Behandlungsschritte (aka die Übersetzung), die der Patient (aka der Text) im Krankenhaus durchläuft, mittels eines großen Faltplans. Nach dessen Betrachtung ist alles viel klarer – ihr werdet sehen! Was tut man in einer Welt voller Bilder, wenn man selbst ein Text ist? Richtig! Man geht ins Krankenhaus, um dort übersetzt zu werden. Denn als Bild lebt es sich leichter unter Bildern. Diese Arbeit beschreibt die einzelnen Behandlungsschritte (aka die Übersetzung), die der Patient (aka der Text) im Krankenhaus durchläuft, mittels eines großen Faltplans. Nach dessen Betrachtung ist alles viel klarer – ihr werdet sehen! ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 135 | | 25 | Sags trotzdem! | Eva Sonnefeld | Prof. Marlen Letetzki | KD Kommunikationsdesign | 2024 | „Sags trotzdem!“ ist eine malerische Visualisierung von Gedankenprozessen in emotional vulnerablen Situationen. Die Arbeit besteht aus drei Bildserien, die jeweils ein exemplarisches Szenario darstellen. Jede Serie umfasst drei Gemälde. Mithilfe wiederholt vorkommender Motive wird eine symbolische Bildsprache geschaffen, welche dazu dient, das abstrakte Thema zu visualisieren. „Sags trotzdem!“ ist eine malerische Visualisierung von Gedankenprozessen in emotional vulnerablen Situationen. Die Arbeit besteht aus drei Bildserien, die jeweils ein exemplarisches Szenario darstellen. Jede Serie umfasst drei Gemälde. Mithilfe wiederholt vorkommender Motive wird eine symbolische Bildsprache geschaffen, welche dazu dient, das abstrakte Thema zu visualisieren. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 136 | | 20 | Studie zu Licht | Eva Otto | Prof. Marlen Letetzki | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Die Serie erforscht, wie Licht die Farbigkeit eines Netzteils verändert. Drei Bilder zeigen den Gegenstand unter wechselnder Beleuchtung – eine Studie über Wahrnehmung, Materialität und die Ästhetik des Alltäglichen. Die Serie erforscht, wie Licht die Farbigkeit eines Netzteils verändert. Drei Bilder zeigen den Gegenstand unter wechselnder Beleuchtung – eine Studie über Wahrnehmung, Materialität und die Ästhetik des Alltäglichen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 137 | | 19.8 | isoliert | Katja Friedrich | Prof. Marlen Letetzki, Marcus Haberkorn, Daniel Scholl | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Der Kurzfilm thematisiert die innerdeutsche Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland und kontrastiert die strengen Sicherungsmaßnahmen mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, die sich entlang des heutigen „Grünen Bands“ entwickelt hat. Der Kurzfilm thematisiert die innerdeutsche Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland und kontrastiert die strengen Sicherungsmaßnahmen mit der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, die sich entlang des heutigen „Grünen Bands“ entwickelt hat. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 138 | | 4.16 | Einwurf Keramik | Nils Schmitz | Prof. Tim Romanowsky, Prof. Sarah Weisman | KD Kommunikationsdesign | WiSe2024 | usgezeichnet mit dem Designpreis Rheinland-Pfalz 2024 in der Kategorie „Talents“, setzt sich die Bachelorarbeit Einwurf von Nils Schmitz kritisch mit der zunehmenden Kommerzialisierung des Fußballs auseinander. In zwei kraftvollen Teilen kombiniert Schmitz persönliche Reflexion mit gesellschaftlicher Analyse: Ein Kicker aus zerbrechlicher Keramik symbolisiert den einstigen Volkssport im Elfenbeinturm – ein bröckelndes Hochglanzprodukt, das unter Druck und Skandalen leidet. Die zweite Arbeit, eine mit 40 selbst gestalteten Patches versehene Jeanskutte, ruft zur Revolte auf. Sie steht für Widerstand gegen Entfremdung und Kommerz – „Gegen den Fußball, für den Fußball“. usgezeichnet mit dem Designpreis Rheinland-Pfalz 2024 in der Kategorie „Talents“, setzt sich die Bachelorarbeit Einwurf von Nils Schmitz kritisch mit der zunehmenden Kommerzialisierung des Fußballs auseinander. In zwei kraftvollen Teilen kombiniert Schmitz persönliche Reflexion mit gesellschaftlicher Analyse: Ein Kicker aus zerbrechlicher Keramik symbolisiert den einstigen Volkssport im Elfenbeinturm – ein bröckelndes Hochglanzprodukt, das unter Druck und Skandalen leidet. Die zweite Arbeit, eine mit 40 selbst gestalteten Patches versehene Jeanskutte, ruft zur Revolte auf. Sie steht für Widerstand gegen Entfremdung und Kommerz – „Gegen den Fußball, für den Fußball“. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 139 | | 4.5 | Ampere | Marlene Tullius | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2024 | Ampere ist ein fotografisches Künstlerbuch, das die Spannungen zwischen individueller Identität und gesellschaftlichen Erwartungen im Kontext des deutschen Bildungssystems untersucht. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie viel von dem, was wir über uns denken, ist wirklich unsere eigene Stimme – und wie viel nur ein Echo von außen? Mittels elektrischer Metaphern wie Strom, Energieflüssen und Kabeln übersetzt die Arbeit emotionale Widerstände in visuelle Formen. Architekturfotografie, Selbstinszenierungen, KI-generierte Porträts und persönliche Fundstücke treten dabei in einen vielschichtigen Dialog zwischen Institution und Individuum. Ampere ist ein fotografisches Künstlerbuch, das die Spannungen zwischen individueller Identität und gesellschaftlichen Erwartungen im Kontext des deutschen Bildungssystems untersucht. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie viel von dem, was wir über uns denken, ist wirklich unsere eigene Stimme – und wie viel nur ein Echo von außen? Mittels elektrischer Metaphern wie Strom, Energieflüssen und Kabeln übersetzt die Arbeit emotionale Widerstände in visuelle Formen. Architekturfotografie, Selbstinszenierungen, KI-generierte Porträts und persönliche Fundstücke treten dabei in einen vielschichtigen Dialog zwischen Institution und Individuum. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 140 | | 4.1 | Biest | Mike Gerus | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2025 | biest ist ein 60-seitiges Fotobuch im Format 28 × 21 cm, das die Themen Brutalismus, Maskulinität und inneren wie äußeren Kampf miteinander verwebt. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet, „ein Mann“ zu sein – zwischen Stärke, Verletzlichkeit, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Erfahrungen. Brutalistische Architektur wird hier nicht nur als urbane Struktur gezeigt, sondern als personifizierter Gegner: kraftvoll, konfrontativ, kühl. Die Schwarz-Weiß-Bilder erscheinen auf schwarzem Hintergrund – roh, dunkel, körnig. Sie greifen ineinander, kämpfen miteinander, überlagern sich. Die visuelle Sprache ist direkt, unverstellt und konfrontativ. Der gestalterische Aufbau folgt einem klaren Konzept: Das Buch liegt eingebettet in einem 15 kg schweren Betonschuber, der die Last des Themas physisch erfahrbar macht. Umschlossen wird es von einem Verband-Cover – eine visuelle Brücke zwischen Kampf und Verletzlichkeit. biest ist ein intimes, gleichzeitig wuchtiges Projekt über Scham, Selbstverleugnung und die Suche nach einer neuen Definition von Männlichkeit. Es macht spürbar, wie tief der Kampf reicht – und wie schwer es ist, ihn sichtbar zu machen. biest ist ein 60-seitiges Fotobuch im Format 28 × 21 cm, das die Themen Brutalismus, Maskulinität und inneren wie äußeren Kampf miteinander verwebt. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet, „ein Mann“ zu sein – zwischen Stärke, Verletzlichkeit, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Erfahrungen. Brutalistische Architektur wird hier nicht nur als urbane Struktur gezeigt, sondern als personifizierter Gegner: kraftvoll, konfrontativ, kühl. Die Schwarz-Weiß-Bilder erscheinen auf schwarzem Hintergrund – roh, dunkel, körnig. Sie greifen ineinander, kämpfen miteinander, überlagern sich. Die visuelle Sprache ist direkt, unverstellt und konfrontativ. Der gestalterische Aufbau folgt einem klaren Konzept: Das Buch liegt eingebettet in einem 15 kg schweren Betonschuber, der die Last des Themas physisch erfahrbar macht. Umschlossen wird es von einem Verband-Cover – eine visuelle Brücke zwischen Kampf und Verletzlichkeit. biest ist ein intimes, gleichzeitig wuchtiges Projekt über Scham, Selbstverleugnung und die Suche nach einer neuen Definition von Männlichkeit. Es macht spürbar, wie tief der Kampf reicht – und wie schwer es ist, ihn sichtbar zu machen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 141 | | 19.10 | Bodies of Essence | Roraima ROJAS GONZALEZ | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2025 | „Bodies of Essence“ ist eine knapp vierminütige videografische Arbeit in Schwarz-Weiß, die choreografierte Bewegung zweier Tänzerinnen mit abstrakten Strukturen aus Öl und Wasser verbindet. Im Zentrum steht das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz, zwischen fließender Verbindung und wachsender Entfremdung. Inspiriert von hydrofeministischen Ideen thematisiert das Werk die fragile Beziehung zwischen Mensch und Umwelt sowie den Verlust unserer essenziellen Verbindung zum Ursprung. Der Titel verweist auf Körper als Träger von Essenz und eröffnet zugleich einen kritischen Blick auf unsere zunehmende Selbstentfremdung in einer sich wandelnden Welt. „Bodies of Essence“ ist eine knapp vierminütige videografische Arbeit in Schwarz-Weiß, die choreografierte Bewegung zweier Tänzerinnen mit abstrakten Strukturen aus Öl und Wasser verbindet. Im Zentrum steht das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz, zwischen fließender Verbindung und wachsender Entfremdung. Inspiriert von hydrofeministischen Ideen thematisiert das Werk die fragile Beziehung zwischen Mensch und Umwelt sowie den Verlust unserer essenziellen Verbindung zum Ursprung. Der Titel verweist auf Körper als Träger von Essenz und eröffnet zugleich einen kritischen Blick auf unsere zunehmende Selbstentfremdung in einer sich wandelnden Welt. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 142 | | 13 | DYSFEMINA | Hannah Lang | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2025 | DYSFEMINA ist eine fragmentierte, fotografische Visualisierung des weiblichen Körpers in der androzentrischen Medizin. Hauptbestandteile meiner Arbeit sind Aussagen von überwiegend männlichen Persönlichkeiten, die die Medizin und Gynäkologie geprägt haben, genauso wie sie einen generellen, gesellschaftlichen Blick auf die Frau formten und widerspiegelten. Die Fotografien und Cyanotypien offenbaren die Brutalität, mit der das weibliche Geschlecht als abnormal betrachtet und behandelt wurde. DYSFEMINA erscheint in Form eines Buches, welches sich mit 61 digitalen Fotografien und Cyanotypien und 33 Zitaten über 144 Seiten erstreckt. DYSFEMINA ist eine fragmentierte, fotografische Visualisierung des weiblichen Körpers in der androzentrischen Medizin. Hauptbestandteile meiner Arbeit sind Aussagen von überwiegend männlichen Persönlichkeiten, die die Medizin und Gynäkologie geprägt haben, genauso wie sie einen generellen, gesellschaftlichen Blick auf die Frau formten und widerspiegelten. Die Fotografien und Cyanotypien offenbaren die Brutalität, mit der das weibliche Geschlecht als abnormal betrachtet und behandelt wurde. DYSFEMINA erscheint in Form eines Buches, welches sich mit 61 digitalen Fotografien und Cyanotypien und 33 Zitaten über 144 Seiten erstreckt. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 143 | | 4.14 | Ganz oder Gar nicht | Hannah Simon | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | WiSe 2024-2025 | In ihrer fotografischen Arbeit „ganz und gar | nicht“ setzt sich Hannah Simon mit dem eigenen Selbstbild, gesellschaftlichem Druck und der Frage nach persönlichem Wert auseinander. Entstanden ist eine umfangreiche Serie experimenteller Selbstporträts, die durch Verfremdung, Skurrilität und bewusste Inszenierung eine visuelle Sprache für innere Konflikte, Selbstzweifel und das Ringen um Authentizität entwickelt. Zwischen dem Anspruch, „ganz und gar“ zu genügen, und dem Gefühl, „gar nicht“ zu sein, verhandelt sie die Kluft zwischen äußerer Wirkung und innerem Erleben. Die Bilder zeigen keine makellosen Oberflächen, sondern das Rohe, Fragile, Unfertige – und feiern darin die Schönheit des Unperfekten. In einer Welt, die Menschen in Kategorien presst und Optimierung zur Norm macht, öffnet diese Arbeit einen Raum für Vielschichtigkeit, Verletzlichkeit und Befreiung. Der fotografische Prozess wurde selbst zum Akt der Selbstermächtigung: ohne festen Plan, aber mit großem Mut zur Intuition und zum Scheitern. Es wurde verkleidet, gequetscht, geschmiert, geweint und gelacht – das Spiel mit dem eigenen Körper, Licht, Objekten und Emotionen wurde zur Methode. Die so entstandenen Selbstporträts wirken wie ein Spiegel psychischer Zustände – mal verstörend, mal komisch, stets radikal ehrlich. Das Fotobuch umfasst 106 Seiten und über 290 Bilder. Der spiegelnde Einband macht die Betrachtenden selbst zum Teil der Auseinandersetzung – eine Einladung, die eigene Rolle, das eigene Selbstbild und den Umgang mit gesellschaftlichen Erwartungen zu hinterfragen. In ihrer fotografischen Arbeit „ganz und gar | nicht“ setzt sich Hannah Simon mit dem eigenen Selbstbild, gesellschaftlichem Druck und der Frage nach persönlichem Wert auseinander. Entstanden ist eine umfangreiche Serie experimenteller Selbstporträts, die durch Verfremdung, Skurrilität und bewusste Inszenierung eine visuelle Sprache für innere Konflikte, Selbstzweifel und das Ringen um Authentizität entwickelt. Zwischen dem Anspruch, „ganz und gar“ zu genügen, und dem Gefühl, „gar nicht“ zu sein, verhandelt sie die Kluft zwischen äußerer Wirkung und innerem Erleben. Die Bilder zeigen keine makellosen Oberflächen, sondern das Rohe, Fragile, Unfertige – und feiern darin die Schönheit des Unperfekten. In einer Welt, die Menschen in Kategorien presst und Optimierung zur Norm macht, öffnet diese Arbeit einen Raum für Vielschichtigkeit, Verletzlichkeit und Befreiung. Der fotografische Prozess wurde selbst zum Akt der Selbstermächtigung: ohne festen Plan, aber mit großem Mut zur Intuition und zum Scheitern. Es wurde verkleidet, gequetscht, geschmiert, geweint und gelacht – das Spiel mit dem eigenen Körper, Licht, Objekten und Emotionen wurde zur Methode. Die so entstandenen Selbstporträts wirken wie ein Spiegel psychischer Zustände – mal verstörend, mal komisch, stets radikal ehrlich. Das Fotobuch umfasst 106 Seiten und über 290 Bilder. Der spiegelnde Einband macht die Betrachtenden selbst zum Teil der Auseinandersetzung – eine Einladung, die eigene Rolle, das eigene Selbstbild und den Umgang mit gesellschaftlichen Erwartungen zu hinterfragen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 144 | | 1 | Grüße aus Trier! | diverse Studierende | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2025 | Grüsse aus Trier! In Seminar „angewandte Fotografie“ haben die Studierenden Ansichtskarten mit Motiven aus Trier und der Umgebung erstellt. Sie haben nach dem Besonderen, dem Unscheinbaren, dem Ungewöhnlichen, dem Augenzwinkern, dem Kritischen gesucht und einen Blick hinter die Kulisse der pittoresken Stadt geworfen. Erstanden ist jeweils eine Serie von Ansichtskarten. Jede dieser Serien wurde an verschiedene Personen verteilt, diese wurden gebeten eine persönliche Interpretation des jeweiligen Motives auf die Postkarte schreiben und diese dann zurückschicken. Die gesamte Anordnung der jeweiligen Serien wird als Übersicht auf einem Monitor gezeigt, die einzelnen Motive werden samt ihrer Interpretation in einem Postkartenständer gezeigt. Grüsse aus Trier! In Seminar „angewandte Fotografie“ haben die Studierenden Ansichtskarten mit Motiven aus Trier und der Umgebung erstellt. Sie haben nach dem Besonderen, dem Unscheinbaren, dem Ungewöhnlichen, dem Augenzwinkern, dem Kritischen gesucht und einen Blick hinter die Kulisse der pittoresken Stadt geworfen. Erstanden ist jeweils eine Serie von Ansichtskarten. Jede dieser Serien wurde an verschiedene Personen verteilt, diese wurden gebeten eine persönliche Interpretation des jeweiligen Motives auf die Postkarte schreiben und diese dann zurückschicken. Die gesamte Anordnung der jeweiligen Serien wird als Übersicht auf einem Monitor gezeigt, die einzelnen Motive werden samt ihrer Interpretation in einem Postkartenständer gezeigt. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 145 | | 4.12 | Immer noch Licht | Shana Mauricio | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | SoSe2025 | Die fotografische Arbeit „immer noch Licht“ ist eine visuelle Erkundung von Nostalgie, Erinnerung und dem Gefühl von Geborgenheit. In stillen, alltäglichen Momentaufnahmen nähert sich die Künstlerin der Frage, was „Zuhause“ bedeutet – nicht als konkreter Ort, sondern als emotionaler Zustand. Durch den sensiblen Umgang mit Licht und Schatten entstehen intime, atmosphärische Bilder, die Wärme und Nähe ausstrahlen. Das Licht wird dabei zum verbindenden Element zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es schimmert in vertrauten Räumen, auf Oberflächen, in flüchtigen Gesten – und verweist auf etwas, das bleibt, auch wenn sich alles verändert. immer noch Licht ist mehr als eine fotografische Dokumentation. Die Arbeit ist eine persönliche Reise durch emotionale Fragmente, durch Erinnerungen, die leise nachhallen. Sie lädt die Betrachtenden ein zur Selbstreflexion, zum Innehalten und zum Wiederentdecken eigener Erinnerungen. In ihrer Zurückhaltung liegt die Kraft der Arbeit: Sie öffnet Räume für Projektionen, für das Persönliche im Allgemeinen – und zeigt, dass es auch in der Vergänglichkeit noch Licht gibt. Die fotografische Arbeit „immer noch Licht“ ist eine visuelle Erkundung von Nostalgie, Erinnerung und dem Gefühl von Geborgenheit. In stillen, alltäglichen Momentaufnahmen nähert sich die Künstlerin der Frage, was „Zuhause“ bedeutet – nicht als konkreter Ort, sondern als emotionaler Zustand. Durch den sensiblen Umgang mit Licht und Schatten entstehen intime, atmosphärische Bilder, die Wärme und Nähe ausstrahlen. Das Licht wird dabei zum verbindenden Element zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es schimmert in vertrauten Räumen, auf Oberflächen, in flüchtigen Gesten – und verweist auf etwas, das bleibt, auch wenn sich alles verändert. immer noch Licht ist mehr als eine fotografische Dokumentation. Die Arbeit ist eine persönliche Reise durch emotionale Fragmente, durch Erinnerungen, die leise nachhallen. Sie lädt die Betrachtenden ein zur Selbstreflexion, zum Innehalten und zum Wiederentdecken eigener Erinnerungen. In ihrer Zurückhaltung liegt die Kraft der Arbeit: Sie öffnet Räume für Projektionen, für das Persönliche im Allgemeinen – und zeigt, dass es auch in der Vergänglichkeit noch Licht gibt. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 146 | | 4.15 | pure indulgence | Sarah Mohei El-Din | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | WiSe2024-2025 | Die Fotoserie pure indulgence ist eine inszenierte Fashion-/Editorial-Arbeit, die überzeichnete Alltagsszenen einer wohlhabenden Frau zeigt. Gelangweilt und emotional distanziert bewegt sie sich puppenhaft durch eine Welt des Überflusses – Kleidung wird zum Genussmittel, zum Ausdruck von Status und innerer Leere. Inspiration boten Gucci-Kampagnen, die mit ungewöhnlichen Alltagsmomenten und stilistischer Opulenz spielen. Alte Requisiten wie ein Röhrenfernseher verleihen der Serie eine nostalgisch-vintagige Anmutung. Durch bewusst gesetztes Licht – Aufsteckblitze und natürliches Licht – entsteht eine surreale, fast theatralische Atmosphäre. pure indulgence ist ein ästhetischer Kommentar auf Konsum, Inszenierung und emotionale Abwesenheit im Überfluss. Die Fotoserie pure indulgence ist eine inszenierte Fashion-/Editorial-Arbeit, die überzeichnete Alltagsszenen einer wohlhabenden Frau zeigt. Gelangweilt und emotional distanziert bewegt sie sich puppenhaft durch eine Welt des Überflusses – Kleidung wird zum Genussmittel, zum Ausdruck von Status und innerer Leere. Inspiration boten Gucci-Kampagnen, die mit ungewöhnlichen Alltagsmomenten und stilistischer Opulenz spielen. Alte Requisiten wie ein Röhrenfernseher verleihen der Serie eine nostalgisch-vintagige Anmutung. Durch bewusst gesetztes Licht – Aufsteckblitze und natürliches Licht – entsteht eine surreale, fast theatralische Atmosphäre. pure indulgence ist ein ästhetischer Kommentar auf Konsum, Inszenierung und emotionale Abwesenheit im Überfluss. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 147 | | 4.13 | S<1 | Alina Beck | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | SoSe2024 | Die Standfestigkeit eines Gegenstandes kann berechnet werden, indem das Standmoment Mₛ (die Kraft, die dem Kippen entgegenwirkt) durch das Kippmoment Mₖ (die Kraft, die den Gegenstand um die Kippkante kippen lässt) dividiert wird. Ist das Ergebnis größer als 1, kippt der Gegenstand nicht; ist es gleich 1, bleibt der Gegenstand stehen; und ist es kleiner als 1, so kippt das Objekt um. In dem Buch S < 1 zeigt die Fotografin auf 96 Seiten 45 kippende Objekte als dramatische Stillbilder in ihrer natürlichen Umgebung. Ein Moment wird festgehalten, in dem das Objekt keinen Halt mehr hat. Die Betrachterinnen sehen ein statisches Bild, in dem sie die Folge nur erahnen können. Sie sehen zwar statische Bilder, jedoch können sie die Dynamik fühlen. Man weiß nicht, ob das Objekt nach dem Kippen unversehrt blieb. Ein unaufhaltbarer Moment wurde festgehalten. Die Bewegung des Objekts wird durch Unschärfe eingefangen. Der Fokus liegt auf dem Kipppunkt des Gegenstandes und damit auf dem Moment selbst. Dargestellt wurden unterschiedlichste Motive, die nur durch den Sturz selbst verbunden sind. Die Betrachterinnen sehnen sich nach einem Stillstand der Zeit, von dem man weiß, dass er nicht möglich ist. Man ist gezwungen, die Momente vorbeiziehen zu lassen und zu beobachten, wie sich alles verändert. Das Fotobuch fällt besonders durch seine ungewöhnliche Form auf. Der Buchdeckel ist trapezförmig. Wenn man das Buch aufstellt, scheint es schräg zu stehen, bis der Kipppunkt erreicht ist und es umfällt. Die Fotografien sind auf den Seiten platziert, die ebenfalls schräg geschnitten sind. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Objekte abwechselnd nach rechts oder links aus dem Buch herausfallen. Die Standfestigkeit eines Gegenstandes kann berechnet werden, indem das Standmoment Mₛ (die Kraft, die dem Kippen entgegenwirkt) durch das Kippmoment Mₖ (die Kraft, die den Gegenstand um die Kippkante kippen lässt) dividiert wird. Ist das Ergebnis größer als 1, kippt der Gegenstand nicht; ist es gleich 1, bleibt der Gegenstand stehen; und ist es kleiner als 1, so kippt das Objekt um. In dem Buch S < 1 zeigt die Fotografin auf 96 Seiten 45 kippende Objekte als dramatische Stillbilder in ihrer natürlichen Umgebung. Ein Moment wird festgehalten, in dem das Objekt keinen Halt mehr hat. Die Betrachterinnen sehen ein statisches Bild, in dem sie die Folge nur erahnen können. Sie sehen zwar statische Bilder, jedoch können sie die Dynamik fühlen. Man weiß nicht, ob das Objekt nach dem Kippen unversehrt blieb. Ein unaufhaltbarer Moment wurde festgehalten. Die Bewegung des Objekts wird durch Unschärfe eingefangen. Der Fokus liegt auf dem Kipppunkt des Gegenstandes und damit auf dem Moment selbst. Dargestellt wurden unterschiedlichste Motive, die nur durch den Sturz selbst verbunden sind. Die Betrachterinnen sehnen sich nach einem Stillstand der Zeit, von dem man weiß, dass er nicht möglich ist. Man ist gezwungen, die Momente vorbeiziehen zu lassen und zu beobachten, wie sich alles verändert. Das Fotobuch fällt besonders durch seine ungewöhnliche Form auf. Der Buchdeckel ist trapezförmig. Wenn man das Buch aufstellt, scheint es schräg zu stehen, bis der Kipppunkt erreicht ist und es umfällt. Die Fotografien sind auf den Seiten platziert, die ebenfalls schräg geschnitten sind. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Objekte abwechselnd nach rechts oder links aus dem Buch herausfallen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
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| 148 | | 4.3 | Traces of Intimacy | Sophia Schwab | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | - | Die fotografische Arbeit Traces of Intimacy untersucht das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, zwischen Moment und Nachhall. Zentral ist hierbei die Frage nach Liebe, Intimität und Resonanz. Es geht um das, was bleibt: Spuren, Nachwirkungen, die sich im Raum, auf Körpern oder in der Natur einschreiben. Fotografie wird hierbei zum Werkzeug, um die Nachwirkungen persönlicher und alltäglicher Ereignisse zu erfassen – ein Versuch, jenen Momenten nachzuspüren, die sich unserer bewussten Aufmerksamkeit entziehen, aber dennoch eine spürbare Präsenz hinterlassen. Die fotografische Arbeit Traces of Intimacy untersucht das Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, zwischen Moment und Nachhall. Zentral ist hierbei die Frage nach Liebe, Intimität und Resonanz. Es geht um das, was bleibt: Spuren, Nachwirkungen, die sich im Raum, auf Körpern oder in der Natur einschreiben. Fotografie wird hierbei zum Werkzeug, um die Nachwirkungen persönlicher und alltäglicher Ereignisse zu erfassen – ein Versuch, jenen Momenten nachzuspüren, die sich unserer bewussten Aufmerksamkeit entziehen, aber dennoch eine spürbare Präsenz hinterlassen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 566 | kd_24.jpg 185.1 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 149 | | 4.6 | Tränen | Hannah Schwickerath | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2024 | „Tränen“ ist eine fotografische Arbeit in Buchform, die die Bedeutung und den Grund von Tränen behandelt. Durch persönliche Beobachtungen fiel auf, dass Weinen bei den Mitmenschen häufig Unbehaglichkeit hervorruft. Dieses Werk sensibilisiert den Blick auf das Thema und konzentriert sich auf die Ausdrücke und Beweggründe. Neben verschiedenen Ursachen für Tränen wird vor allem der Ausdruck weinender Menschen gezeigt. „Tränen“ ist eine fotografische Arbeit in Buchform, die die Bedeutung und den Grund von Tränen behandelt. Durch persönliche Beobachtungen fiel auf, dass Weinen bei den Mitmenschen häufig Unbehaglichkeit hervorruft. Dieses Werk sensibilisiert den Blick auf das Thema und konzentriert sich auf die Ausdrücke und Beweggründe. Neben verschiedenen Ursachen für Tränen wird vor allem der Ausdruck weinender Menschen gezeigt. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 418 | kd_29.jpg 159.3 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 150 | | 28 | Was darf Politik? | Luna Isenmann | Prof. Valerie Schmidt | KD Kommunikationsdesign | 2024 | In der fotografischen Reihe werden unterschiedliche Szenarien dargestellt, die auf reale politische Skandale anspielen. Dabei stehen die Politiker entweder selbst im Fokus oder dienen symbolisch als Vertreter der entsprechenden Skandale. Die Reihe hinterfragt so politische Strukturen, die solche Verfehlungen ermöglichen und tolerieren. Auf diese Weise regen die Fotografien zum Nachdenken über Macht, Verantwortung und Moral in der Politik an. Ergänzend zu den 23 Fotografien der Serie entstanden ein Magazin und Plakate, die zentrale Themen in Bild und Text weiterführen. In der fotografischen Reihe werden unterschiedliche Szenarien dargestellt, die auf reale politische Skandale anspielen. Dabei stehen die Politiker entweder selbst im Fokus oder dienen symbolisch als Vertreter der entsprechenden Skandale. Die Reihe hinterfragt so politische Strukturen, die solche Verfehlungen ermöglichen und tolerieren. Auf diese Weise regen die Fotografien zum Nachdenken über Macht, Verantwortung und Moral in der Politik an. Ergänzend zu den 23 Fotografien der Serie entstanden ein Magazin und Plakate, die zentrale Themen in Bild und Text weiterführen. ▼ mehr ▲ weniger | Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 Werkschau, Kunsthalle Trier der europäischen Kunstakademie, 2025
Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 574 | kd_02.jpg 1.3 MB 3508 × 1973 px ~ A4 150dpi | Ansehen | |
| 151 | | 9 | Creation of FULL MOON | Femke van Gemert, Jette Freiwald, Solak Müzeyyen, Abdul Sattar Alsaien, Kathrine Bayoy, Alisa Böhme, Victoria Bugiel, Frieda Hoffman, Alex Kirsch, Leni Konstanzer, Karina Luft, Laura Mikolajczak, Perihan Özyurt, Lea Reh, Noah-Konstatin Schmitz, Sophie Tran, Silvio Vardaro, Julie Zietmann | Femke van Gemert, Prof. Bettina Maiburg | MD Modedesign | 2024 | „Creation of FULL MOON“ ist ein Upcycling-Projekt in Zusammenarbeit mit Femke van Gemert (Waste Textile Artist). Eine Woche lang wurden Kisten voller ausrangierter Jeans und Stoffreste zerschnitten und bildeten die Grundlage für ein gemeinsames Werk. Studierende der Studiengänge Mode und Architektur mussten gemeinsam das Design, die Komposition und die Art und Weise festlegen, wie alle Stoffe zu einem monumentalen Wandteppich zusammengefügt werden sollten. Unter der Anleitung von Femke van Gemert lernten die Studierenden die Eigenschaften von Denim kennen und wie man eine Technik zum Weben entwickelt. Der beeindruckende Wandteppich wurde am Tag des Vollmonds, am 18. Oktober 2024, fertiggestellt. „Creation of FULL MOON“ ist ein Upcycling-Projekt in Zusammenarbeit mit Femke van Gemert (Waste Textile Artist). Eine Woche lang wurden Kisten voller ausrangierter Jeans und Stoffreste zerschnitten und bildeten die Grundlage für ein gemeinsames Werk. Studierende der Studiengänge Mode und Architektur mussten gemeinsam das Design, die Komposition und die Art und Weise festlegen, wie alle Stoffe zu einem monumentalen Wandteppich zusammengefügt werden sollten. Unter der Anleitung von Femke van Gemert lernten die Studierenden die Eigenschaften von Denim kennen und wie man eine Technik zum Weben entwickelt. Der beeindruckende Wandteppich wurde am Tag des Vollmonds, am 18. Oktober 2024, fertiggestellt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 704 | md_01.png 2.8 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 152 | | 2 | CAN(not) FEEL IT | Vanessa Fricke | Prof. Bettina Maiburg | MD Modedesign | 2025 | CAN(not) FEEL IT ist ein Upcycling-Projekt, das sich dem globalen Problem der Textilüberproduktion und des Fast-Fashion-Konsums stellt. Ziel des Projekts ist es, aus bereits vorhandener, ungenutzter Kleidung eine neue Garderobe zu erschaffen, in der die einzelnen Kleidungsstücke sowohl hochwertig verarbeitet als auch stilistisch kombinierbar sind. Damit leistet das Projekt einen aktiven Beitrag zur Reduktion von Textilmüll und zum Schutz von Klima und Umwelt. Ein zentraler Aspekt ist die Vermittlung: Der gesamte Entstehungsprozess – vom Aussortieren über das Umarbeiten bis hin zum fertigen Produkt – wurde mit Fotos und Videos dokumentiert. Was ursprünglich als persönliches Projekt begann, soll nun eine breitere Öffentlichkeit erreichen und inspirieren. Perspektivisch sind Workshops, Online-Kurse und Tutorials geplant, die andere Menschen befähigen, ihre eigenen Kleidungsstücke selbstständig aufzuwerten und/oder qualitativ hochwertig verarbeitete Kleidung zu erkennen. So entsteht ein direkter Bildungsbezug, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Wertschätzung für Kleidung und handwerkliche Arbeit erhöht und nachhaltige Konsumgewohnheiten fördert. Zur Abgrenzung von bereits bekannten Second-Hand-Angeboten wurde im Rahmen der Arbeit zusätzlich eine eigene Umfrage durchgeführt. Hygienische Aufbereitung, transparente Herkunft und gute Verarbeitung spielen dabei eine entscheidende Rolle, um Vorurteile gegenüber gebrauchter Kleidung abzubauen. Das Projekt zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeutet, sondern Kreativität, Individualität und Lebensfreude. CAN(not) FEEL IT verbindet Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Design – und macht nachhaltige Mode erlebbar. CAN(not) FEEL IT ist ein Upcycling-Projekt, das sich dem globalen Problem der Textilüberproduktion und des Fast-Fashion-Konsums stellt. Ziel des Projekts ist es, aus bereits vorhandener, ungenutzter Kleidung eine neue Garderobe zu erschaffen, in der die einzelnen Kleidungsstücke sowohl hochwertig verarbeitet als auch stilistisch kombinierbar sind. Damit leistet das Projekt einen aktiven Beitrag zur Reduktion von Textilmüll und zum Schutz von Klima und Umwelt. Ein zentraler Aspekt ist die Vermittlung: Der gesamte Entstehungsprozess – vom Aussortieren über das Umarbeiten bis hin zum fertigen Produkt – wurde mit Fotos und Videos dokumentiert. Was ursprünglich als persönliches Projekt begann, soll nun eine breitere Öffentlichkeit erreichen und inspirieren. Perspektivisch sind Workshops, Online-Kurse und Tutorials geplant, die andere Menschen befähigen, ihre eigenen Kleidungsstücke selbstständig aufzuwerten und/oder qualitativ hochwertig verarbeitete Kleidung zu erkennen. So entsteht ein direkter Bildungsbezug, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Wertschätzung für Kleidung und handwerkliche Arbeit erhöht und nachhaltige Konsumgewohnheiten fördert. Zur Abgrenzung von bereits bekannten Second-Hand-Angeboten wurde im Rahmen der Arbeit zusätzlich eine eigene Umfrage durchgeführt. Hygienische Aufbereitung, transparente Herkunft und gute Verarbeitung spielen dabei eine entscheidende Rolle, um Vorurteile gegenüber gebrauchter Kleidung abzubauen. Das Projekt zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeutet, sondern Kreativität, Individualität und Lebensfreude. CAN(not) FEEL IT verbindet Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Design – und macht nachhaltige Mode erlebbar. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 1.699 | md_06.png 1.3 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 153 | | 19.14 | FALL WINTER 26/27 wuff wuff | Daniel Perrins (BA 3. Sem.) | Prof. Christian Bruns, Doz. Jessica Kaiser | MD Modedesign | 2025 | Daniel Perrins erschuf im Rahmen seiner Arbeit im 3. Semester mithilfe von 3D-Animation und dem Einsatz künstlicher Intelligenz eine Kollektion sowie einen animierten Modefilm. Das Thema des Semesters verband dabei zwei Aspekte der Mode: Sportswear und die „Vermodung“ des Hundes. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld entwickelte Perrins eine eigene gestalterische Interpretation, die er in Form eines digital in 3D umgesetzten Entwurfs realisierte. Seine Arbeit stellte eine freie, künstlerische Auseinandersetzung dar, die auf eine innovative, zeitgemäße und progressive Modeinterpretation abzielt. Innerhalb dieses Rahmens entschied sich Perrins für ein selbstgewähltes Thema, das er in seiner künstlerischen Handschrift überzeichnet, verzerrt und ironisiert umsetzte. Dabei nutzte er gezielt auch KI-Tools, um neue gestalterische Möglichkeiten auszuschöpfen und die visuelle Wirkung seiner Entwürfe zu verstärken. Daniel Perrins erschuf im Rahmen seiner Arbeit im 3. Semester mithilfe von 3D-Animation und dem Einsatz künstlicher Intelligenz eine Kollektion sowie einen animierten Modefilm. Das Thema des Semesters verband dabei zwei Aspekte der Mode: Sportswear und die „Vermodung“ des Hundes. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld entwickelte Perrins eine eigene gestalterische Interpretation, die er in Form eines digital in 3D umgesetzten Entwurfs realisierte. Seine Arbeit stellte eine freie, künstlerische Auseinandersetzung dar, die auf eine innovative, zeitgemäße und progressive Modeinterpretation abzielt. Innerhalb dieses Rahmens entschied sich Perrins für ein selbstgewähltes Thema, das er in seiner künstlerischen Handschrift überzeichnet, verzerrt und ironisiert umsetzte. Dabei nutzte er gezielt auch KI-Tools, um neue gestalterische Möglichkeiten auszuschöpfen und die visuelle Wirkung seiner Entwürfe zu verstärken. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 943 | md_03.png 2.5 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 154 | | 10 | Landscapes of the mind | Sarah Baader (MA), Shannon Böttig (MA), Selma Disse (BA 6. Sem.), Katleen Graf (BA 6. Sem.), Anna-Lena Hentschel (MA), Julie Kemmerich (BA 6. Sem.), Nils Krapf(BA 6. Sem.), Melanie Limberg (MA), Tobias Probst (MA), Paula Reinhardt (MA), Julia Schwarz (MA), Carina Sevastian (MA), Müzeyyen Solak (MA), Sina Stöckle (MA) | Prof. Christian Bruns, Prof. Dirk Wolfes, Doz. Doro Follmann, Doz. Claudia Hannig-Romann | MD Modedesign | 2025 | „Landscapes of the Mind“ zeigt Arbeiten, die das metaphorische Potenzial der Mode als Landschaft erforschen – als Darstellung des Inneren des Geistes der Schöpfer*innen ebenso wie einer bestimmten Landschaft. „Landscapes of the Mind“ zeigt Arbeiten, die das metaphorische Potenzial der Mode als Landschaft erforschen – als Darstellung des Inneren des Geistes der Schöpfer*innen ebenso wie einer bestimmten Landschaft. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 208 | md_02.png 1.4 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 155 | | 21 | COOL! | Gloria Hohmeister | Prof. Dirk Wolfes | MD Modedesign | 2025 | Das Projekt ist als interdisziplinäres Gesamtkonzept angelegt und umfasst die Entwicklung und Umsetzung eines audiovisuellen Video-Projekts inklusive Setdesign, Kostümgestaltung, Storyboard und visueller Konzeption. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Nachhaltigkeit: Die verwendeten Materialien stammen aus Abfällen oder Second-Hand-Beständen, der Transport erfolgt per Fahrrad oder Sackkarre. Inhaltlich setzt sich das Projekt mit Nachbarschaftskonflikten, veralteten Konventionen und dem Sich-Verstecken hinter „coolen“ Masken auseinander. Dabei spielt es mit dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Mode und Film. So wird beispielsweise ein gestrickter Filmschal gleichzeitig zum Intro des Videos und zum Kostümdesign-Element. Analoge Techniken wie Daumenkinos oder selbst erstellte Filmrollen fließen ebenfalls in das Projekt mit ein. Entstanden ist ein vielseitiges Werk, das Kreativität, Nachhaltigkeit und interdisziplinäre Gestaltung auf innovative Weise vereint. Das Projekt ist als interdisziplinäres Gesamtkonzept angelegt und umfasst die Entwicklung und Umsetzung eines audiovisuellen Video-Projekts inklusive Setdesign, Kostümgestaltung, Storyboard und visueller Konzeption. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Nachhaltigkeit: Die verwendeten Materialien stammen aus Abfällen oder Second-Hand-Beständen, der Transport erfolgt per Fahrrad oder Sackkarre. Inhaltlich setzt sich das Projekt mit Nachbarschaftskonflikten, veralteten Konventionen und dem Sich-Verstecken hinter „coolen“ Masken auseinander. Dabei spielt es mit dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Mode und Film. So wird beispielsweise ein gestrickter Filmschal gleichzeitig zum Intro des Videos und zum Kostümdesign-Element. Analoge Techniken wie Daumenkinos oder selbst erstellte Filmrollen fließen ebenfalls in das Projekt mit ein. Entstanden ist ein vielseitiges Werk, das Kreativität, Nachhaltigkeit und interdisziplinäre Gestaltung auf innovative Weise vereint. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 975 | md_05.png 2.6 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 156 | | 17 | BODILY IN-FORMED SURFACES | Maike Kranz | Prof. Sarah Weisman | MD Modedesign | 2025 | In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich Körperlichkeit in Ton übersetzen lässt – nicht als idealisierte Form, sondern als Spur von Geste, Aufbau und Fragment. Mithilfe einer Gipsnegativform wurden zwei Büsten gefertigt: eine aus sorgfältig eingelegten Platten, die andere aus bewusst unregelmäßigen Fragmenten. Oberflächenrisse, Nähte und Spuren bleiben sichtbar und erzählen vom Entstehungsprozess. Trotz gleicher Form unterscheiden sich beide stark in Struktur und Wirkung. In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich Körperlichkeit in Ton übersetzen lässt – nicht als idealisierte Form, sondern als Spur von Geste, Aufbau und Fragment. Mithilfe einer Gipsnegativform wurden zwei Büsten gefertigt: eine aus sorgfältig eingelegten Platten, die andere aus bewusst unregelmäßigen Fragmenten. Oberflächenrisse, Nähte und Spuren bleiben sichtbar und erzählen vom Entstehungsprozess. Trotz gleicher Form unterscheiden sich beide stark in Struktur und Wirkung. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 478 | md_04.png 2.8 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 157 | | 31.1 | Inside Out | Mays Al Massalmeh | Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2025 | Ausgehend von Claude Lévi-Strauss’ Buch Das wilde Denken, in dem er das Prinzip der Bricolage beschreibt – das schöpferische Arbeiten mit dem, was bereits vorhanden ist –, erforschte das Projekt improvisatorische und experimentelle Gestaltungsprozesse. Im Mittelpunkt stand die Umnutzung und Transformation gefundener Materialien und Situationen. Aus einfachen Stühlen entstanden Masken, die anschließend an passenden Orten im öffentlichen Raum Triers inszeniert und fotografisch dokumentiert wurden. Zum Abschluss wurde aus der Maske wieder ein Stuhl – ein Kreislauf des Machens, der Fragen nach Identität, Funktion und Bedeutung von Objekten auf poetische Weise neu verhandelt. Ausgehend von Claude Lévi-Strauss’ Buch Das wilde Denken, in dem er das Prinzip der Bricolage beschreibt – das schöpferische Arbeiten mit dem, was bereits vorhanden ist –, erforschte das Projekt improvisatorische und experimentelle Gestaltungsprozesse. Im Mittelpunkt stand die Umnutzung und Transformation gefundener Materialien und Situationen. Aus einfachen Stühlen entstanden Masken, die anschließend an passenden Orten im öffentlichen Raum Triers inszeniert und fotografisch dokumentiert wurden. Zum Abschluss wurde aus der Maske wieder ein Stuhl – ein Kreislauf des Machens, der Fragen nach Identität, Funktion und Bedeutung von Objekten auf poetische Weise neu verhandelt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 679 | td_01.jpg 1.1 MB 1920 × 1081 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 158 | | 31.3 | Kitty | Perihan Özyurt | Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2025 | Ausgehend von Claude Lévi-Strauss’ Buch Das wilde Denken, in dem er das Prinzip der Bricolage beschreibt – das schöpferische Arbeiten mit dem, was bereits vorhanden ist –, erforschte das Projekt improvisatorische und experimentelle Gestaltungsprozesse. Im Mittelpunkt stand die Umnutzung und Transformation gefundener Materialien und Situationen. Aus einfachen Stühlen entstanden Masken, die anschließend an passenden Orten im öffentlichen Raum Triers inszeniert und fotografisch dokumentiert wurden. Zum Abschluss wurde aus der Maske wieder ein Stuhl – ein Kreislauf des Machens, der Fragen nach Identität, Funktion und Bedeutung von Objekten auf poetische Weise neu verhandelt. Ausgehend von Claude Lévi-Strauss’ Buch Das wilde Denken, in dem er das Prinzip der Bricolage beschreibt – das schöpferische Arbeiten mit dem, was bereits vorhanden ist –, erforschte das Projekt improvisatorische und experimentelle Gestaltungsprozesse. Im Mittelpunkt stand die Umnutzung und Transformation gefundener Materialien und Situationen. Aus einfachen Stühlen entstanden Masken, die anschließend an passenden Orten im öffentlichen Raum Triers inszeniert und fotografisch dokumentiert wurden. Zum Abschluss wurde aus der Maske wieder ein Stuhl – ein Kreislauf des Machens, der Fragen nach Identität, Funktion und Bedeutung von Objekten auf poetische Weise neu verhandelt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 679 | td_03.jpg 996.8 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 159 | | 32.1 | O.T. | Ying Wu, Caroline Otti, Kilian Falter, Paulina Schmitt, Katharina Scheuer, Ella Mahler, Kaia Schulik, Luisa O'Rourke, Judith Sauer, Karina Luft, Max Hümmer, Nicolas Bernard, Dmytro Slavynsky, Paul Verstraten, Alexander Wagner, Anna Harting, Manja Todorova, Sibylle Pfau Baumgarten, Hakim Müller, Lars Fleischer, Ni Made Ayu Ratih, Alem Calakovec, Paulina Schäfer, Jiradchaya Justen, Ali Chouman, Sarah Jessica Werth, Ali Royar, Mustafa Abdul Satar Hamid, Hernik Schönhofen, Louisa Schank, Vanessa Matuszewski | Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2024-2025 | Das Modul widmet sich dem Schnitzen als künstlerischer Praxis – einem Prozess zwischen Kontrolle und Intuition, zwischen Denken, Hand und Material. Mit dem einfachen Messer wird das Formen im Widerstand des Holzes erforscht: Schneiden, Spalten, Richtungswechsel. Im Zentrum steht das Gestalten durch direkte Bearbeitung – das unmittelbare Verhältnis von Werkzeug, Bewegung und Struktur. So entsteht ein sensibles Verständnis für Materialität, Form und Rhythmus, das sich auch auf andere Materialien und Maßstäbe übertragen lässt. Das Schnitzen wird hier zu einer Erkundung plastischer Grundlagen und zu einer Übung in Achtsamkeit und Präzision – ein künstlerischer Prozess, in dem sich Wahrnehmen und Gestalten wechselseitig formen. Das Modul widmet sich dem Schnitzen als künstlerischer Praxis – einem Prozess zwischen Kontrolle und Intuition, zwischen Denken, Hand und Material. Mit dem einfachen Messer wird das Formen im Widerstand des Holzes erforscht: Schneiden, Spalten, Richtungswechsel. Im Zentrum steht das Gestalten durch direkte Bearbeitung – das unmittelbare Verhältnis von Werkzeug, Bewegung und Struktur. So entsteht ein sensibles Verständnis für Materialität, Form und Rhythmus, das sich auch auf andere Materialien und Maßstäbe übertragen lässt. Das Schnitzen wird hier zu einer Erkundung plastischer Grundlagen und zu einer Übung in Achtsamkeit und Präzision – ein künstlerischer Prozess, in dem sich Wahrnehmen und Gestalten wechselseitig formen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 732 | td_04.jpg 1.2 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 160 | | 31.2 | Ronin | Carl Manfred Klauck | Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2025 | Ausgehend von Claude Lévi-Strauss’ Buch Das wilde Denken, in dem er das Prinzip der Bricolage beschreibt – das schöpferische Arbeiten mit dem, was bereits vorhanden ist –, erforschte das Projekt improvisatorische und experimentelle Gestaltungsprozesse. Im Mittelpunkt stand die Umnutzung und Transformation gefundener Materialien und Situationen. Aus einfachen Stühlen entstanden Masken, die anschließend an passenden Orten im öffentlichen Raum Triers inszeniert und fotografisch dokumentiert wurden. Zum Abschluss wurde aus der Maske wieder ein Stuhl – ein Kreislauf des Machens, der Fragen nach Identität, Funktion und Bedeutung von Objekten auf poetische Weise neu verhandelt. Ausgehend von Claude Lévi-Strauss’ Buch Das wilde Denken, in dem er das Prinzip der Bricolage beschreibt – das schöpferische Arbeiten mit dem, was bereits vorhanden ist –, erforschte das Projekt improvisatorische und experimentelle Gestaltungsprozesse. Im Mittelpunkt stand die Umnutzung und Transformation gefundener Materialien und Situationen. Aus einfachen Stühlen entstanden Masken, die anschließend an passenden Orten im öffentlichen Raum Triers inszeniert und fotografisch dokumentiert wurden. Zum Abschluss wurde aus der Maske wieder ein Stuhl – ein Kreislauf des Machens, der Fragen nach Identität, Funktion und Bedeutung von Objekten auf poetische Weise neu verhandelt. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 679 | td_02.jpg 1.0 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 161 | | 32.2 | Trophäe | Alexander Wagner | Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2024 | Das Modul widmet sich dem Schnitzen als künstlerischer Praxis – einem Prozess zwischen Kontrolle und Intuition, zwischen Denken, Hand und Material. Mit dem einfachen Messer wird das Formen im Widerstand des Holzes erforscht: Schneiden, Spalten, Richtungswechsel. Im Zentrum steht das Gestalten durch direkte Bearbeitung – das unmittelbare Verhältnis von Werkzeug, Bewegung und Struktur. So entsteht ein sensibles Verständnis für Materialität, Form und Rhythmus, das sich auch auf andere Materialien und Maßstäbe übertragen lässt. Das Schnitzen wird hier zu einer Erkundung plastischer Grundlagen und zu einer Übung in Achtsamkeit und Präzision – ein künstlerischer Prozess, in dem sich Wahrnehmen und Gestalten wechselseitig formen. Das Modul widmet sich dem Schnitzen als künstlerischer Praxis – einem Prozess zwischen Kontrolle und Intuition, zwischen Denken, Hand und Material. Mit dem einfachen Messer wird das Formen im Widerstand des Holzes erforscht: Schneiden, Spalten, Richtungswechsel. Im Zentrum steht das Gestalten durch direkte Bearbeitung – das unmittelbare Verhältnis von Werkzeug, Bewegung und Struktur. So entsteht ein sensibles Verständnis für Materialität, Form und Rhythmus, das sich auch auf andere Materialien und Maßstäbe übertragen lässt. Das Schnitzen wird hier zu einer Erkundung plastischer Grundlagen und zu einer Übung in Achtsamkeit und Präzision – ein künstlerischer Prozess, in dem sich Wahrnehmen und Gestalten wechselseitig formen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 732 | td_12.jpg 701.1 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 162 | | 33.1 | O.T. | Alexander Wagner | Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2024 - 2025 | Das Seminar AUTOMAT widmete sich den Möglichkeiten des Zeichnens jenseits bewusster Kontrolle. Ausgangspunkt waren die zufallsbasierten Techniken der Surrealisten – wie Automatismus, Frottage oder Cadavre Exquis – und ihre Suche nach einer direkten Verbindung zwischen Hand, Gedanke und Material. Auf dieser Grundlage erforschten die Teilnehmenden zeitgenössische Formen des algorithmischen und maschinellen Zeichnens: von selbstgebauten Zeichenmaschinen über analoge Zufallssysteme bis hin zu digitalen Prozessen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich durch den Einsatz von Zufall, Regel und System neue visuelle und räumliche Ordnungen erzeugen lassen. Die entstandenen Arbeiten bewegen sich zwischen Intuition und Steuerung, Geste und Mechanik – und zeigen, wie sich Zeichnen heute als offenes, experimentelles Feld zwischen Kunst, Design und Architektur entfalten kann. Das Seminar AUTOMAT widmete sich den Möglichkeiten des Zeichnens jenseits bewusster Kontrolle. Ausgangspunkt waren die zufallsbasierten Techniken der Surrealisten – wie Automatismus, Frottage oder Cadavre Exquis – und ihre Suche nach einer direkten Verbindung zwischen Hand, Gedanke und Material. Auf dieser Grundlage erforschten die Teilnehmenden zeitgenössische Formen des algorithmischen und maschinellen Zeichnens: von selbstgebauten Zeichenmaschinen über analoge Zufallssysteme bis hin zu digitalen Prozessen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich durch den Einsatz von Zufall, Regel und System neue visuelle und räumliche Ordnungen erzeugen lassen. Die entstandenen Arbeiten bewegen sich zwischen Intuition und Steuerung, Geste und Mechanik – und zeigen, wie sich Zeichnen heute als offenes, experimentelles Feld zwischen Kunst, Design und Architektur entfalten kann. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 872 | td_05.jpg 1020.7 KB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 163 | | 33.2 | O.T. | Hannah Weber | Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2024 -2025 | Das Seminar AUTOMAT widmete sich den Möglichkeiten des Zeichnens jenseits bewusster Kontrolle. Ausgangspunkt waren die zufallsbasierten Techniken der Surrealisten – wie Automatismus, Frottage oder Cadavre Exquis – und ihre Suche nach einer direkten Verbindung zwischen Hand, Gedanke und Material. Auf dieser Grundlage erforschten die Teilnehmenden zeitgenössische Formen des algorithmischen und maschinellen Zeichnens: von selbstgebauten Zeichenmaschinen über analoge Zufallssysteme bis hin zu digitalen Prozessen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich durch den Einsatz von Zufall, Regel und System neue visuelle und räumliche Ordnungen erzeugen lassen. Die entstandenen Arbeiten bewegen sich zwischen Intuition und Steuerung, Geste und Mechanik – und zeigen, wie sich Zeichnen heute als offenes, experimentelles Feld zwischen Kunst, Design und Architektur entfalten kann. Das Seminar AUTOMAT widmete sich den Möglichkeiten des Zeichnens jenseits bewusster Kontrolle. Ausgangspunkt waren die zufallsbasierten Techniken der Surrealisten – wie Automatismus, Frottage oder Cadavre Exquis – und ihre Suche nach einer direkten Verbindung zwischen Hand, Gedanke und Material. Auf dieser Grundlage erforschten die Teilnehmenden zeitgenössische Formen des algorithmischen und maschinellen Zeichnens: von selbstgebauten Zeichenmaschinen über analoge Zufallssysteme bis hin zu digitalen Prozessen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich durch den Einsatz von Zufall, Regel und System neue visuelle und räumliche Ordnungen erzeugen lassen. Die entstandenen Arbeiten bewegen sich zwischen Intuition und Steuerung, Geste und Mechanik – und zeigen, wie sich Zeichnen heute als offenes, experimentelles Feld zwischen Kunst, Design und Architektur entfalten kann. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 872 | td_06.jpg 1.1 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 164 | | 33.3 | O.T. | Viktoria Filatov | Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2024 -2025 | Das Seminar AUTOMAT widmete sich den Möglichkeiten des Zeichnens jenseits bewusster Kontrolle. Ausgangspunkt waren die zufallsbasierten Techniken der Surrealisten – wie Automatismus, Frottage oder Cadavre Exquis – und ihre Suche nach einer direkten Verbindung zwischen Hand, Gedanke und Material. Auf dieser Grundlage erforschten die Teilnehmenden zeitgenössische Formen des algorithmischen und maschinellen Zeichnens: von selbstgebauten Zeichenmaschinen über analoge Zufallssysteme bis hin zu digitalen Prozessen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich durch den Einsatz von Zufall, Regel und System neue visuelle und räumliche Ordnungen erzeugen lassen. Die entstandenen Arbeiten bewegen sich zwischen Intuition und Steuerung, Geste und Mechanik – und zeigen, wie sich Zeichnen heute als offenes, experimentelles Feld zwischen Kunst, Design und Architektur entfalten kann. Das Seminar AUTOMAT widmete sich den Möglichkeiten des Zeichnens jenseits bewusster Kontrolle. Ausgangspunkt waren die zufallsbasierten Techniken der Surrealisten – wie Automatismus, Frottage oder Cadavre Exquis – und ihre Suche nach einer direkten Verbindung zwischen Hand, Gedanke und Material. Auf dieser Grundlage erforschten die Teilnehmenden zeitgenössische Formen des algorithmischen und maschinellen Zeichnens: von selbstgebauten Zeichenmaschinen über analoge Zufallssysteme bis hin zu digitalen Prozessen. Im Zentrum stand die Frage, wie sich durch den Einsatz von Zufall, Regel und System neue visuelle und räumliche Ordnungen erzeugen lassen. Die entstandenen Arbeiten bewegen sich zwischen Intuition und Steuerung, Geste und Mechanik – und zeigen, wie sich Zeichnen heute als offenes, experimentelles Feld zwischen Kunst, Design und Architektur entfalten kann. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 872 | td_07.jpg 1.1 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 165 | | 34.1 | Serendipity ThePrimitive Hut | Nagaoka: Kota Unno, Miki Hamatake, Misa Yoshizawa Yuzu Kaneko, Tianyi Wang, Chiho Hashimoto, Tsutsumi Nagata Trier: Biwald Joelle, Eydel Carl, Otti Caorline, Lecocq Maxime, Arthur Reinhardt | Prof. Robert Thum, Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2025 | Ein internationales Workshop-Projekt der Hochschule Trier und des Nagaoka Institute of Design (Japan). In Zeiten knapper Ressourcen und wachsender ökologischer Verantwortung suchte Serendipity – The Primitive Hut nach neuen Wegen des nachhaltigen Entwerfens. Im Zentrum stand die Hütte – als archetypische, minimale Struktur und Ursprung der Architektur – und die Frage, wie sich aus wiederverwendeten Materialien neue architektonische Ausdrucksformen schaffen lassen. Ausgehend von Marc-Antoine Laugiers Idee der „primitiven Hütte“ wurde sie als Experimentierfeld für Einfachheit, Reduktion und Gestaltung verstanden.Nach einer Online-Phase trafen sich Studierende beider Hochschulen in Japan und später in Trier, um gemeinsam an Entwürfen und einem 1:1-Prototyp zu arbeiten. Verwendet wurden gebrauchte Türen, Holzreste und Fundstücke. Das Ergebnis ist weniger Bauwerk als Haltung – ein Experiment für nachhaltiges, kollaboratives Entwerfen und bewussten Umgang mit Ressourcen. Ein internationales Workshop-Projekt der Hochschule Trier und des Nagaoka Institute of Design (Japan). In Zeiten knapper Ressourcen und wachsender ökologischer Verantwortung suchte Serendipity – The Primitive Hut nach neuen Wegen des nachhaltigen Entwerfens. Im Zentrum stand die Hütte – als archetypische, minimale Struktur und Ursprung der Architektur – und die Frage, wie sich aus wiederverwendeten Materialien neue architektonische Ausdrucksformen schaffen lassen. Ausgehend von Marc-Antoine Laugiers Idee der „primitiven Hütte“ wurde sie als Experimentierfeld für Einfachheit, Reduktion und Gestaltung verstanden.Nach einer Online-Phase trafen sich Studierende beider Hochschulen in Japan und später in Trier, um gemeinsam an Entwürfen und einem 1:1-Prototyp zu arbeiten. Verwendet wurden gebrauchte Türen, Holzreste und Fundstücke. Das Ergebnis ist weniger Bauwerk als Haltung – ein Experiment für nachhaltiges, kollaboratives Entwerfen und bewussten Umgang mit Ressourcen. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 979 | td_08.jpg 1.8 MB 1920 × 1080 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 166 | | 15.9 | Mündung | Ella Mahler | Prof. Simon Maris, Prof. Jörg Obergfell | TD Transdisziplinäre Lehre | 2025 | Im Rahmen des Kurses KIND CYBORG beschäftigte sich Ella Mahler mit dem eigenen Verhältnis zu Selbstdarstellung und Selfies. Was ist Oberfläche? Wie lässt sich das Selbst wirklich darstellen – vielleicht von innen, durch eine Darmspiegelung? Wie weit lässt sich in das eigene Innere vordringen? Hinzu kam ein Hinterfragen des Arbeitsprozesses im Bezug auf die anorganische, scheinbare Perfektion des 3D-Druckers. Was ist das tatsächliche Abbild des Inneren? Ist es der Abdruck, der Abguss? Was würde Rodin dazu sagen? Wie neutral ist die Übersetzung durch KI-Software? Wie sieht sie den Menschen? Wie druckt ein 3D-Drucker den Körper? Wie zeigt sich Ausdruck in diesem Prozess? Im Rahmen des Kurses KIND CYBORG beschäftigte sich Ella Mahler mit dem eigenen Verhältnis zu Selbstdarstellung und Selfies. Was ist Oberfläche? Wie lässt sich das Selbst wirklich darstellen – vielleicht von innen, durch eine Darmspiegelung? Wie weit lässt sich in das eigene Innere vordringen? Hinzu kam ein Hinterfragen des Arbeitsprozesses im Bezug auf die anorganische, scheinbare Perfektion des 3D-Druckers. Was ist das tatsächliche Abbild des Inneren? Ist es der Abdruck, der Abguss? Was würde Rodin dazu sagen? Wie neutral ist die Übersetzung durch KI-Software? Wie sieht sie den Menschen? Wie druckt ein 3D-Drucker den Körper? Wie zeigt sich Ausdruck in diesem Prozess? ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 676 | td_11.jpg 604.2 KB 1670 × 939 px ✗ Zu klein | Ansehen | |
| 167 | | 16 | KIND IMAGES | Maybritt Dornheim, Jasmin Bram, Annika Leuoth, Sarah Mohei El-Din, Lea Cyriax | Prof. Simon Maris, Prof. Valerie Schmidt | TD Transdisziplinäre Lehre | 2025 | In diesem Kurs der experimentellen Fotografie wird die übliche Beziehung zwischen KI und Fotografie umgekehrt: Statt mit KI die Fotografie zu imitieren, werden mit fotografischen Mitteln die charakteristischen Eigenheiten und „Fehler“ KI-generierter Bilder reproduziert. Die Teilnehmenden analysieren synthetische Bildwelten, identifizieren merkwürdige Objekte oder anatomische Unstimmigkeiten und entwickeln daraus konkrete Props, die bewusst die Grenzen maschineller und menschlicher Wahrnehmung herausfordern. Durch die Materialisierung dieser „digitalen Fundstücke“ entsteht eine kritische Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen künstlicher und menschlicher Bildproduktion. In diesem Kurs der experimentellen Fotografie wird die übliche Beziehung zwischen KI und Fotografie umgekehrt: Statt mit KI die Fotografie zu imitieren, werden mit fotografischen Mitteln die charakteristischen Eigenheiten und „Fehler“ KI-generierter Bilder reproduziert. Die Teilnehmenden analysieren synthetische Bildwelten, identifizieren merkwürdige Objekte oder anatomische Unstimmigkeiten und entwickeln daraus konkrete Props, die bewusst die Grenzen maschineller und menschlicher Wahrnehmung herausfordern. Durch die Materialisierung dieser „digitalen Fundstücke“ entsteht eine kritische Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen künstlicher und menschlicher Bildproduktion. ▼ mehr ▲ weniger | Exponat 1 Exponat 1 ▼ mehr ▲ weniger | 688 | td_10.jpeg 2.7 MB 5523 × 4142 px ✓ A4 300dpi | Ansehen |
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